Dieselelektrischer Morgan-Zweisitzer

Clemens Gleich in Kategorie(n) , - 25.08.2010

Und noch­mal Mor­gan, dies­mal mit ihrem “Lifecar2″. Es ist schon span­nend, ein die­sel­elek­tri­sches Auto mit 1000 km Reich­weite bei unter 800 kg Gewicht bauen zu wol­len. Es ist auch mutig, sich der Wahr­heit zu stel­len und die im Ori­gi­nal­ent­wurf vor­ge­se­hene Brenn­stoff­zelle zu ver­wer­fen. Bei den der­zei­ti­gen Tech­nik­aus­sich­ten bringt man per Die­sel die höchste Ener­gie­dichte ins Fahr­zeug und hat die Tank­stel­len dazu außer­dem schon. Wenn die Ölför­de­rung zu teuer wird, kann der Die­sel BtL-Sprit ver­bren­nen, den wir dann Mad-Max-mäßig in gro­ßen Men­gen aus Bio­müll und Scheiße her­stel­len wer­den. Für das Design des EvaGT habe ich Mor­gan gelobt, jetzt möchte ich mei­nen ehe­ma­li­gen Trai­ner zitie­ren: “Man darf euch gar nicht loben!”, hat er geschrien, wenn jemand nach einem aner­ken­nen­den Wort einen Feh­ler gemacht hat. Der Feh­ler des Lifecar2 ist sein Aus­se­hen. Es sitzt tief in der Retro-Sackgasse, es sieht aus wie ein plum­per Frosch, den ein Schü­ler als Auto geren­dert hat und es hat das­selbe dümm­lich leer grin­sende Gesicht wie diese japa­ni­schen Mon­go­zei­chen­trick­fi­gu­ren, die nur zwei Geräu­sche machen kön­nen, weil sie nur drei Gehirn­zel­len haben. Aber Mor­gans haben ja noch ein klas­si­sches Chas­sis. Viel­leicht kann man die Karos­se­rie des EvaGT über den die­sel­elek­tri­schen Grund­auf­bau zie­hen. Das würde ich dann machen.

*Huargk!* ‚Tschul­li­gung. Mein Früh­stück. (Bild: Morgan)

Details bei Morgan

Kommentare

  1. Winfried v.B. - geschrieben am 27. August 2010 um 11:39 Uhr - Kommentar-Link

    Da fällt einem vor Schreck die letzte Mahl­zeit auss’m Gesicht.

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