Walking around the BMW R nineT

Zum Ende meiner leider anfangs etwas feuchten Probefahrt auf der BMW R nineT schnappte ich mir nochmal kurz die Kamera, um drumrumzulaufen, zu kratzen, zu klopfen, zu klären, welches Teil aus welchem Material besteht. Anders ist schwer zu vermitteln, warum BMW trotz Markenaufschlag 14.500 Euro Grundpreis für einen schlichten Roadster aufruft.

Kommentare:

ältere
  • Tobias meinte am 24. Januar 2014 um 13:02:

    Schlanker kann man eine Boxer wohl heute nichtmehr legal bauen, für mich aber immernoch zu monströs, denoch gut gemacht BMW und sie wird gekauft.

    Für mich sahen die meisten Aluteile im Video aus als wären sie aus beschichteten Kunststoff, ist das in Realität auch so? Wäre ja etwas peinlich wenn man ständig draufklopfen muss um den Leuten zu beweissen dass das echtes Metall ist.

  • Clemens Gleich meinte am 24. Januar 2014 um 15:49:

    @Tobias: Heck und Scheinwerfer wirst abklopfen müssen. Das glaubt keiner per Sichtprüfung. Die geschmiedeten Gussteile sieht man find ich aber aus jeder Entfernung.

  • Michael meinte am 26. Januar 2014 um 0:59:

    Schöne Retro BMW. Recht Teuer. Ich bin gespannt, ob das Motorrad zu dem Preis viele Käufer findet. Soweit ich weiß, sind alle Wettbewerber im Segment der Retro Motorräder deutlich günstiger, ausgenommen die Moto Guzzi Griso: Die Kostet auch 14.500,– Euro. Ich finde übrigens auch, das einige Aluteile wie Plastik aussehen.
    Mir gefällt die BMW wirklich gut, aber die Moto Guzzi V7 Racer ist für meinen Geschmack die unangefochtene Design Königin bei den Retro Motorrädern. Wirklich schade, das die kleine Guzzi mit 50 PS so mild Motorisiert ist. 30 PS mehr wären für die Verkaufszahlen schon positiv, insbesondere in Deutschland.

  • Dirk Klatt meinte am 27. Januar 2014 um 9:53:

    @Michael: …..die Guzzi V7 ist ja ganz nett, aber bei den ersten Chargen bestand beinahe das gesamte Krad aus Plaste. Der Gipfel der Peinlichkeit war dabei ein komplett verchromter Plastiktank.
    Die Ninette dagegen ist für mich gar nicht Retro. Sie ist einfach ein sehr, sehr schön gemachter Roadster und ein ernsthaftes, dynamisches Motorrad.
    Kräder wie dieses setzen einen neuen Trend. Andere Hersteller werden folgen. Wertige Maschinen jenseits des Leistungswettlaufes. Die Sparte der straßenzugelassenen Rennkräder ist nur noch für Leute interessant, die Zugang zu einer Rennstrecke haben und der Fraktion der Prollmopeds vom Schlage einer 1000‘er Kawa mit ihren uninspirierten Mäusekinos und Spacedesigns geht langsam das Publikum aus, weil es die Europäer mittlerweile besser können (siehe z.B. KTM). Früher konnte man sich noch auf die nominell höheren Leistungsdaten berufen, aber auch das ist lange vorbei. Schon an der Wiedergeburt der Yamaha SR 400 mag man ablesen, dass die Japaner die Zeichen der Zeit verstanden haben und wollen sie in Europa überleben ist das auch bitter nötig. Ein neues, etwas schickeres, legereres Auftreten der Motorradbranche ist auch der einzige Weg, verlorenen Boden beim Nachwuchs wieder gut zu machen ….Motorradfahren muss einfach wieder cool werden …mit schicken kleinen Maschinen wie z.B. der SR 400 als Einstieg könnte das gelingen. Glück auf!

