Die Nazis und der Engländer

Was würden wir in diesen Zeiten seicht-konsequenzloser Diskussionskultur nur ohne die Nazis machen? Es gäbe kein Godwin‘s Law, keinen „inneren Reichsparteitag“, keine Hitler-Imitatoren. Man könnte einen Artikel mit „Alpenfestung“ oder „Gleichschaltung“ (das sind reale Beispiele) überschreiben, ohne jemanden aufzuregen. Du da hinten mit dem Bart und dem Zeigefinger! Ja, du! Ich weiß, dass du gerade was Moralinsaures absondern wolltest! Deshalb möchte ich dran erinnern, dass es nix Schlimmeres gibt als das tote Schweigen eines Redeverbots. Solange wir drüber reden, solange sich jemand aufregt, während der Andere albert, solange vergessen wir den bösen Mann mit dem kleinen Bart schonmal nicht. Das ist auch meine Ausrede, warum meine Berichterstattung aus der Triumph-Lackiererei die Nazis zitiert. Es hat also rein gar nichts mit krankhafter Querulanz zu tun, oh nein! Aus mir selbst nicht ganz zugänglichen Gründen spreche ich übrigens die Sprache des Engländers in dem Video, genauso wie ich die Sprache des Bajuwaren beim BMW-Sechszylinder bemühte. Vielleicht liegt‘s am Inneren Churchill.

Die Gaskammern Hinckleys

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