Test Aprilia Dorsoduro 1200 ABS 2011

– Clemens Gleich in Kategorie(n) , – 07.01.2011

Wer ein Motor­rad will, das alles kann, greift heute immer weni­ger zum frü­her übli­chen Sport­tou­rer und immer mehr zu hoch­bei­ni­gen Alles­kön­nern wie die­ser neuen 1200er Apri­lia. Ein paar Gründe, das zu tun oder zu lassen.

Auf mei­nen Fah­nen steht “Inves­ti­ga­ti­ver Jour­na­lis­mus!”. Es mag sich für den Laien lesen wie “Nut­ten und Koks!”, aber wir wis­sen doch alle, dass unspe­zi­fi­zierte Fach­leute aus mei­nem Vier­tel dar­un­ter das­selbe ver­ste­hen. Des­halb habe ich per­sön­lich das Phä­no­men des pro­kla­mier­ten Wech­sels der vor­ma­li­gen Sport­tou­r­er­kund­schaft zu einem neuen Fahr­zeug­typ ana­ly­siert. Sie wech­seln zu etwas, das der Pro­kla­mie­rer Kevin Ash selbst “Tall­roun­der” getauft hat: Motor­rä­der wie die neue Dor­so­duro näm­lich, Motor­rä­der mit spa­ßi­gem Motor, hohen Hacken, brei­ten Len­kern, etwas opti­scher Offroad-Anmutung bei gleich­zei­tig der rea­len Gelän­de­gän­gig­keit eines Ott­fried Fischer und daher meis­tens mit Stra­ßen­rei­fen. Eine Art ein­spu­ri­ges Äqui­va­lent zu die­sen dicken Nicht­ge­län­de­wa­gen also, in denen immer eine win­zige Frau mit einer Son­nen­brille aus den Acht­zi­gern am Steuer sitzt. Apri­lia bringt in die­ses Seg­ment einen geis­ti­gen Bru­der des BMW X6, ein Fahr­zeug also, das den Trend der­art krass aus­führt, dass es ihn schon parodiert.

Pretty little asphalt mar­ker: wie ihre kleine 750er-Schwester sieht die 1200er auf außer­ir­di­sche Art gut aus.

Des­halb führte mich mein eher­nes Prin­zip des “Jour­na­lis­mus aus ers­ter Hand” (hey, auf mei­nem Ex-Gartentor steht “Keine Motor­fahr­zeuge!”, was ja das­selbe bedeu­tet) erst auf die Prä­sen­ta­tion der Dor­so­duro 1200 und dann dort an die Hotel­bar, an der ich Kevin Ash stellte: “Ey, hassu das ei’nklich wirk­lich gesagt mit den Tall­roun­dern? Weil ich zitier dich da ein­fach immer.” Er hatte keine Ahnung, wovon ich sprach, doch ich hatte einen gro­ßen Brandy und war daher in der Lage, mich inter­na­tio­nal zu ver­stän­di­gen: “Jur kollam! In Emsieh-Enn! Wär ju rout äbaut hau nou­bod­die bais a Wie-Eff-Arr!” Sor­rieh für die har­ten Worte, aber eine andere Spra­che ver­ste­hen diese Eng­län­der eben nicht. Im Gespräch kam her­aus, dass diese Schät­zung einer­seits den Trends der Zulas­sun­gen ent­spre­chen, ande­rer­seits ein­fach ein vages Jour­na­lis­ten­ge­fühl und damit gleich­be­deu­tend zu hart wis­sen­schaft­li­chen Fak­ten ist. Ob der Sport­tou­rer wirk­lich stirbt, bleibt abzu­war­ten. Der Tallround-Trend hin­ge­gen darf als Rea­li­tät gel­ten, weil das mein vages Jour­na­lis­ten­ge­fühl sagt.