  • Dirk Klatt meinte am 27. Januar 2014 um 15:27:

    @Michael: ….ich sabbel hier rum und verfehle dabei das Thema ….noch einmal zu Guzzi. Ich bin eigentlich ein großer Guzzi Fan, weil ich die Motoren einfach herrlich finde. Ich glaube, Guzzi hätte beim momentanen Trend der Besinnung auf ursprüngliches Motorradfahren (man schaue sich nur die Umbau- und Caferacerszene an) richtig gute Marktchancen in ihrer Nische. Nur leider versauen sie es immer wieder durch zu viel Plaste an ihren erdigen Krädern. So hätte die neue California gute Chancen sich vom Harleykuchen ein gutes Stück abzuschneiden. Das schafft man aber nicht mit Fendern aus Plaste und verchromten Kunststoff. Da nützt dann auch der hierdurch erzielte kleine Preisvorteil nichts. Oder auch die 1200 Sport? Warum nicht wieder im Ornat der seeligen V11 Sport und dann in wertiger Machart? Ich hoffe jedenfalls weiter darauf und wäre einer von denen, die solches Bemühen auch durch den Kauf einer Guzzi honorieren würde. Hier kann es nicht schaden, wenn man sich an der „Ninette“ orientiert. Ob man will oder nicht, wie bei der GS ist BMW auch hier einmal mehr Trendsetter. Kein beinah kitschiges Retrodesign (z.B. Vergaserdummies o.ä. wie bei Bonneville, W 800), sondern die moderne, wertige Interpretation klassischen Motorradbaus.

  • Michael meinte am 27. Januar 2014 um 23:19:

    @Dirk: Aha.
    Der Gipfel der Peinlichkeit an einer V7 Racer ist also ein Komplett verchromter Plastiktank. Dir ist es ja vielleicht nicht aufgefallen. Die V7 Kostet eben mal 5.000,– Euro weniger als die Nine T.
    Aus Sicht der kleinen Retro Guzzi ist die BMW mal eben über die Hälfte Teurer.
    Ich würde viel Geld verwetten: Wenn an der Guzzi der Tank und alles weitere aus Metall wäre, würden „Kenner“ wie Du irgendwelche anderen Gründe finden, Sie nicht zu kaufen. Hätte die V7 einen kleinen Boxermotor und einen Blau weißen Sticker am Tank, alles wäre in bester Ordnung.
    Ich hätte da übrigens noch eine Frage: Wie findest Du eigentlich die Guzzi rein Optisch im Vergleich zur Nine T? Ich frage, weil Du schreibst die BMW ist ein „sehr sehr schön gemachter Roadster“.

    • Clemens Gleich meinte am 28. Januar 2014 um 22:53:

      Der Konkurrent zur Ninette ist ja eher die Griso. Die fand ich z. B. auch toll, aber mich würde ihr Verbrauch, ihr Drehmomentloch und ihr Chromplastik nerven. Von der Gestaltung find ich sie super. Schöne, zeitlose Linie, die man mit nichts verwechseln kann.

  • Dirk Klatt meinte am 28. Januar 2014 um 15:52:

    @Clemens Gleich: ….war mein letzter Beitrag zu BMW-freundlich und hat der „Meister“ die Zensur eingeführt? Hier fehlt ein ganzer Beitrag von mir :-0 …..

  • Dirk Klatt meinte am 28. Januar 2014 um 16:11:

    @Michael: ……ganz falsch Michael ….ich bin – und das habe ich auch geschrieben – ein großer Guzzi Fan. Ich habe lange eine V11 Sport gefahren. Eine V7 würde ich aber tatsächlich nicht kaufen, weil sie mir a) in den Abmessungen zu klein und b) die Leistung mir ein bisschen zu mau ist. Ich wäre begeistert, wenn es eine sportliche, gut gemachte Guzzi mit einem optimierten 1200‘er Motor (oder dem neuen 1400‘er) gäbe. Die modifizierte Breva als 1200 Sport ist es dann aber doch nicht. Ich wünsche mir tatsächlich, dass Guzzi die sich für die Marke in einem sich wandelnden Markt bietenden Chancen nutzen würde. Und ich bin wahrlich alles andere als ein BMW-Fetischist. Die GS ist mir z.B. ein Graus. Ihre Qualitäten muss man jedoch anerkennen. Im übrigen bieten andere Hersteller zu vergleichbaren Preisen mehr „Anfassqualität“ und auch mehr Leistung als Guzzi mit der V7 (Bonneville). Mit der Ninette kann man eher die Griso vergleichen. Und die bewegt sich im gleichen Preissegment ….allerdings mit Plastetank.

  • Dirk Klatt meinte am 28. Januar 2014 um 16:18:

    @Clemens Gleich: Sorry, war wohl nur ein temporärer Ausfall …den Verdacht der Zensur nehme ich voll inhaltlich zurück.

