Expertensystem Dr. Ferdimens Dudengleicher

Mein großes Herumschwall-Vorbild ist ja Ferdinand Dudenhöffer. So möchte ich auch werden, schrub ich in der Kolumne. Meine erste Chance kam, als Arte hoppladihopp sofort und gestern irgendjemand mit deutschem Pass suchten, der irgendwas zu Autos in die Kamera sagt. Irgendjemand: check. Deutscher Pass: check. Irgendwas mit Autos: check and doublecheck. Hier meine Expertenexpertise zu meiner derzeitigen Expertenkernkompetenz „Klugscheißen über autonome Autos“ (ab 7min ungefähr):

Kommentare:

ältere
  • Oli meinte am 16. Februar 2014 um 20:25:

    Gut geschlagen, als jemand der auch im Thema „drin steckt“ kann ich nur zum sachlich komplett korrekten Interview gratulieren .. das ist man ja nicht unbedingt gewohnt beim Thema „autonomes Fahren“.
    Schade, dass die Einspieler eher ein Misch-Masch an Qualität geboten haben.

    • Clemens Gleich meinte am 17. Februar 2014 um 10:25:

      @Oli: Danke. Mir war wichtig, den anderen Experten zu widersprechen. „Das ist fertig, nur das böse Gesetz hält es von der Straße fern“ stimmt einfach nicht, weder in Deutschland noch sonstwo. Im Gegenteil gibt es einen großen politischen Willen zur Umsetzung. Es ist gut, dass wenigstens der Anfang der Frage nach Kontrolle mit meiner Schäuble-Antwort drin blieb. Was nicht reingepasst hat, war „Ich bin Motorradfahrer und finde daher Autonomobile besonders begrüßenswert. Sie werden absichtlich so gebaut, dass ihr Verhalten vorhersehbar ist, und vorhersehbares Verhalten ist für einen Motorradfahrer immer besser als das praktisch zufällige Verhalten eines überforderten menschlichen Fahrers.“

  • Thomas meinte am 17. Februar 2014 um 22:28:

    Tolles Interview!
    Wie immer, war deine Meinung gut pointiert auf den Punkt gebracht.
    Neben den ganzen Sprechprofis fällt allerdings deine Intonation leicht ab.
    Das ist der einzige Punkt, in dem dir der Dudenhöfer noch vorraus ist.

  • steffen meinte am 18. Februar 2014 um 8:34:

    Geile Schuhe, frisch vom Mopped gestiegen?

    • Clemens Gleich meinte am 18. Februar 2014 um 11:41:

      @Steffen: Yep. Ich hing dem Wahn an, dass die Kamera da unten abschneidet. Die Hose ist übrigens die Rokker-Weltraumjeans.

  • Volker meinte am 24. Februar 2014 um 19:49:

    Hallo Clemens!

    Wir schreiben das Jahr 2014. Ich hätte gehofft, man würde in dieser Gegenwart des Internet solche Webcasts vorspulen können. Kann man nicht. Stattdessen 1*10^38 Sekunden lang tanzende Kreise vor den Augen. Das ist dann schon schwach. Auf Einspieler hab ich grad keinen Bock, auf einen Clemens Gleich, der den Heulsusen Feuer unterm Arsch macht, hingegen schon.

    Zum Thema: Für Autonomobile wäre es eh höchste Zeit. Einen Satz Crosser auf den Hänger, Zugfahrzeug vornedran, man verzieht sich ins Séparée, schlürft noch eine nach Gummibärchen schmeckende Fitnessbrause, beißt in die Leberkassemmel oder schaut „Crusty Deamons Of Dirt XXVII“ zur Einstimmung und ehe man sich versieht, steht man im Fahrerlager. Außerdem kann man die langweilige Karre einfach wegschicken, wenn man sie nicht mehr braucht und sie nur kostenpflichtig im Weg herumsteht.

    Wenn man sich aber die Reportagen über diverse Fahrassis so ansieht, dann glaube ich nicht, daß es auf absehbare Zeit im allgemeinen Verkehrschaos damit was wird. Ich fordere also extra Abteile im ÖPNV zum Transport von nicht straßenzulassungsfähigen Wettbewerbskrädern.

    Ciao,
    Volker

    • Clemens Gleich meinte am 27. Februar 2014 um 13:32:

      Volker, arte muss halt französiche Informationstechnik einsetzen. Wir sollten Mitgefühl für sie haben.

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