Rea­li­tät ist auch, dass die Dor­so­duro 1200 ein spe­zi­el­les Exem­plar die­ser Gat­tung ist. Denn einer­seits will sie bei der Ducati Hyper­mo­tard und der KTM 990 SM-R als Spaßkrad mit­spie­len mit ihrem 15-l-Minitank und ihrer wild sinn­lo­sen Gestal­tung, ande­rer­seits spre­chen ihr auf sanft ein­stell­ba­res Dros­sel­klap­pen­an­sprech­ver­hal­ten, ihr gut funk­tio­nie­ren­des ABS und ihre Trak­ti­ons­kon­trolle gerade die Viel– und Jeden-Tag-Fahrer an — die typi­sche Ziel­gruppe also von Tri­umph Tiger 1050, Ducati Mul­tis­trada 1200 und KTM 990 SM-T, teil­weise sogar jener von BMW R 1200 GS.

Um es gleich aus dem Sys­tem zu krie­gen: Kleine Tanks in gro­ßen Motor­rä­dern für die Land­straße ner­ven, da kann sich der geschnie­gelte Apri­li­e­ner noch so sehr auf “you don’t under­stand dis bike” flüch­ten wol­len. Sie machen das Motor­rad weder fühl­bar klei­ner noch fühl­bar leich­ter, wenn man es zur nächs­ten Tanke schie­ben muss, und die neue 1200er ist nicht­mal son­der­lich leicht. Doch auf den Etap­pen zwi­schen der Sprit­su­che macht die neue Dor­so­duro ihren Spa­gat zwi­schen nütz­lich und herr­lich unnütz beein­dru­ckend tief. Sie bringt den Fah­rer in leicht aggres­sive Grund­stim­mung, aber bequem unter, was am ske­lett­freund­li­chen Sitz­drei­eck liegt. Sie federt kom­for­ta­bel, aber straff, was sie über län­gere Feder­wege hin­biegt. Ihr Motor spricht ent­we­der sehr direkt oder sehr sanft an, was Apri­lia über die elek­tro­nisch gesteu­er­ten Dros­sel­klap­pen löst. Für alle, die die alte Dor­so­duro 750 gefah­ren sind: Die Große ist alles, was ihr euch an Ver­bes­se­run­gen gewünscht habt. Sie federt sämi­ger, mit mehr Stra­ßen­haf­tung. Sie hat viel mehr Druck und spricht den­noch bes­ser an.

Direk­ter als mit dem schon gezähm­ten Set­ting ’Sport’ wäre die­ser Motor unfahr­bar“, sagt der Aprilia-Techniker.

Als die Apri­lia Shi­ver mit dem 750er Motor her­aus­kam, sahen fin­dige Deut­sche die­ser Kon­struk­tion bereits an, dass sie für eine spä­tere Hub­raumer­hö­hung auf etwa 1200 ccm vor­ge­se­hen war, auf die diese fin­di­gen Deut­schen dann heim­lich war­te­ten, weil nach mei­nen Recher­chen ja schon in der ers­ten Fas­sung der Natio­nal­hymne stand “Einig­keit und Recht und Hub­raum”. Der Motor ist daher erstaun­lich, weil äußer­lich fast nicht zu unter­schei­den von sei­ner Vari­ante mit 750 ccm. Er ist außer­dem kaum schwe­rer gewor­den. Geblie­ben ist das kna­ckige 90°-Twin-Blubbern, nur lau­ter wurde es. Trotz bes­se­rem Ansprech­ver­hal­ten ist auch geblie­ben, dass die Dros­sel­klap­pen auf “Tou­ring” spür­bar ver­zö­gert anspre­chen. Auf “Sport” wirkt es, als reiße die Maschine unten­rum wei­ter auf als das eine direkte Anlen­kung per Gas­zug täte, doch da wider­spricht der Aprilia-Techniker: “Selbst auf Sport zie­hen wir die Dros­sel­klap­pen­öff­nung etwas nach. Sonst würde die­ser Motor unfahr­bar, so wie die 1200er Moto Mori­nis.” Das ist jetzt das erste Mal, dass mir jemand den erfri­schend schmal­zi­gen Dampf­ham­mer der Mori­nis mit “unfahr­bar” beschreibt, denn nor­ma­ler­weise ver­wen­den die Leute eher “geil!”, aber man ver­steht, was er sagen will: Beherrsch­bar­keit. Der Aprilia-Motor ist so oder so geil. Wobei ich, wenn ich mich ent­schei­den müsste, das große Morini-Herz als das bes­sere Erleb­nis küren würde.

