Tag am Rum

Gerade komme ich zurück von Amrum, diesem kleinen Stückchen Erde im Wattenmeer, das von diesem großen Batzen Sand umringt wird. Es ist einer der weltweit besten Orte dafür, sich tiefer zu entspannen als auf dem besten Klo der Welt. Zum Beispiel haben die Leute dort genauso Smartphones wie die Urlauber auf Malle. Der Unterschied ist: Sie halten sie nicht ständig zwischen sich und die Welt, weil das in höchstem Maße unhöflich, unsozial ist. Nach Amrum geht eine gebildete deutsche Mittelschicht, die zwei Dinge mitbringt: Manieren und einen Hund. Ohne Hund fühlten wir uns dort bisserl ausperformt. Das nächste Mal leihe ich mir irgendwas Schwarzes, Schnelles. Vielleicht Ralfs Coffy, der ist froh, wenn er an Sylvester keine Raketen fürchten muss. Während eines unerwartet etepetetigen, langgezogenen Sylvestermenüs im Hüttmann hatte ich zwischen unterdrückten Lachanfällen viel Zeit, auf das wechselhafte 2013 zurückzublicken:

Ich werfe Awards in den Rückspiegel

Kommentare:

ältere
  • vanmeer meinte am 14. Januar 2014 um 17:08:

    …den flotten schwarzen Hund kann ich Dir für das nächste Sylvester gerne leihen –trotz seines Namens hasst Dante jegliches Böller-Inferno. Der Kleine kann zum Zwecke seiner Erholung gerne rechtzeitig auf der Fahrt nach Amrum bei einem kleinen Umweg über die friesischen Anrainergemeinden des westlichen Wattenmeers abgeholt werden – liebevolle Hege und Pflege vorausgesetzt. Und die Teilnahme an langatmigen Schickimickisylvestermenüs dürften damit auch hinfällig sein.

  • Clemens Gleich meinte am 14. Januar 2014 um 17:46:

    @vanmeer: Bin interessiert! Gibt es Bilder von der Mobilie?

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