Gefahren: KTM Freeride E-SM

Jetzt baut KTM zur Enduro noch die elektrische Supermoto. Trotz minimaler Änderungen sehr lustig. Und sehr teuer: 11.595 Euro

Kommentare:

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  • Volker meinte am 6. Mai 2015 um 19:54:

    … ich meine: Ein nettes Spielzeug. Die Reichweite ist für den winzigen Akku sowieso schon gar nicht schlecht. Spaßverderber: Unterwegs aufladen geht aber massiv aufs Leistungsgewicht und kostet Transportkapa.

    Das Hinterrad sieht mir zudem so aus, als wäre es nicht die typische 150/60 R17 Standardpelle, die man sich irgendwo aus dem Automaten zieht (idealerweise steht da dann „Michelin“ drauf, in der Geschmachsrichtung „Pilot Power“), sondern irgendein brüllend teurer Teerschneider, den anderswer vorne montiert.

    Ist aber bei einem UVP von 11k6 sowieso schon wurscht. Die verkauften Modelle gehen an Kunden, die neben BMW X6M, einen F-Type R Cabriojag in der beheizten Garage, der De Ville Central Tourbillon am Handgelenk und je einem iPhone 6 am Ohr halt noch was Einspuriges zum Semmelnholen brauchen, falls am Kohlefaserfully gerade wieder die Cannondale Lefty leckt.

    Ich kaufe mir da – ehrlich gesagt – lieber zwei Vollcrosser von oder eine Enduro-R, die ich vom http://www.he-motorradtechnik.de um schwarze Kompletträder ergänzen lasse und lege den Rest für Sprit auf die hohe Kante. 40-60km sind dann eine lustige Vormittagstour.

    Mit dem Bergradl.

  • Frank Kemper meinte am 6. Mai 2015 um 23:51:

    Ich hätt‘ ja nix dagegen, wenn die Kiste keinen Sound hätte und einfach wie ein Mountainbike klingen würde, aber das lärmt ja richtig krank.

    Na ja, muss ja nich, und die Reichweite ist einfach albern. Ich meine, da ist ja die Batterie alle, bevor ich an die erste Kurve komme.

  • Phil meinte am 7. Mai 2015 um 8:13:

    Her damit.

    Wenn Kohle.

  • Volker meinte am 8. Mai 2015 um 14:52:

    @Phil:
    > Her damit.
    > Wenn Kohle.

    Das nennt man sprachwissenschaftlich ein Paradoxon. Oder vielleicht einen Pleonasmus. Ein DH-Fully hätte ich auch gern. Und ein Rennradl. Eine neue Dose die den Moppedanhänger mit 250km/h schleppen kann. Den eigenen Hubschrauber mit Landeplatz auf den Malediven.

    Weck mich bitte einfach, wenn Du Deine vier Quantyas verkauft hast und ich die Freeride E-SM bei Dir probefahren kann.

  • Volker meinte am 8. Mai 2015 um 14:57:

    @Frank: Nana. Sooo schwer bist Du ja auch nicht. Und Fahrgeräusche werden überbewertet.

    Wer natürlich die Perspektive eines unambitionierten Straßenschwuchtels einnimmt, für den mögen 40km eher knapp dimensioniert sein. Ich kann Dir aber garantieren, daß 40km das Stilfser Joch rauf und runter (großes Plus: kein Leistungsverlust durch dünnere Luft!), über die Supermoto(renn)strecke, durch die Karthalle von Augsburg oder Marktl, über eine x-beliebe MX-Piste oder die rote Runde in Senftenberg weitab von albern sind. Dann blutest Du nämlich aus dem Popöchen.

    Die Freeride E ist nichts für Straßenschwuchteln. Ich dachte, das wäre aus Obi Wan Clemobis Filmchen klar hervorgegangen.

    V.

  • Phil meinte am 10. Mai 2015 um 15:08:

    Volker, das heisst nix anderes als:
    hätte ich so viel Kohle und wollte ein Sportmotorrad kaufen, dann wäre die FR alternativlos. Kein MX, keine Sportenduro, kein sonstiges Trainingsmotorrad.
    Und den Kurzstreckenelektroroller spart es dank Zulassung auch.
    Es gibt nicht mehr viele Benzinmopeds, die ich kaufen würde. Das hat schon seinen Realitätsbezug.

  • Volker meinte am 12. Mai 2015 um 9:34:

    Hi Phil!

    Du hast das mal mit einem Wort sehr treffend zusammengefaßt: „Hädikanntiwari“. Ich kann es leider nur ausschweifender formulieren: Der Konjunktiv ist der Feind der Realität.

    Eine Veräußerung von WR250R (nebst SM-Radsatz), NC700X, Deinem mir nicht namentlich bekannten Roller und vielleicht einem nicht lebenswichtigen Radl sollten genug finanzielle Ressourcen freisetzen. Bis dahin sind wir einer Meinung: Für ein Add-On-Spielzeug ist – so geil wie das Konzept auch sein mag – die FR-E unerschwinglich teuer. Zumindest, was Kunden wie uns anbelangt, die damit auch ambitioniert fahren und es nicht in die Vitrine neben iPhone6, BMW X6M, De Ville Central Tourbillon, Nikon D750 und Cannondale stellen.

    Schlag KTM ein Leasingmodell vor.

    Ciao,
    Volker

  • Phil meinte am 13. Mai 2015 um 23:07:

    Volker, die WR gegen eine E-FR ist eine Sekundenbruchteilentscheidung. Tschüß. Aber das reicht nichtmal f.e.Anzahlung.
    Die NC ist technisch zu reizvoll, als dass ich sie billig (Preisverfall!) verzocke. Für Fahrräder kriegt man nix.
    Niemals geht sich das ohne fetten Kredit aus.
    Aber das wird die nächste Sportenduro i.d.Garage.

  • Die scheiß Akkus immer … | MoJomag meinte am 7. Juli 2015 um 19:48:

    […] Die KTM Freeride E-SM ist super […]

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