Das ABS der Dor­so­duro erlaubt den Kopf­stand, um bes­ser funk­tio­nie­ren zu kön­nen. Es ist außer­dem abschaltbar.

Wir haben 2010. ABS als Option hat sich ganz ohne den jetzt von Sei­ten der EU geplan­ten gesetz­li­chen Druck groß­flä­chig durch­ge­setzt — wie bei den Autos damals. Die Dor­so­duro gibt es als Vari­ante mit einem Zweikreis-Ventil-ABS von Conti-Teves. Das Sys­tem ist der­art abge­stimmt, dass die Dor­so­duro damit bei star­ken Brem­sun­gen aufs Vor­der­rad geht und sich auch über­schla­gen kann. Das ist etwas Gutes. Denn diese nie gescheit funk­tio­nie­ren­den, früh ein­set­zen­den Über­schlags­schätz­al­go­rith­men frü­he­rer Tage sind Pro­blem­herde son­der­glei­chen und der Grund dafür, dass ich 2007 vor eini­gen Brems­an­lan­gen mit sowas direkt war­nen musste. Die neue Dorsoduro-Bremse hat sol­che Pro­bleme nicht, sie öffnet bei Berg­ab­brem­sun­gen über Uneben­hei­ten nicht vorne die Bremse, sodass ihre Fah­rer wie ohne ABS spät brem­sen kön­nen, ohne die Angst, von einem idio­ti­schen Bord­rech­ner ohne Brems­wir­kung in die Leit­planke geschickt zu wer­den. Aus­drück­li­ches Lob. Aus­drück­li­cher Alter­na­tiv­tip: Das ABS der KTM 990 SM-T ist aus den­sel­ben Grün­den ähnlich abgestimmt.

Wer ABS kauft, kriegt für seine 1000 Euro Auf­preis auch eine drei­stu­fig ein­stell­bare Trak­ti­ons­kon­trolle dazu. Die ist wie das ABS abschaltbar.

Wie bei den BMW-Modellen mit Conti-Teves-ABS gibt es auch an der Dor­so­duro eine in Soft­ware gelöste Trak­ti­ons­kon­trolle. Anders als bei BMW legt Apri­lia diese Trak­ti­ons­kon­trolle dem ABS jedoch ohne wei­te­ren Auf­preis bei. Das Gesamt­sys­tem schlägt ohne­hin schon mit 1000 Euro auf den Grund­preis auf. Zusätz­li­che Pro­gramme, die auf der Motor­box lau­fen, kon­trol­lie­ren die Dreh­zah­len bei­der Räder, deren Dif­fe­ren­zen und Gra­di­en­ten. Bei zu viel Schlupf am Antriebs­rad machen sie die elek­tro­ni­schen Dros­sel­klap­pen bei, was in den aller­meis­ten Fäl­len reicht. Nur bei sehr abrup­ten Ein­grif­fen müs­sen sie auch den Zünd­win­kel auf spä­ter ver­schie­ben. Die Soft­ware ist eng ver­wandt mit jener der Apri­lia RSV4 Fac­tory APRC, nur eben ohne die Schräg­la­gen­sen­so­rik. Auf den staubig-schmierigen Stra­ßen des spa­ni­schen Hin­ter­lands zei­gen sich zwei Dinge: Ers­tens greift die Trak­ti­ons­kon­trolle wie bei der RSV4 sehr weich ein und zwei­tens ist sie wie das ABS ein Sicher­heits­sys­tem. Run­den­zei­ten kna­cken wird damit nie­mand (wol­len). Auch Whee­lies wer­den gedämpft. Beide Sys­teme sind abschalt­bar, die Trak­ti­ons­kon­trolle oben­drein in drei Stu­fen einstellbar.

