Der Mettigelficker

Clemens Gleich in Kategorie(n) - 05.01.2013

Arg! Ich will nicht wissen, wer schwul ist oder sich auspeitschen lässt! Es interessiert mich nichtmal, ob jemand daheim seinen Piller in Mettigel steckt. Es behindert die öffentliche Debatte, zu der es nichts beiträgt. Ich möchte es mehr so wie in England haben: Dort können zwei alternde Gentlemen ihr Leben lang zusammen auf ihrem Landsitz verbringen, keiner spricht sie, in ihre Privatsphäre dringend, darauf an, und es ist doch auch ungesagt eindeutig, dass die beiden sich gegenseitig genug sind. Toleranz braucht keine solche Überinformation. Im Gegenteil fällt es mir viel leichter, Menschen unvorbelastet ihre immer verdiente erste Chance zu geben, wenn ich nicht schon weiß: „Ah. Der Mettigelficker. Na, das wird ja was werden.“

Kommentare

  1. Klaus Lux - geschrieben am 5. Januar 2013 um 18:53 Uhr - #

    So, jetzt ist es genug. Es muss raus. Das lange zögern hat ein Ende. Nicht, dass ich mich auspeitschen lassen oder als schwul zu erkennen geben möchte. Kann alles auch seine Vorteile haben, ist aber nicht mein Dingen. Naja, zumindest nicht das schwul sein. Das andere wäre zumindest mal auszuprobieren. Nein, raus muss einmal meine Begeisterung, ja fast schon schiere Verehrung deiner Art, lieber Clemens Gleich, Dinge hinaus zu katapultieren, die sonst aus Angepasstheit, Kleingeistigkeit oder Spießigkeit ungesagt bleiben würden. Und dann noch das. Da erwarte ich eigentlich eher mal wieder etwas erhellendes aus der faszinierenden Welt der Geschwindigkeit, bekommen aber eine Stellungnahme zu Mettigelficker gereicht. Genau so muss es sein. Denn das Mettigelficken hat schon, wie die britische Gelassenheit und die Toleranz auf deutschen Pisten und Moped-Stammtischen, zu lange ein Schattendasein gefristet. Danke lieber Clemens Gleich. Damit dein Schaffen entsprechend gewürdigt wird, sollte man ernsthaft darüber nachdenken, endlich aus der katholischen Kirche auszutreten und zumindest einen Teil der eingesparten Kirchensteuer dir zu spenden.

  2. Ben - geschrieben am 6. Januar 2013 um 10:27 Uhr - #

    “Ah. Der Motor-Journalist. Na, das wird ja was werden.”

    Nichts da! Durch solche aus dem Blauen (oder Pinken) geschossenen Gedankenblitze mit passenden Bildern gelingt es Dir mal wieder trotz allem gerede von Tourenschwuchteln u.ä. innerthematisch polarisierendes Vokabular als eben innerthematisch abzutun und den grundlegend nicht zu Reflexionen veranlagten Durchschnittsleser den Daumen ins Auge zu drücken! Bravo.

    Relevante Informationen für das Zusammenarbeiten, gemeinsam Spaß haben oder das friedlich respektvolle Miteinanderleben kommen für die allermeisten Berufsgattungen oder Interessengruppen nämlich (entgegen häufiger Annahmen) NICHT aus dem begrenzten Kontext individueller sexueller Orientierung!

    Beste Grüße
    Ben

  3. Maik Schwarz - geschrieben am 9. Januar 2013 um 15:30 Uhr - #

    Das ist natürlich völlig richtig, also egal. Dennoch würde ich bei solchen irrelevanten Dingen, die uns überhaupt nicht interessieren, ein bisschen mehr wissen, um differenzieren zu können. Im konkreten Fall: Mettigel oder Mettigelin?

  4. Clemens Gleich - geschrieben am 9. Januar 2013 um 15:53 Uhr - #

    Schwierige Frage. Hat ein Mettigel ein Geschlecht?

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