How to be a writer

Seit ich schreibe, leiste ich auch Leserseelsorge. Es ist ein wunderbarer Teilbereich des Arbeitens und der Grund dafür, dass ich damals der Leserbriefonkel bei MO war, dass ich bei Facebook so viel herumstreune. Es ist deshalb wunderbar, weil ich großartige Leser habe, und ich habe großartige Leser, weil ich wie jeder Schreiber die Leser habe, die er verdient. Ich schreibe viele Dinge auf, die sonst keiner sagt, und darüber regen sich manche auf, manche freuen sich. Der letztere Teil fragt sehr oft, wie ich mache, was ich mache und wie man da hinkommt. Ich gebe immer dieselbe Antwort, nur der ausgeführten Länge nach ans Zeitfenster angepasst. Aber ich schreibe die Antwort hier nicht hin. Ich lasse sie Neil Gaiman geben, denn er hat mit jedem einzelnen Wort recht:

Kommentare:

ältere
  • D_Richter meinte am 5. Juni 2012 um 18:45:

    Herr Clemens Gleich, ich mag sie!
    (nohomo)

  • PeterM meinte am 6. Juni 2012 um 14:23:

    Ja, so ungefähr fühle ich mich… 🙂

    Nächster Punkt auf der Liste: Erfolg.

  • Winfried V. Berlepsch meinte am 7. Juni 2012 um 10:43:

    Schön.
    Auch wenn ich einige Passagen mental übersprungen habe, da zu langatmig. Aber die Kernaussagen gefallen mir. Wer ausgetreten Pfaden folgt, kommt eben nur dort an, wo diese Pfade hinführen, abseits können ganz neue Ziele warten.
    Und er spricht gut.
    ch denke, ich bekäme Gänsehaut, wenn ich als Teil der Studierenden persönlich von einer Koryphäe meines Fachbereichs angesprochen würde, merke, daß der sich wirklich Gedanken gemacht und Mühe gegeben hat, um mir als „nachfolgener Generation“ ™ seine Weisheiten mit auf den Weg zu geben. Würde ich mir, vor allem in dieser Qualität, auch für deutsche Universitäten wünschen. I

    Im übrigen finde ich es höchst bemerkenswert, daß sich die Universitäten (auch) Aussenseiter/ Nichtabsolventen für diese Ansprachen beiholen. Und diese das betonen.

    Insgesamt passt auch hier der Aufruf aus meiner persönlich liebsten Commencement Adress: Stay hungry. Stay foolish!

  • Winfried V. Berlepsch meinte am 7. Juni 2012 um 10:48:

    btw. was Beide auch sagen, und was ich unterschreibe: erfolgreiche Menschen, deren Arbeit und Schaffen etwas bewirken, herausragend und/ oder weltbewegend sind, mussten viel Scheiße fressen, um dahin zu gelangen. Wirkt charakterbildend, nehme ich an.

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