    • Clemens Gleich meinte am 28. Januar 2014 um 22:51:

      Ja, sorry, ich hab euch zwischendrin unterm Arsch den Server umgezogen auf eine Debug-Maschine, damit Boris besser den unauffindbaren Bug jagen kann. Einstellung für Kommentare bei mir ist: Automatische Spamprüfung, dann alle als echt vermuteten Kommentare sofort ohne Mod-Schleife freischalten.

  • Michael meinte am 29. Januar 2014 um 22:06:

    Clemens, nochmal meine Meinung: Die BMW ist schön geworden, wirklich. Die aktuelle Guzzi Griso ist schöner. Von der kleinen Beauty Queen V7 Racer sprechen wir jetzt mal gar nicht. Jeder der Augen im Kopf hat kann das sehen – wenn er ehrlich ist.
    Aber das nützt den Italienerinnen nichts. Falscher Markenname am Tank. Falsches Herkunftsland. Pech gehabt.

    • Clemens Gleich meinte am 30. Januar 2014 um 12:17:

      @Michael: Ja, es sind schöne Kräder, aber Schönheit allein langt halt ned. Du brauchst einen gescheiten Vertrieb, gute Funktion, den emotionalen Klick und ein bisserl Qualität. Beispiel Ducati: Wie BMW viel Geld für eine starke Marke ausgegeben, in den letzten Jahren sehr viel Geld ausgegeben, um die unsäglichen Qualitätsprobleme in den Griff zu kriegen (mit einigem Erfolg), und viel Anstrengungen unternommen, Marktsegmente mit echter eigener Duftnote zu besetzen, statt einfach Erfolgskonkurrenten zu kopieren. Schau Dir eine Stelvio an und eine Multistrada. Selbes Segment, ganz andere Herangehensweise. Oder noch krasser: Guzzi California (klassischer Cruiser) und Ducati Diavel (was GANZ Anderes, das sich an dieselbe Zielgruppe richtet). An Guzzis BMW-Logos zu kleben, hilft gar nix, im Gegenteil. Ein paar der schlechtestverkauften Kräder aller Zeiten waren BMWs, z. B. die unsäglichen Einzylindermodelle.

  • Dirk Klatt meinte am 30. Januar 2014 um 10:42:

    @Michael: …..Michael, dass ist einfach Unsinn. Zunächst kann man über Geschmack schlecht streiten …es gibt sogar Menschen die die neue 1000‘er Kawa oder eine GS schön finden ….und dann gibt es neben dem subjektiven Geschmack auch noch den einen oder anderen objektiven Gesichtspunkt wie Motorleistung, Verbrauch, Qualität usw.. Und das alles hat überhaupt nichts mit Land oder Marke zu tun. Ich habe beispielsweise 2008 meine BMW R1150R gegen eine Ducati S4R getauscht und bin danach auch noch mit Begeisterung eine Guzzi V11 gefahren. Ich bin also durchaus italophil. Und wer Herrn Gleich regelmäßig liest weiß, dass der noch viel italophiler ist.
    Und die V7, insbesondere in der Racer-Ausführung, ist in ihrem übertriebenen Ornat nun wirklich nicht jedermanns Sache. Zum Beispiel Startnummern an einem 48 PS-Krad ….nun ja, so was bin ich zuletzt an meinem Bonanzarad gefahren. Aber schön, dass Du Dich so für Guzzi ins Zeug legst. Ich mag die Marke nämlich wirklich!

  • Michael Kohler meinte am 31. Januar 2014 um 5:10:

    BMW Einzylindermodelle schlecht verkauft?
    Hier in Süddeutschland hatte glaube ich in ab den 80er Jahren ausnahmslos jede Fahrschule eine F650. Und in Folge nicht nur die….
    Die konnte so hässlich sein wie sie wollte. Deutsches Produkt. Gute Zuverlässigkeit. Eine BMW. Gekauft!

    Und das sich Ducati und Harley Davidson vergleichsweise gut verkaufen, ist das beste Beispiel für meine Ansicht: Es geht nicht wirklich um Qualität und Zuverlässigkeit (Ducati) oder Produkteigenschaften (Harley).
    Es geht den meisten Käufern DIESER Marken darum: Wie werde ich auf der Kiste von meiner Umwelt wahrgenommen. Habe ich aus Sicht der ANDEREN ein Tolles Teil?

