Dieselelektrischer Morgan-Zweisitzer

Und nochmal Morgan, diesmal mit ihrem „Lifecar2“. Es ist schon spannend, ein dieselelektrisches Auto mit 1000 km Reichweite bei unter 800 kg Gewicht bauen zu wollen. Es ist auch mutig, sich der Wahrheit zu stellen und die im Originalentwurf vorgesehene Brennstoffzelle zu verwerfen. Bei den derzeitigen Technikaussichten bringt man per Diesel die höchste Energiedichte ins Fahrzeug und hat die Tankstellen dazu außerdem schon. Wenn die Ölförderung zu teuer wird, kann der Diesel BtL-Sprit verbrennen, den wir dann Mad-Max-mäßig in großen Mengen aus Biomüll und Scheiße herstellen werden. Für das Design des EvaGT habe ich Morgan gelobt, jetzt möchte ich meinen ehemaligen Trainer zitieren: „Man darf euch gar nicht loben!“, hat er geschrien, wenn jemand nach einem anerkennenden Wort einen Fehler gemacht hat. Der Fehler des Lifecar2 ist sein Aussehen. Es sitzt tief in der Retro-Sackgasse, es sieht aus wie ein plumper Frosch, den ein Schüler als Auto gerendert hat und es hat dasselbe dümmlich leer grinsende Gesicht wie diese japanischen Mongozeichentrickfiguren, die nur zwei Geräusche machen können, weil sie nur drei Gehirnzellen haben. Aber Morgans haben ja noch ein klassisches Chassis. Vielleicht kann man die Karosserie des EvaGT über den dieselelektrischen Grundaufbau ziehen. Das würde ich dann machen.

*Huargk!* 'Tschulligung. Mein Frühstück. (Bild: Morgan)

Details bei Morgan

Kommentare:

ältere
  • Winfried v.B. meinte am 27. August 2010 um 11:39:

    Da fällt einem vor Schreck die letzte Mahlzeit auss‘m Gesicht.

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