Video: Kawasaki Ninja 300 2013

Clemens Gleich in Kategorie(n) , , - 06.09.2012

Die Nachfolgerin der Kawasaki 250 R macht alles viel besser: ABS, mechanisch kraftunterstützte Slipper-Kupplung, Doppeldrosselklappen, überall mehr Leistung, sie macht echten Fahrspaß und man kann sie gern haben. Problem nur: Bei voraussichtlich 5000 Euro werden die meisten Deutschen 500 drauflegen und eine Honda NC 700 S kaufen.

Kawasaki Ninja 300 2013

Ist: auf altmodische Art supersüß
Kos­tet: voraussichtlich rund 5.000 Euro (Händlerstart: Oktober 2012)
Leis­tet: 39 PS (29 kW) bei 11.000 U/min
Stemmt: 27 Nm bei 10.000 U/min
Wiegt: 174 kg (Werksangabe)
Tankt: 17 Liter Benzin (ab ROZ 91)
Ver­braucht: rund 4,5 Liter auf 100 km Landstraße. Weniger problemlos möglich.
Hat: ABS serienmäßig, Slipper-Kupplung, Doppeldrosselklappen, mechanische Kupplungs-Einrast-Unterstützung für eine leichtgängigere Kupplungsbedienung, Gummidämpfung zwischen Motor und Rahmen, Gepäckhaken und ein Staufach im Heck, in das nichtmal eine Schachtel Zigaretten passt.

Kommentare

  1. Ben - geschrieben am 7. September 2012 um 08:24 Uhr - #

    Schönes Teil. Hast du denn schon ein paar Eckdaten, oder muss ich die mir selber suchen?
    Was bringt die denn auf die Wage? Das hat doch entscheidend Einfluss darauf, wie sich so 39PS auf der Landstraße anfühlen.

  2. Ben - geschrieben am 7. September 2012 um 08:30 Uhr - #

    Na gut, schon gefunden. Klingt nach viel Freude, wenn man das 174 Kilo Krad bis 11000 ausdreht. Wenn ich überlege, wie viele 250er im Uni-Bereich immer rumstanden, dann wird die KAWA auch ihre Fahrer finden. Und die Reichweite des kleinen Triebwerks mit dem 17Liter tank ist für Sportlerverhältnisse sicher sehr komfortabel.
    Gruß Ben

  3. Clemens Gleich - geschrieben am 7. September 2012 um 09:01 Uhr - #

    Sorry, jetzt hab selbst ich als ausgemachter Gewichtsnazi das Gewicht vergessen! Dann sage ich noch was zum Tankinhalt: Wir sind rund 200 km gefahren, und die Benzinuhr zeigte danach noch halb voll an. Nun ist die etwas grob bebalkt, aber 320 bis 350 km Praxisreichweite sinds bestimmt, und ich glaube, dass man die Reichweite durchaus auf 400 km strecken kann, wenn Tankstellenknappheit herrscht.

  4. Josch - geschrieben am 10. September 2012 um 22:54 Uhr - #

    Ben? Bist Du’s?
    Schon zu seligen motojournal-Blogzeiten hab ich „ja!“ zum kleinen Hubraum gesagt, und diese Umsetzung hier verdient auch optisch Respekt. Noch mehr Respekt von mir bekäme eine 350er Duke, wenn die Sache mit dem Gewicht pro Pferd dann in richtig interessante Sphären rückte.
    Dennoch: Habs der MCN heute kaum geglaubt (’112 miles possible, perhaps more!’), aber das Standbild im Video oben sagte eben eindeutig: ’189′! Netto wahrscheinlich auch mehr, als ich erwartet hätte.
    Letztes Jahr bin ich aus Scheiß mal auf der CBR250 gefahren, nach der Beschreibung ‚altmodischer Motorradspaß‘ suchte ich danach leider vergeblich, aber es war so ziemlich genau das: Rund fahren, befreit viel Gas geben dürfen, dabei wendiger sein als eine Dose, ohne das Gesetz herausgefordert zu haben. Das einspurige Konzept macht so da draußen wieder Sinn, da muss man ehrlich sein. Die aktuellen Liter-Pimmelverlängerungen können eh nur noch auf dem Track ausgepumpt werden, und selbst da sollte es für Normalos wie mich schon was Weitläufigeres als z.B. Zolder sein.
    Ach so: Danke für die viele gute Arbeit hier!
    cheers
    Josch

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