    Die Aprilia V4 Tuono fährt um Längen besser als jede S4 Monster oder Streetfighter.

    Die neue Guzzi California fährt deutlich besser als (beispielsweise) eine Fat Boy Harley. Ist ja auch keine Kunst, bei allem Respekt.

    • Clemens Gleich meinte am 3. Februar 2014 um 12:39:

      Michael, ich meinte die X-Modelle von BMW. Die waren ein Desaster.

  • Dirk Klatt meinte am 1. Februar 2014 um 12:35:

    @Michael Kohler: Hast Du schon beide gefahren? Woher kommt die Erkenntnis?

  • Michael Kohler meinte am 1. Februar 2014 um 14:10:

    @Dirk: Ich habe alle vier gefahren.
    Tuono 2012 und 2013 mit ABS, gehören Freunden in der Motorradclique. Harley Fat Boy 2 verschiedene und dann noch eine Road King, die ist ganz neu, so ein Sondermodell mit E Gas. Gehören ebenfalls Bekannten aus meinem Motorradumfeld. Die 1400er Guzzi beim Händler, nur eine dreiviertel Stunde. Monster bin ich schon mehrere gefahren, 600er, 900er, S2, S4.
    Hast Du denn schon eine aktuelle Guzzi California gefahren? Oder eine Aprilia V4?

  • Dirk Klatt meinte am 1. Februar 2014 um 15:25:

    @Michael Kohler: Fat Boy, Road King und Duc S4R hatte ich bzw. habe ich im eigenen Bestabd. Aprilia von einem Kumpel gefahren. Ist bei 5.800 km final verreckt. California alt Probefahrt, California neu demnächst Probefahrt bei Claus Carstens in Hennstedt. An der California neu stört mich allerdings die viele Plaste und der hohe Verbrauch. Kann man auch nicht mit dem Fat Boy vergleichen. Mit dem Road King eher und der lässt sich für einen Cruiser sehr dynamisch bewegen.

  • Michael Kohler meinte am 2. Februar 2014 um 13:18:

    Komisch.
    In meinem Motorradumfeld haben wir 5 Aprilia V4 Modelle (3 Factorys, 2 Tuonos) sowie 6 (!) Aprilia Shiver. Wirklich, ist wahr. Alle Aprilias laufen völlig problemlos, mal davon abgesehen das alle V4 ordentlich Durst haben und empfindlich sind beim Startversuch mit halbleerem Akku. Also nach längerer Standzeit mal ein kleines Ladegerät dranhängen.

    Das die neue California viel Plastik verbaut hat, stimmt. Das Sie kein so hochwertiges Finish hat wie eine aktuelle Harley Road King, auch. Aber dafür ist Sie rund 5.000,– Euro günstiger und fährt in wirklich jeder Disziplin besser als die Harley. Insbesondere der Motor der Guzzi ist super. Keine Kunst, ist ja eine völlige Neuentwicklung.

    Mit einer Road King kann man dynamisch fahren? Echt? Mit keinem Cruiser kann man dynamisch fahren. Verglichen mit einer aktuellen Honda CB 500 mit 48 PS oder mit einer KTM 390 Duke mit 44 PS hat sich das nach der ersten Kurve erledigt.

  • Dirk Klatt meinte am 2. Februar 2014 um 15:42:

    @Michael Kohler: Für einen Cruiser dynamisch ….die California neu bekommt man mittlerweile für 16.000,- ….die alte wird als Neufahrzeug mittlerweile schon teurer gehandelt. …. der rasante Preisverfall spricht irgendwie gegen die neue Calli…

  • Dirk Klatt meinte am 2. Februar 2014 um 16:25:

    @Michael Kohler: Da wünsche ich Euch aufrichtig, dass Eure Aprillias weiter so stabil laufen, denn Ersatzteile sind sch…teuer, wenn man denn überhaupt welche bekommt. Mag am rauen norddeutschen Klima liegen, aber ich hab schon von jeder Menge Aprillias mit massiven Problemen gehört ….selbst vom Händler ….ein aufrichtiger Mann…

  • Michael meinte am 2. Februar 2014 um 19:18:

    Ich hab doch vorhin behauptet, es wird für „Kenner“ der Motorradszene immer einen Grund geben, ein bestimmtes Modell nicht zu Kaufen. Konkretes Beispiel:

    Die California bekommt man schon für 16.000,–. Als Vorführer sogar schon für 15.000,–.
    Die Road King als Vorführer für 19.000,–. Beide also über 5.000,– unter dem Listenpreis, 2013er Zulassung. Die Harley ist so oder so teurer. Also de facto kein Nachteil für die Guzzi, sondern ein Vorteil.

