Zu schnell“ in Le Mans

Clemens Gleich in Kategorie(n) , - 09.07.2010

Bei den 24 Stun­den von Le Mans set­zen Audi wie Peu­geot auf Die­sel­mo­to­ren, weil sie damit zum Bei­spiel weni­ger tan­ken müs­sen (Die­sel­mo­to­ren arbei­ten etwas effi­zi­en­ter als Ben­zi­ner). Audi hat die­ses Jahr gewon­nen, alle vier Peu­geots fie­len aus, drei davon mit gebro­che­nen Pleueln. Das wun­dert jetzt wenig, inter­es­sant ist jedoch der Grund, den Peu­geots Tech­ni­ker nach ihrer Ana­lyse fan­den: Die Autos sind zu schnell gefah­ren, die Moto­ren mit zu viel Voll­las­t­an­teil gelau­fen. Und das wie­derum lag daran, dass die Bedin­gun­gen zu gut waren. Sau­bere, grif­fige Stre­cke, sau­bere, kühle Luft, das hat ihnen den Rest gege­ben (Audis kom­men offen­bar bes­ser mit per­fek­ten Bedin­gun­gen zurecht). Respekt. Das ist die unfrei­wil­lig unter­halt­samste Racer-Ausrede, die ich je gehört habe. Gro­ßes Kino. Warte schon gespannt auf nächs­tes Jahr, wenn es heißt: “Die Fah­rer waren zu gut und weil wir mit schlech­te­ren gerech­net haben, sind die Autos alle explodiert.”

Auch ich war die­ses Jahr in Le Mans, aller­dings beim Ren­nen der Motor­rä­der. Habe das deut­sche Team RMT21 beglei­tet. Der Bericht dazu steht in der Fast­bike. 60 zusätz­li­che Bil­der ste­hen hier:

Le Mans in Bildern

Hinterlasse eine Antwort

Melde Dich mit Deinem Facebook- oder Twitter-Account an:

Connect with Facebook

Oder fülle einfach folgende Felder aus: