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Das erste Mal richtig aufgefallen ist es mir im Sommer 2010, als wir zu sechst faul in der Abendsonne an Bord einer Segelyacht unsere Mobilität diskutierten. Von sechs Leuten hatten vier kein eigenes Auto, und von den zwei Autobesitzern fuhr einer ein ganzjähriges Winterhuren-Arrangement. Dafür hatte jeder von uns mindestens ein eigenes Motorrad. Ebendas ist auch Ralfs Thema im Editorial der aktuellen Fastbike: „Eigentlich braucht man nur eine Carsharing-Mitgliedschaft und ein Motorrad“, zitiert er dort einen „befreundeten Großstädter“. Wir hatten kurz vorher am Telefon eben dieses Thema, es könnte also ich gewesen sein. Es könnte jedoch genauso einer der sehr vielen Anderen sein, die es gerade genauso machen.

Von A nach B zu kommen ist ein nüchternes Bedürfnis. Wenn ich für eine Handvoll Euro mit dem Car2Go-Smart zum Flughafen zoomen kann, um von dort aus egal wohin zu jetten, was soll ich dann mit einem eigenen Auto? In Stuttgart weiß ich nicht einmal, wo ich das hinstellen soll, so voll ist die Stadt. Bei jeder anderen Einsatzart als die der Immobilie werde ich sehr schnell sehr unglücklich, denn es gibt keine Parkplätze außer die im Dauerstau, in denen man nicht aus dem Auto darf. Ich habe letztens viel Spaß mit dem Jaguar F-Type V8 S und dem Porsche Boxster S oben im Schwarzwald gehabt. Doch bei der Rückkehr stand ich jedes Mal in einem so zäh-breiigen Stau, dass er mir die draußen angesammelte Lebenslust sofort wieder entzogen hat. Daheim kam ich emotional entleert an, irritiert und angespannt. Und dann musste ich noch einen Parkplatz suchen. Natürlich stimmt die Aussage „heute kann man so ein Auto gar nicht mit Spaß fahren“ nicht. Es gibt überall diese kleinen Strecken, auf denen kein Verkehr ist. Aber wenn man nicht direkt an diesen Strecken wohnt, ist man eben davor und danach mit der Verkehrsbehinderung Auto gestraft.

Ohne Geduld, mit Gemeinschaft

Wahrscheinlich ist meine mangelnde Geduld ein großer Faktor, der mich eher zum Kradisten als zum Stautofahrer macht. Dazu kommt, dass die meisten Autos wie chinesische Kühlschränke sind: Sie erfüllen eine Nutzenfunktion, der sie in der pflichtschuldigsten Weise nachkommen. Mein erstes eigenes Auto war ein solcher wortwörtlicher Kühlschrank: ein Miele-weißer Opel Vectra 1.9i von 1991. Dieses Auto hatte ich (natürlich des Preises wegen) gekauft, doch im Prinzip betrachtete ich es als Gemeinschaftseigentum, genauso wie Tabak oder Bier. Jeder konnte von mir den Schlüssel zum Kühlschrank haben, wenn er fahren wollte. Wenn er nicht fahren wollte, brauchte er den Schlüssel nicht, denn der Kühlschrank war nie abgeschlossen, damit die Gemeinschaft immer Tabak, Bier oder Schminksachen ins Trockene bringen konnte.

Als ich in Hannover wohnte, wo man sinnvollerweise Fahrrad fährt, vergaß ich den Kühlschrank komplett am Straßenrand. Ein Obdachloser quartierte sich nach einigen Monaten dort ein, dann mahnte mich die Polizei an, den Sperrmüll doch mal zu entfernen, sie möchten eine andere Immobilie dort bauen, dann verschenkte ich ihn. Meine Erinnerungen an diese Zeit sind geprägt von den Erlebnissen der Mobilität, die der Kühlschrank ermöglichte. An das Auto selber gibt es kaum emotionale Erinnerungen. Es ist glaube ich gar nicht möglich, eine Emotion gegenüber einem Opel Vectra zu haben, denn an ihm perlt jedes Gefühl ab wie Wasser an einer Teflonschicht.

You are wearing leather clothes that will last you the rest of your life.