    Ersatzteile sind teuer bei Aprilia: Ich hab mir vor wenigen Tagen beim Aprilia Händler Zündkerzen, Luftfilter, Ölfilter für die Shiver Inspektion geholt, mach ich selber: Alles zusammen fast genau 50,– Euro. Teuer?

    Die Erstinspektion nach 1000 KM an meiner RSV 4 Kostete 118,– Euro, die 10.000er auf den Euro genau das gleiche. Ich schwöre! Lediglich der Luftfilter wurde bei 10.000 KM nicht gewechselt, weil ich den zuvor selbst gegen einen K+N getauscht hatte. Teuer?

    WIRKLICH teuer ist dagegen das Original Zubehör von Harley und Ducati. Einfach mal einen Blick in den entsprechenden Katalog werfen. Insbesondere Harley langt hier jenseitig hin. Aber der „Kenner“ zahlt das gerne.

  • Dirk Klatt meinte am 2. Februar 2014 um 20:32:

    @Michael: …..es hat keinen Sinn Michael ….Du liest nicht was andere schreiben und es interessiert Dich auch nur insoweit, dass Du andere Meinungen nicht gelten lassen willst. Dann bezeichnest Du sie als „Kenner“ und meinst Idioten .
    Aber noch einmal ….ich finde die California ziemlich geil, aber der Preisverfalll spricht gegen sie. Frag mal die Leute, die so um 19.000,- für die Erstausgabe hingelegt haben ….und echte Ersatzteile bei Aprillia sind sauteuer und oft gar nicht uu bekommen ….

  • Philipp meinte am 3. Februar 2014 um 12:06:

    Der „Kenner“ spricht bei Zündkerzen und diversen Filterchen eher von Verschleiß- als Ersatzteilen und auch ich kann aus Erfahrung sagen dass echte Ersatzteile bei Aprillia kein Schnäpchen sind.

    • Clemens Gleich meinte am 3. Februar 2014 um 12:49:

      Meine persönlichen Erfahrungen mit Aprilias (Shiver 750, RSV4 normal und Factory APRC, Dorsoduro 750 und 1200) sind ebenfalls in Sachen Qualität enttäuschend. Das trifft mich immer bisserl, denn in der Prä-Piaggio-Ära waren Aprilias mit Abstand die zuverlässigsten Italiener. Meine Mille startete bei -15° C noch und ließ mich nie im Stich. Die Shiver dagegen hatte das höchste Fehleraufkommen aller von mir gefahrenen Dauertester jemals. Bei Honda wäre eine solche Fertigungsreife nicht einmal zu einem sehr begrenzten Beta-Test zugelassen worden. YMMV.

  • Michael Kohler meinte am 5. Februar 2014 um 20:31:

    Hi Philipp und Clemens,

    das meine vor kurzem gekauften Teile keine Klassischen Sturz oder Motorteile sind, weiß ich. Es war eben das einzige Beispiel das ich für diese Diskussion hatte. Das Verkleidungs- und Motorenteile teuer sind bei Aprilia, ist richtig. Philipp, echt: Bei welchem Hersteller nicht? Außerdem interessieren mich die Überteuerten Herstellerpreise kaum: Wenn ich was brauche schau ich zuerst im Ebay. Kaum etwas, was man dort nicht bekommt.

    Ich hatte inzwischen 12 Aprilias.. Jede mindestens 1 Saison gefahren. Mit keiner einzigen außergewöhnliche Probleme. Das teuerste an was ich mich erinnern kann, war eine Reparatur an der Ölpumpe meiner 2007er RSV Mille Factory, kostete ca. 350,– Euro.

    Im Gegensatz zu Clemens sage ich, die neuen Aprilias der Piaggio Ära sind klar besser als die alten mit den Rotax Motoren, weil die neuen Maschinen mit E Gas erheblich Kultivierter und fahrbarer sind. Ich hatte 4 (!) SL 750 Shiver Modelle. Schaut doch einfach ins Facebook, dort hab ich Fotos drin.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.