Elektrosenilität: Strap on, Hipsters!

Endlich gibt es mal wieder eine Überschrift mit bestenfalls entfernter Verwandschaft zum Textinhalt. Das ist eine Rückkehr zu alter Form, wie sie von jedem Schreiber spätestens nach seinem zweiten Text verlangt wird. Eigentlich geht es darum, dass ich gestern in Brühl war, um den Nissan Leaf zu hassen. „Hassen?!“, fragte der Herr von Nissan entsetzt, „aber wieso das denn?“ Weil ich die Leute hasse, die solche Dinger promoten: Ökohipster. Diese Tierart vereint in sich die Nichttugenden ausgeprägten Sendungsbewusstseins bei gleichzeitiger vollkommener Ahnungslosigkeit. „Ich verstehe“, sagte Herr v. Nissan. Aber verstand er wirklich?

Egal. Jedenfalls ist der Nissan Leaf wider Erwarten ein großartiges Auto. Es ist viel zu teuer und hat keine Reichweite, aber wer den jetzigen Stand der Technik in Sachen Elektroauto sehen will: Das ist er. Die Karre ist richtig, richtig, richtig gut gemacht, und wer unmittelbar danach einen Mitsubishi Ieh-Mief oder wie die Krücke heißt anschaut, wird sofort Brocken lachen. Deshalb habe ich asap! meinen Gesellschafts- und Umweltexperten Keno bei Heise angeschrieben und ihm gesagt, dass wir unbedingt diese Tausendmeilenelektrorallye mit dem Nissan fahren müssen. Aber wir brauchen Asse im Ärmel, wir wollen nicht gewinnen, wir wollen beschämen, vernichten! Ich recherchiere gerade die größten Notstromaggregate bei Honda und die kleinsten EMP-Waffen beim DoD, bin aber für jeden guten Vorschlag offen. Ich schenke dem besten Vorschlag diesen formschönen Solarlader fürs iPhone, der natürlich alles mit USB lädt:

Das ist ein Akku, der seine Ladung an andere Akkus abgibt. Es sind Solarpanels drauf, aber man kann ihn auch ganz schnell daheim am Netz füllen.

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