Jetzt habe ich außer der roten Transponderkarte für Stadtmobil noch die blaue für Daimlers Car2Go. Möglichst wenig zu besitzen passt einfach zum Motorradfahren, wie es mir gefällt: mit möglichst wenig Ballast. Möglichst wenig Gewicht, möglichst wenig Komplexität, damit möglichst wenige Zusatzsysteme, möglichst wenig Gepäck und möglichst wenig Kleidung. Wenn ich irgendwo hinfahre, nehme ich kein zweites paar Schuhe mit, sondern trage ein paar Schuhe, in denen ich laufen und fahren kann. Genauso Hose. Genauso Jacke. Meine Lieblingslederjacke ist so weich, dass ich darin gut schlafen kann. Das ist für mich keine Einschränkung, sondern eine Erleichterung. Je weniger ich mir ans Bein binden muss, umso besser. Jede Generation hat ihr Buch, ihren Film. Für meine Generation war das in meiner Subkultur „Fight Club“: Die Zivilisation ist zu kompliziert geworden, reißen wir sie ein!

Wenn ich ein Motorrad sehe, frage ich mich nicht, was für Klapperschrott ich da noch dranspaxen könnte, sondern ich frage mich, was für unnötiger Klapperschrott problemlos abzuschrauben ist. Das sind selbst an meiner KTM 690 Duke ein paar kg. Ich erinnere mich noch gut, als ich spontan zu einer 250 km entfernten Grillfeier aufbrach, damals auf der schwarzen 2009er-Duke, einer echten Ziege. Mein Gepäck bestand aus einer Flasche Scotch, die ich auf dem Beifahrersitz festband, sowie aus purer Dekadenz einem Glas, das noch neben die Werkzeugtasche vor den Luftfilterschnorchel passte. Oder die Geburtstagsfeier in Marburg, zu der ich auf der KTM 990 Supermoto fuhr, Gepäck: eine frische Unterhose plus ein paar Socken, in die Jackentasche gesteckt. Wenn ich dereinst mehr Gepäck für ein Wochenende brauchen sollte, weiß ich, dass mir eine unbemerkte Geschlechtsumwandlung zum Tourenfahrer widerfahren ist.

Das untote Motorrad

Es gibt noch mehr Menschen als Ralf oder mich, die schlichte, rohe, aber dennoch sehr sinnliche Dinge wie Scotch, Sex oder Motorradfahren mögen. Darin liegt die große Chance für das gerne totgesagte Motorrad. Viele meiner Kollegen fürchten, dass Motorräder irgendwann wie Helmut Schmidts Mentholzigaretten einfach verboten werden. Kann ja passieren. Aber wisst ihr was? Das wird mich dann auch nicht davon abhalten, mit nur einer Flasche im Gepäck auf der Duke eure Parties zu crashen. Ich mache mir keine Sorgen um die Zukunft des Motorrads. Ich mache mir eher Sorgen um die Zukunft jener Autoarten, die keine chinesischen Kühlschränke sind.

Kommentare:

ältere
  • Daniel meinte am 27. Februar 2014 um 16:34:

    schön und gut, aber was machen leute wie ich, die doch öfter als nur gelegentlich zumindest das sakko zur jeans im bürojob brauchen? was empfiehlst du hier? car2go/drivenow ist bei dauernutzung auch weg von günstig.

    und wo wir dabei sind – würdest du deine duke auch im berliner stadtverkehr fahren?

  • Clemens Gleich meinte am 27. Februar 2014 um 17:13:

    @Daniel: Ich habe für den täglichen Stadtverkehr und das Einkaufen einen Honda Zoomer (eine Art Baumarktregal mit 50-ccm-Motor). Selbstverständlich würde ich den Zoomer, die Duke und ein Fahrrad GERADE in Berlin fahren. Als ich eine Zeitlang dort zur Arbeit gemietet war, bewegte ich mich hauptsächlich zu Fuß, mitfahrend oder in Öffis fort (in dieser Reihenfolge).

    Ich kann Dir nicht sagen, was für Dich die beste Art der Mobilität ist, das wirst Du schon selber über die Jahre er-fahren haben. Zu manchen Terminen trage ich auch Hemd und Sakko. Es erschließt sich mir gerade nicht, wo das inkompatibel mit Motorrad oder Roller ist, siehe auch Italien. Und wenn man weit draußen wohnt, hat man auch heute noch sinnvollerweise ein Auto. Es geht mir hauptsächlich darum: Meistens geht es mit viel weniger. Von allem. Und meistens wird das Leben dadurch nicht ärmer, sondern reicher.

  • Winfried V. Berlepsch meinte am 27. Februar 2014 um 18:51:

    Ich stimme teilweise zu.
    In den sieben Jahren in Bremen habe ich ein Auto max. als Penisersatz vermisst. Ansonsten gab‘s sixt, cambio und ein grandioses Straßenbahnnetz. Ich vermisse die Stadt, weil ich nicht mehr im Umkreis von max. 500m einen Supermarkt, eine Videothek, 5-6 Imbissbuden mit Bierversorgung bis 3:00 Uhr, einen großen Louis-Store oder den Flughafen habe. Das war spitze.
    Wäre ich wieder in Bremen, hätte ich trotzdem ein Auto. Nur eben keinen 116i, sondern was sechs- oder achtzylindriges.
    Ich finde, ein (wirklich) schönes Auto ist auch Skulptur. So wie mein(e) Mopped(s). Ich gebe ihnen Namen, ich erfreue mich an ihrem Knistern beim Abkühlen, ich genieße ihren Anblick, während sie so in der untergehenden Sonne neben dem Grill stehen.
    Ich finde es sehr befriedigend, nach einem schönen Gelage einen letzten Blick auf mein Gefährt zu werfen, mich an die schöne Ausfahrt zu erinnern und dann langsam zu Bett zu kriechen.

  • Dominik Z meinte am 27. Februar 2014 um 18:58:

    Ich hab insgesamt zustimmend genickt beim Lesen des Artikels. Diese Grundüberzeugung und Erfahrung des „weniger ist mehr“-Prinzips teilen wir. Ist wohl auch der Grund warum ich deine Artikel so gerne lese.
    Neuerdings besitze ich auch einen schwedischen Kühlschrank, sehr geräumig und angeblich auch sicher. Carsharing finde ich prinzipiell auch interessant, da auch mein Schwedenziegel meist nur blöd rumsteht. Aber wenn ich ihn benutze, dann brauche ich ihn für sehr lange Strecken (und mehrere Tage) und/oder seine riesige Ladekapazität.
    Auch wenn Finanzamt und Versicherung empörend hohe Beträge einfordern für den bloßen Besitz dieses Autos: Carsharing macht leider keinen Sinn bei mir. Und Mietwagen sind auch immer fies Kilometerbegrenzt. Am Ende lohnt sich für mich und meine Freunde dann doch das eigene Auto – leider!
    Ich brauche das, was BMW seinen i-Fahrern anbietet: 2-3 Mal im Jahr günstig einen fetten Langstreckenkombi, am besten ohne Kilometerbegrenzung.

  • Bla meinte am 27. Februar 2014 um 20:21:

    Mein Motto ist „ich fahr doch nicht Mopped, um mich hinten anzustellen“. Mangelnde Geduld aka „ich weiß meine Zeit besser zu nutzen“ passt aber auch gut.

    Meine Dose habe ich abgeschafft, nachdem sie nur noch rumstand, weil ich eine zweite Alp als möglichen Ersatz für die erste hatte. Solange ich allein unterwegs bin, funktionert das wunderbar. Ein Auto für mich alleine leihe ich mir vielleicht 5-mal im Jahr privat. Car-Sharing gibts hier auch, das nutze ich aber nicht. Im glatten Winter, wenn ich zu faul zum Radfahren bin oder wenn ich was trinken will, fahr ich ÖPNV, der ist hier wirklich gut, auch ins Umland.

    Nur fürs zu zweit unterwegs sein bin ich froh, dass sie einen Golf hat, der für wirlich alles taugt. Mehr Auto muss aber wirklich nicht sein.

  • Tobias meinte am 28. Februar 2014 um 19:51:

    Das „weniger ist mehr“ habe ich auch am särksten bei meinem Gepäck bemerkt.
    Als ich das Motorradfahren angefangen habe, war ich meist mit großen Rucksack und Gepäckrolle unterwegs. Jetzt reicht mir ein Hartschalenrucksack völlig aus auch für mehr als ein Wochenende. (Das Motorrad ersetzt im Sommer fast komplett das Auto daher überhaupt Gepäck)
    Werde den Smart auch aufgeben sobald ich mit dem Studium fertig bin, München und Auto ist fast so schlimm wie Stuttgart und Auto.
    Grundsätzlich mag ich Autos sehr, aber ständig von Audifahrer mit einem Überdimensionalen Phallussymbol bedrängt zu werden und der Pseudo Offraod Wahn lässt das schwinden.

