So macht man coole Werbung

Clemens Gleich - 10.03.2010

In letz­ter Zeit hab ich ein paar wun­der­bare Wer­be­filme zum Thema Motor­rad gese­hen. Schade, dass die nie ins Prime Time TV kom­men. Immer­hin erhielt ich das BMW-Video mit der gedeck­ten Tafel und der K46 drei Mal aus unter­schied­li­cher Rich­tung — davon nur eine voll Motor­rad. Kann man "Marketing-Erfolg" nen­nen. Dann kam ein Youtube-Video aus Spa­nien, wahr­schein­lich wollte der gute Toni damit ent­schä­di­gen für sei­nen Faux-Pas, Schnee­bil­der aus Bar­ce­lona zu schi­cken. Sowas wol­len wir nicht sehen, Mann! Wir wol­len noch Hoff­nung haben. Im Video geht es um die Honda CB 1100, ein durch­weg sym­pa­thi­sches Stück Motor­rad, das lei­der nicht nach Deutsch­land kom­men wird. Das Video (klick hier) lohnt sich trotz­dem anzu­gu­cken, denn es ist so gemacht, wie Honda seine Motor­rä­der baut: qua­li­ta­tiv hoch­wer­tig und mit einer über­ja­pa­ni­schen Liebe für die fei­nen Details. Schön. Den Vogel abge­schos­sen hat aller­dings dann Tri­umph: die haben heute den eis­kal­ten Spruch abge­las­sen "die ST ist der Aston Mar­tin unter den Motor­rä­dern", was mich der­art beein­druckt hat, dass ich ihnen sofort einen Test geschrie­ben habe, obwohl ich für die Schott­land­ge­schichte schon lange bezahlt bin. Das kann man auch "Marketing-Erfolg" nennen.

Alko­hol­schnell­test Tri­umph Sprint ST 1050

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