Fahr­werks­tech­nisch gibt sich die große Dor­so­duro wie gesagt keine Blö­ßen auf der Land­straße. Wie die 990er-SM-KTMs fährt sie auf Auto­bah­netap­pen mehr als 230 km/h, wobei sie trotz des hohen Auf­baus noch gut liegt — wenn man Leder trägt. Kol­le­gen in flat­tern­dem Tex­til berich­ten von Unru­hen schon ab 200 km/h, wobei das irre­le­vant ist, weil Leute, die auf einem Tall­roun­der über 200 fah­ren wol­len, Leder tra­gen. Unschlüs­sig bin ich mir über die Qua­li­tät. Einer­seits schrieb mir gerade ein Aprilia-Kunde zur RSV4, dass er auch auf den neuen Model­len der Piaggio-Ära kaum der­ar­tige Pro­bleme hatte. Ande­rer­seits: Wenn ich schon sehe, wie da diese Lei­tun­gen mit Brems­flüs­sig­keit und Öl da auf der rech­ten Fahr­zeug­seite raus­ste­hen wie Krampf­adern, schlägt mir das auf die deut­sche Inge­nieurs­seele. Ein Dau­er­test des Fahr­zeugs wäre inter­es­sant, ist aber de facto der­zeit nicht mög­lich, weil Piag­gio gerade nicht­mal eine rich­tige Test­ma­schi­nen­lo­gis­tik hin­kriegt. Daher folgt bitte dem heh­ren Bei­spiel des eben genann­ten Kom­men­ta­tors und erzählt mir eure Erfah­run­gen nach ein paar zehn­tau­send Kilo­me­tern. Ein Satz noch als Fazit: Ich würde diese paar zehn­tau­send Kilo­me­ter auf der Apri­lia Dor­so­duro 1200 lie­bend gern sel­ber fah­ren — und pro­blem­los kön­nen, denn sie ist tat­säch­lich ein Tallround-Talent.

Kleine Tanks in gro­ßen Motor­rä­dern ner­ven. Die Dor­so­duro sieht trotz 15-Liter-Tänkchen in der Sil­hou­ette nicht schlank aus.

Apri­lia Dor­so­duro 1200 2011

Ist: tat­säch­lich ein Tall­roun­der.
Kos­tet: 11.799 Euro (plus 1000 Euro für ABS & Trak­ti­ons­kon­trolle)
Leis­tet: 131 PS (96 kW) bei 8.700 U/min
Stemmt: 115 Nm bei 7.200 U/min aus 1197 ccm
Wiegt: 223 kg voll­ge­tankt (Her­stel­ler­an­gabe)
Tankt: 15 Liter Super
Hat: ABS, Trak­ti­ons­kon­trolle und einen ziem­li­chen Durst.

Bil­der: Werk

Woanders wird gesagt …

  1. Test Aprilia Dorsoduro 1200 ABS » Kostet, Leistet , Stemmt, Wiegt, Tankt , Hat » Motorrad News Blog - geschrieben am 20. Januar 2011 um 19:52

    […] (Mojo­mag) Wer ein Motor­rad will, das alles kann, greift heute immer weni­ger zum frü­her übli­chen Sport­tou­rer und immer mehr zu hoch­bei­ni­gen Alles­kön­nern wie die­ser neuen 1200er Apri­lia. Ein paar Gründe, das im kon­kre­ten Fall des Italien-Tallrounders zu tun oder zu lassen. […]

Kommentare

  1. Marc - geschrieben am 7. Januar 2011 um 12:06 Uhr - Kommentar-Link

    Schö­ner Bericht! Wie ist denn die Reich­weite mit den 15 Litern so ungefähr?

  2. Clemens Gleich - geschrieben am 7. Januar 2011 um 13:07 Uhr - Kommentar-Link

    Es sind laut Apri­lia so um die 200 km, bis die Reser­ve­lampe angeht, aber wir hat­ten keine Gele­gen­heit, das aus­zu­pro­bie­ren. Wir haben als Gruppe sicher­heits­hal­ber bei 150 km getankt. Real würde ich also mit einer Reich­weite von unter 250 km rech­nen, etwas weni­ger als das typi­sche Naked Bike.

  3. Christoph Hensel - geschrieben am 7. Januar 2011 um 21:25 Uhr - Kommentar-Link

    15l? Wenn Mann die art­ge­recht bewegt sollte da nach etwas über 100km der Tank tro­cken sein oder? Spä­tes­tens in Stel­lung laut auf der BAB (gut dafür wurde Sie nicht gebaut)

  4. Franz Semmelkrenn - geschrieben am 9. Januar 2011 um 12:45 Uhr - Kommentar-Link

    Na da bleib ich doch bei mei­ner Inn­viert­le­rin. Die Kati Super Duke wiegt um ~ 30kg weni­ger und hat auch so um die 120PS Inn­viert­ler Rös­ser unterm Tank. Obwohl ich Apri­lia viel Erfolg mit ihren Eisen wün­sche. Es kann nicht genug Euro­päi­sche Moped­mar­ken geben!!