  • Volker meinte am 2. März 2014 um 11:59:

    Hallo Clemens!

    Ad: „[…] Wenn ich für eine Handvoll Euro mit dem Car2Go-Smart zum Flughafen zoomen kann, um von dort aus egal wohin zu jetten, was soll ich dann mit einem eigenen Auto? […]“ hätte ich noch ein paar Zeilen:

    Prinzipiell sollst Du dann damit natürlich nichts (mehr). Leider besteht das Leben aber nicht nur aus 75kg Fleisch, die eingedost zum Flughafen geschafft werden müssen, um dann in einem nach Kerosin stinkenden Aluminiumtorpedo „egal wohin“ geschossen zu werden.

    Gerüchteweise gibt es Menschen, die ihr Krad/ihre Kräder als Sport- und Spaßgeräte benutzen – und da haben gleich mehrere Instanzen unseres korrekten Staates was dagegen: Das KBA, die StVO, die StV*Z*O, Polizei, die technischen Überwachungsvereine, die Nachbarn…

    … – und Carsharing- bzw. Leihwagenagenturen. Denn egal wie gut sich ein Boxter S oder ein X6M als Zugfahrzeug auch eignet – die Gepäckabteile scheinen mir doch eher für den liquiden, golfenden Gynäkologen designt zu sein. Und Dein elektrischer Elefantenrollschuh erlebt vermutlich schon eine Kernschmelze, wenn er den Anhänger mit zwei Crossern drauf nur aus der Tiefgarage schleppen soll.

    Schonmal probiert, einen Transporter zu mieten? Samstag früh weg und Samstag abend wieder zurück? Oder ein verlängertes Osterwochenende nach Italien rüber? Oder Supermoto ohne Kennzeichen, dafür aber mit Rennslicks in Tschechien? Mal nachgesehen, wieviele Mietlimousinen statt mit belüfteten, beheizten, furzgasentgifteten Aktivsitzen mit einer Anhängerkupplung ausgestattet sind? Und was die so am Tag kosten?

    Da kann ich denjenigen Deiner Spezls mit dem „ganzjähriges Winterhuren-Arrangement“ durchaus verstehen. Die Winterhure hat nämlich unvermeidlicherweise eine AHK und sie ist immer da, wenn er sie braucht (am Motorsportsamstag und an exakt 2 Werktagen im Jahr). Wenn man jetzt noch ein vernünftiges, nutzungsabhängiges Konzept für Versicherung und Kfz-Steuern (wer braucht die eigentlich noch, außer irgendwelche ewig Gestrigen in der Bundesregierung?) fände – z. B. 5€ für den Liter Sprit und eine 1000€ teure Cityvignette – ich würde meinen olympischen Alptraum (der mit den vier Ringen) vermutlich weiter fahren, bis die Hölle zufriert. Denn lieber frivol, bewußt und zur Gaudi ein paar fossile Dinosaurier abgefackelt als an 200 Tagen im Jahr die dröge A-B-A-Berufsverkehroszillation.

    Gäbs eine hübsche Alternative für Minderheiten (also uns, face it!), würde ich neben einer eigenen Karre sogar auf ein eigenes Mopped verzichten. Du fährst mit den Öffis zur Rennstrecke oder Paßstraße, nimmst freudestrahlend die 690er Duke oder eine RMZ450 entgegen, stellst kurz noch ein paar Hebelchen (per Schnellspanner ein) und ab gehts. Kein Kärchern, kein Ölwechsel, keine Motorrevision, keine Nachbarn, kein Gehängere. Aaaaaber: Schonmal nachgesehen, was z. B. so ein „Jedermann-Supermoto“ kostet? Mit Leihfahrzeug? In einer Halle ohne CO-Vergiftung und Schädelexplosion als Andenken?

    Exemplarisch: http://www.moto-action.de/jedermann-supermoto/termine-anmeldung.html
    Einschreibung 100€, Restfahrzeit 50€. Das ist dann ein halber Tag. Und nach dem Mittagessen? Auf einer 250er Kwak. Warum keine Freeride E? Wir wissen es nicht.

