Elektro-KTM und Analgurt

Ich glaube, ich bin Masochist. Heute war ich in meinem Ex (Zimmer) und habe dort all die Dinge gemacht, die mich schon immer im Büro angekotzt haben: Zeit vergeudet. Unproduktiv gewesen. Mit Computerproblemen belästigt worden. Zähe Diskussionen geführt. Mich über schlechte Hardware meiner Ex (Workstation) geärgert. Und dann war ich noch Motorrad putzen und hab mir vom Waschplatzommo den üblichen Einlauf zum Thema „nur lackierte Teile mit der Bürste bürsten“ abgeholt. Der Motor ist lackiert, du Trollo! Der Kerngrund meiner selten gewordenen Büro-Anwesenheit war ein Artikel, den ich selber vorgeschlagen habe, obwohl ich genau wegen solcher Themen damals meinen Posten bei der c‘t gekündigt habe, um in Lappland Rentiere zu trainieren: Software-Howtos. Diesmal: RouteConverter und Mapsource für Anfänger. Nachdem ich die „Garnitur“, wie es die Produktion nennt, also die Bildunterschriften und Kästen gemacht habe, bin ich heimgegangen, um jetzt das fällige Text dazu schreiben vor mir herzuschieben und lieber Text dazu zu schreiben, dass ich das vor mir herschiebe.

Doch selbst als Masochist kann ich den Analgurt nicht gut finden. Deshalb muss ein ausgleichendes Element her, eine Botschaft des Puren, Wahren und Guten. Am besten eine KTM also. Glücklicherweise liefern die Tagesnachrichten mir eine ebensolche elektrische. 90 kg, 30 PS, 45 Nm, ab 2011, unter 10.000 Euro.

Mental gestärkt? Gut. Hier ist er nämlich:

der Analgürtel

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