  5. Michael - geschrieben am 9. Januar 2011 um 18:33 Uhr - Kommentar-Link

    See­ehr schö­ner Bericht, mit Ver­stand und Herz geschrie­ben! Danke. Im Motor­rad schrei­ben Sie, das die grosse Dorso so rich­tig sau­fen kann. Bis rauf auf 10L/100Km. Bei 15 Litern im Tank sucht man dann wirk­lich sehr bald nach einer Tanke. Auch das Gewicht ist unüb­lich hoch. Ansons­ten: schöne Apri­lia. Ich sag die wird sich ordent­lich verkaufen.

  6. Clemens Gleich - geschrieben am 10. Januar 2011 um 13:14 Uhr - Kommentar-Link

    Franz: Die direkte Kon­kur­ren­tin bei KTM sind ja die 990 SM-R und viel­leicht SM-T. Die sind aller­dings eben­falls beide etwas bes­ser. Für Deutsch­land punk­tet die Dor­so­duro halt mit mehr HUBRAUM!

  7. Markuss - geschrieben am 13. Januar 2011 um 13:32 Uhr - Kommentar-Link

    Hi Cle­mens,
    ja ein guter Bericht über ein gutes Motor­rad. So etwas ähnli­ches bewege ich schon seit 2002. Nämlich eine Apri­lia Tuono Limited. Habe die Tuono vor ein paar Jah­ren von Herrn Amann ein wenig getunt (knapp 150 PS, 127 NM bei 7.250 Umin) und das Fahr­werk von Emil Schwarz und vor 1 Jahr ein TTX-Dämpfer (inkl. Fahr­werks­se­tup) von Mar­tin Sauer (www.alu-sauer.de) ein­stel­len las­sen.
    Somit ist die aktu­el­len Zweizylinder-Modelle (egal von wel­cher Marke) in nix über­le­gen, son­dern nur gleich­wer­tig. Na ja nicht ganz. Die Tuono hat kein ABS :-) kann dafür aber 18 Liter Sprit bun­kern.
    Somit ist sie das bes­sere Motor­rad für mich.

    Foto von der Tuono

    Grüße
    Markuss

  8. Clemens Gleich - geschrieben am 13. Januar 2011 um 20:56 Uhr - Kommentar-Link

    Mar­kus: Wun­der­schöne Mopete. Ich fahr sel­ber immer noch die Mille, mit der ich mor­gen eine Ver­ab­re­dung habe, um ihre Kupp­lung zu repa­rie­ren. Der Rotax ist immer noch ein super Motor und er hält. Ich habe meine Mille schon bei –15°C star­ten kön­nen. Da guckt Dich ein aktu­el­ler Ita­lie­ner nur an und sagt „spinnst du?“. Und ja: Meine hat über 20 Liter im Tank und über vier auf Reserve. *Damit* kann man doch selbst in spri­t­oasen­ar­men Gegen­den arbeiten.

  9. jensinberlin - geschrieben am 30. Januar 2011 um 17:10 Uhr - Kommentar-Link
  10. Roger - geschrieben am 30. März 2011 um 19:27 Uhr - Kommentar-Link

