Fäschn: Motorrad-Sommersachen

Endlich habe ich es jetzt geschafft, zusammen mit Kai (von Heldth.com) ein paar Klamotten vorzustellen, die interessant aussehen, sich gut tragen, und sowohl auf dem Motorrad als auch nach dem Absteigen optisch wie funktional was taugen. Gebt mir ganz viel Fieeedbeck!

Kommentare:

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  • Chrissor meinte am 5. August 2016 um 12:28:

    Die Sachen sehen klasse aus, (passende Kombination mit dem richtigen Bock vorausgesetzt) aber ich habe immer Bedenken was den Schutz anbelangt wenn ich Pseudoprotektoren an solchen fancy Klamotten sehe..
    Aber wie heißts: Wer schön sein will muss leiden 😉

    Preislich ist mir das Ganze auch zu abgespaced muss ich zugeben. Ist aber eh zu exklusiv für mich als prüden GS Fahrer 😀

    Da lass ich Scramblern und Co. den Vortritt und schäl mich wieder in meine „Funktions-Textil-Kombi“ und meinen „Möchtegern-Endurohelm“..

    • Clemens Gleich meinte am 5. August 2016 um 12:34:

      In der Airframe und der Hero sind sehr dicke, große Protektoren drin. Bei den anderen Klamotten gibts Abstriche wegen Alltag, das stimmt. Welche Kombi fährst denn? Ich meine: Die BMW-eigene Textilkombi kostet ja ein richtiges Vermögen.

      • Chrissor meinte am 5. August 2016 um 13:46:

        Fahre keine BMW Textilkombi.. Wäre mir ehrlich gesagt peinlich komplett übersäht mit weiß-blauen Rotorenblättern aufzutauchen. Muss mir eh schon genug anhören als GS Fahrer 😉

        Bin mit meiner Revit Sand 2 Kombi sehr glücklich. Habe die Kombi vor 3 Jahren für knapp 350.- EUR komplett gekauft.
        Ist natürlich immer noch keine Lederkombi was den Schutz anbelangt, aber meiner Meinung nach ein guter Kompromiss aus Bewegungsfreiheit und Sicherheit.

        Würde mir keinen „Parker mit weichen Protektoren“ für 500 EUR kaufen, auch nicht wenn ich mit irgendnem Umbau cruisen würde.
        Hätte zu viele Bedenken, dass die Protektoren im Falle des Falls überhaupt helfen würden. Stell dir die Konstellation vor, dass du mit 70 Sachen in der Baumwolljacke über den Asphalt schlitterst. Denkst du das Material hält?
        Die Icon macht mir da einen besseren Eindruck, ist aber auch nicht mehr als eine Lederjacke die man von jedem anderen Hersteller bekommt.
        Die Jeans find ich optisch super, ein Einschub für Protektoren wäre hier für mich Pflicht – was ja eine der Hosen bietet.

        Die Schuhe sind klasse vom Design her, ich denke dass die auch ne Schlitterpartie mitmachen würden. Fürn Dreck sind die natürlich nix und regnen darfs in Kombination mit der Motorradhose auch nicht, weil dir sonst die Brühe von oben zu den Fersen läuft..

        Grundsätzlich hab ich das Gefühl, dass Icon sich in den letzten Monaten immer mehr zum Underdog im Motorradbekleidungsbereich etabliert hat.
        Besonders in US-Stuntvideos war die Marke öfters vertreten, mittlerweile gibt es auch deutsche Youtuber die mit den Klamotten unterwegs sind und in den Channels/Videos anpreisen.
        Ich denke nicht mal, dass das mit einer qualitativen Überlegenheit zu tun hat, sondern ist wahrscheinlich eher eine Modeerscheinung.
        Die Exklusivität wird durch den Preis gestärkt hab ich den Eindruck..

        • Clemens Gleich meinte am 5. August 2016 um 14:06:

          Icon verkauft sich über die Optik, ja. Sie haben allerdings mittlerweile eine ziemlich gute Tourenreihe (Raiden), wasserdicht, bequem, langstreckentauglich.

          Mit Revit hab ich auch gute Erfahrungen gemacht. Ich liebe in der Stadt meine Revit Piazza. Ich bin übrigens schon in Textil gestürzt und teile seitdem die Meinung meiner Schreiberkollegen: Textil ist Wetterschutzkleidung. Bei beiden Stürzen war das Zeug SOFORT KOMPLETT durch, obwohl hochgelobtes, teures Zeug. Ein Sturz mit unter 30 km/h, einer mit 80 bis 100 km/h.

          Protektorentaschen haben übrigens beide vorgestellte Jeans. Ich habe solche Jeans mal schleifend mit Textilkombihosen aus Polyester verglichen: Sind eher besser als die Plastikhosen. Wie gesagt: Wetterschutzkleidung.

          • Chrissor meinte am 5. August 2016 um 14:28:

            Hi Clemens, habe den Bericht damals gelesen. Dachte trotzdem dass das Zeug widerstandsfähiger wäre als Baumwolle..

            So eine Jeans wäre super für die Fahrt in die Arbeit. Wirds da drin recht warm oder könnte man die den Tag über anbehalten?

          • Clemens Gleich meinte am 5. August 2016 um 15:15:

            Ich behalte die Motorradjeans oft den Tag über an, gar kein Problem. Mittlerweile haben die auch fast alle Protektorentaschen, und es gibt meistens dünne Protektoren, die drin bleiben können plus manchmal auch dickere zum nur fahren.

  • Kai meinte am 5. August 2016 um 12:54:

    Die andere Dainese Jacke hat ja auch alles an Protektoren, die werden, bis auf den Rückenprotektor, halt erst beim Aufprall hart.

  • Daniel meinte am 5. August 2016 um 14:28:

    Sind wirklich auch (richtig) die teuren Textilsa hen (Stadler, Rukka & Co.) in deinen Augen nur Wetterschutz?

    Zum Video. Mir hat es gut gefallen, bitte mehr davon. Gerne auch mit nem Kommentar dazu wie gross/klein/weit das jeweils ausfällt. Und ne Bezugsquelle wäre hilfreich. Kann ich auch Google bemühen, aber vielleicht gibt es ja so ne Möglichkeit für dich noch was vom Kuchen abzubekommen.

    • Clemens Gleich meinte am 5. August 2016 um 15:16:

      Naja, ich bin in der damals teuersten Rukka gestürzt (Armacor, kostete 1200 Euro nur die Jacke). Sofort durch. Die andere Jacke war auch eine der Rukka-Topmodelle, hab den Namen leider vergessen.

      Aktuell fahre ich noch BMW Streetguard, da haben sie an den Sturzstellen mit Leder verstärkt. Davon erhoffe ich mir tatsächlich bessere Abriebswerte. Da müssen halt dann die Nähte die Belastung aushalten. Mal sehen, ob man das testen kann.

  • Franz Krennhuber meinte am 7. August 2016 um 21:05:

    Grundsätzlich finde ich Infos aus dem tägliche Leben sehr gut. Also weiter so. Beispiel aus meinem Leben: Wollte / musste mir einen neuen Helm kaufen. Ich war bereit mir das Teil um ~€ 1000,- zu kaufen. Leider war das Personal eine Katastrophe. Am Rückweg schaute ich bei Polo vorbei und dort zeigte man mir einen HJC. Nach einer ausführlichen Anprobe entschied ich mich für den RPHA-11. Kostet ungefähr die Hälfte vom Arai. Heute, nach einer ausführlichen Ausfahrt kann ich nun sagen – gute Entscheidung. Sitz super eng am Kopf ohne Druckstellen, Visiermechanik ist präzise, Verriegelung einfach und stabil. Er ist leichter als der Ex-Shoei und leiser. Passt er zur Kopfform, man mag den festen Sitz am Kopf und wenn der Helm dann noch die Qualität über die ersten 12 Monate hinaus behält, dann finde ich, ist der Helm sehr empfehlenswert.

    • Clemens Gleich meinte am 8. August 2016 um 11:20:

      Rpha hab ich auch einen, seit über einem Jahr. Am Anfang war er mir noch zu eng, hat sich aber eingetragen und ist jetzt mein liebster Rennstreckenhelm. Qualität ist super, Preis fürs Gebotene fair.

  • Rainer Unsinn meinte am 6. September 2016 um 13:30:

    URLs waeren nicht schlecht! Sonst prima!

  • Kathi meinte am 12. September 2016 um 12:38:

    Und wie üblich gibt es die Klamotten nur für Männer oder dürre Sozia-Barbies. Mach doch mal was für Übergrößen oder zumindest was für Frauen. DAS wäre doch mal eine Herausforderung.

    • Clemens Gleich meinte am 12. September 2016 um 13:53:

      Um was für Übergrößen zu machen, bräuchte ich einen übergroßen Motorradfahrer im Zugriff. Vielleicht mach ich mal was mit Frank Kemper, wenn er Bock drauf hat. Für Frauen gibts nur Scheiße, sagt meine Freundin. Wir haben echt lang gesucht, aber nur wenig Brauchbares gefunden.

      • Chrissor meinte am 12. September 2016 um 13:59:

        Meine Frau hat mit ihren kleinen Händen keine vernünftigen Handschuhe gefunden die ihr passt würden..
        Sowas nervt dann beim Fahren einfach auch und man fühlt sich unwohl.

        • Clemens Gleich meinte am 12. September 2016 um 14:12:

          Bei Held machen sie dir auch Maßanfertigungen. Kostet halt mehr, aber wenn du gute Handschuhe pfleglich behandelst, kosten sie über die Jahre weniger, als immer wieder Billige zu kaufen, die nicht passen.

      • Kathi meinte am 12. September 2016 um 14:36:

        So ganz spontan, beim Blick in den Spiegel, würde ich sagen …
        übergroße Motorradfahrerin … Check.

        • Clemens Gleich meinte am 12. September 2016 um 16:29:

          Also, übergroß und Frau, warum machst DU es dann nicht? Oder wir machen es zusammen, je nachdem, wo Du wohnst. Wenn ich nämlich über Übergrößen rede, bringt das gar nix. Ich hab beim letzten Wiegen 65 kg bei 180 cm gewogen. Das muss jemand machen, der weiß, worauf es dann ankommt, beim Aufsteigen, während der Fahrt und bei den Taschen.

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