    Ja, zugegeben: Man kann auch mit einem Mopped versuchen, onroad ambitioniert unterwegs zu sein (und wir taten es damals ja auch, vom Blitzer in den wir im Ausrollen mit +30km/h reingerauscht sind, habe ich bis dato nichts gehört), aber meist beschränkt sich das auf eine Art „erweiterten Blümchenpflückermodus“ mit gelegentlicher, sanfter Richtungsänderung.

    Dein Minimalismus hierbei ehrt Dich, ich halte es ja auch so.

    Aber mal ehrlich: Spaß kommt bei StVO-konformer Fortbewegung nicht auf. Woran das liegt? Die StVO und ihre Ausprägung in der Realität ist – anders als der Intelligenzquotient, der immerhin den Mittelwert der Dummheit widerspiegelt – für den maximalgrößten Spaßten ausgelegt. Also der intellektuell herausgeforderte, 80-jährigen Migranten mit seinem antiken W123er Benz Kombi, den abgefahrenen Reifen und +5 Dioptrien auf jedem Auge. Reaktions- und Verzögerungswerte wie die eines Öltankers. Der muß unter allen Umständen, bei jeden Sicht- und Witterungsbedingungen sicher die zulässige Höchstgeschwindigkeit erreichen und ums Eck kommen können.

    Und jetzt kommst Du, 10 doppelte Espresso intus, mit Deiner radial verschraubten Supermoto-Bremsanlage, die ihre Sinterzähne stoppieverdächtig in eine 320er Scheibe schlägt. Und hoffst, die Kreiselkräfte würden Dich retten, falls Du auf dem Bock aus Langeweile einschläfst.

    So schauts aus. Um von A nach B zu kommen, tut es mehrheitlich i. d. T. irgendeine Carsharinkraxe. Oder beispielsweise ein eigener Roller, der vermutlich neu weniger kostet als der Treibstoff, den sich der o. g. X6M so im Jahr reintut. Spaß ist aber was komplett anderes. Und so schrecklich illegal.

    Ciao,
    Volker

    • Clemens Gleich meinte am 11. März 2014 um 11:11:

      @Volker: Ich miete tatsächlich gelegentlich Transporter, um damit Motorräder zu transportieren. Das ist sogar einer der Hauptgründe, aus denen ich das mit der Stadtmobil GmbH angefangen habe. Von Sixt oder so würde ich die auch nicht mieten. Aber beim Carsharing ist das super, weil ich nach Zeit und Kilometern bezahle, also einfach einen Stein aufs Gaspedal legen und sauf… ausruhen kann.

  • Dirk Klatt meinte am 7. März 2014 um 13:31:

    Ich zitiere einmal …..“Möglichst wenig zu besitzen passt einfach zum Motorradfahren, wie es mir gefällt: mit möglichst wenig Ballast…..“ …..diesen Minimalismus habe ich auch immer angestrebt …nach dem Buchmotto „Symplify your life“ …indes, es will mir so gar nicht gelingen. Gerade beim Motorradfahen nicht ….je mehr ich mich mit Motorrädern beschäftigt habe, umso mehr bin ich in die Sucht gerutscht …Erst habe ich fast jährlich das Krad gewechselt, weil mich das jeweils aktuelle zu langweilen begann, dann bin ich dazu übergegangen, gleich zwei Kräder zu halten, von denen eines noch jählich gewechselt wird. Mittlerweile wird das dritte Krad angeschafft, damit allen Vorlieben nachgegangen werden kann. Ein potenter Allrounder für die Fahrt zur Arbeit und die Urlaubsreise, ein fetter Cruiser für die Tiefenentspannung und ein PS-Sportmonster für den Kick. Ist mir noch zu helfen? Brauche ich eine Therapie? Oder gibt es eine Lösung im ultimativen Allzweckkrad? Bin für alle Ratschläge dankbar, nur kommt mir nicht mit ‚ner GS!

  • Dirk Klatt meinte am 10. April 2014 um 11:07:

    Grundsätzlich ist die Idee des Carsharing ja eine sehr gute … In Kiel gibt es das Unternehmen mit dem sinnigen Namen „Statt-Auto“. Neulich stand dann ein solches „Statt-Auto“, ein französischer Kleinwagen, neben mir an der Ampel. Hinter den völlig beschlagenen Scheiben eine dicke Frau und vier Hunde mit den Ausmaßen mittlerer Shetlandponys ….man mag mich für einen Snob halten, aber mit einem solchen Wagen mag ich dann nicht mehr fahren…

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