    Also zum Ver­brauch. Auf unse­rer Test­fahrt mit der Dorso haben wir ca. 10 Liter auf 100km ver­braucht. Klar ist das kein All­tags­wert son­dern Folge exces­si­ven Anga­sens weil die Dicke es ein­fach so will und es ein­fach spaß macht sie Flie­gen zu las­sen. Zum ver­gleich mit ihrer Vor­gän­ge­rin der Tueno kann sie eigent­lich alles bes­ser vor allem der Motor spricht viel geschmei­di­ger an und dreht ohne auf der Kette zu hacken aus tiefs­ten Dreh­zah­len sau­ber hoch Das kenne ich von Apri­lia bis­her so nicht. Die Bremse ist auch toll nur die Ein­stel­lung des Händ­lers was Schalt­he­bel und Kupp­lungs– sowie Brems­he­bel angeht war voll für n Eimer. Die Trak­ti­ons­kon­trolle ist bei der gebo­te­nen Power sehr emp­feh­lens­wert und sollte unbe­dingt samt ABS geor­dert wer­den. Die Schal­tung braucht etwas Nach­druck aber ok. Also ich kann nur sagen eine Emp­feh­lung wobei mir die Yamaha MT-03 mei­ner Freun­din prä­zi­ser und mehr Rück­mel­dung bie­tet im Kur­ven­ge­tüm­mel und meine Yamaha MT-01 mir mehr Gelas­sen­heit bie­tet und beide für ihre Klasse noch bes­ser Ver­ar­bei­tet sind was z.B. an Schal­ter sofort auf­fällt. Aber diese Apri­lia hat schon was und vor allem mich sehr posi­tiv überrascht.

  11. W.Burghartz - geschrieben am 6. Juni 2011 um 17:52 Uhr - Kommentar-Link

    die DD säuft 10-12l auf 100km auf der Renn­stre­cke ist der Tank schon nach 102km tro­cken sonst ist das ding nach nun 5000km nur Geil

  12. david - geschrieben am 19. Juni 2011 um 21:06 Uhr - Kommentar-Link

    Hallo an alle ich selbst hab sie seit 3wochen fahre täg­lich auf gebirgstras­sen hatte zuvor eine fiarb­lade honda mit148ps. ich hatte test­fahr­ten mit ktm u duk.- mul­tis­trada kann nur sagen so einen motor mit abs u fahr­werk bin ich seit 22jahren motor­rad erfah­rung noch nicht gefah­ren ich kann sie jeden emp­feh­len 1200 mit abs ich freu mich jede freie minute sie zu bewe­gen das hatte ich noch bei kei­ner mei­ner 10 motor­rä­der gehabt. sie hat leis­tung ohne ende ver­gleich­bar mit einem 3,0l die­sel auto. lg david aus niederröstereich

  13. david - geschrieben am 19. Juni 2011 um 21:11 Uhr - Kommentar-Link

    An alle wer an einem ver­brauch inter­re­siert ist um die 8 LITER ICH FINDE doch scheiss egal der spass fak­tor zählt dann kauft euch einen elek­tro rol­ler ok

  14. Jürgen - geschrieben am 13. März 2012 um 20:08 Uhr - Kommentar-Link

    Habe die Apri­lia gefah­ren ( einen Tag 300 km ), ich war so begeis­tert von dem Motor und dem Hand­ling, dass mir der Ver­brauch ehr­lich gesagt völ­lig egal war. Ich mußte drei­mal voll­tan­ken und am Ende des Tages mag noch ein Schluck im Tank gewe­sen sein.
    Da ich mich nicht sofort für die Dor­so­duro ent­schei­den wollte, bin ich danach meh­rere Motor­rä­der mit über 100 PS gefah­ren. Keine der Maschi­nen ( KTM Super Duke, KTM Adven­ture, Kawa­saki Z 1000, Honda Crossrun­ner ) konnte auch nur annä­hernd die­ses immense Rei­ßen an den Armen erzeu­gen.
    Fazit: Als Spaß­mo­tor­rad in 2011 nicht zu schlagen.

  15. sinsser - geschrieben am 14. März 2012 um 08:51 Uhr - Kommentar-Link

    Na, wenn das Teil so vor­wärts geht, dann freu ich mich auf die Duelle in den Keh­ren der Dolo­mi­ten. Anfang Juni gehts los.
    Mal schauen ob meine alte ver­ga­ser­be­stückte Lady aus Mat­tig­ho­fen noch mit­kommt.
    Die hat extra über Win­ter etwas abge­speckt, jetzt ist nur noch der Rei­ter dran. :o)

    @Markus: Schi­cke Tuono, hatte ich auch mal, auch in der Farbe.

Hinterlasse eine Antwort

Melde Dich mit Deinem Facebook- oder Twitter-Account an:

Connect with Facebook

Oder fülle einfach folgende Felder aus: