Womit der Profi schreibt II: Microsoft Surface Book

Nach langem Überlegen und noch längerem Warten, ob vielleicht endlich die Performance Base nach Deutschland kommt habe ich jetzt statt dem fettesten Surface Book das billigste gekauft. Viel, was ich darüber herausfand, hat mir kein Tester vorher gesagt, deshalb sage ich es jetzt für Leute, die mit meinen Ansprüchen durchs Leben rennen.

Kommentare:

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  • Jan meinte am 26. März 2017 um 22:16:

    Finde deine Betrachtungen zum Surface ganz interessant, weil irgendwann bestimmt mal ein neues Gerät notwendig werden wird. Ich benutze immer noch ein MacBook Pro von 2009. So richtig fancy ist das heutzutage irgendwie nicht mehr, aber nachdem ich mal die originale Magnetplatte durch eine SSD getauscht habe, ist die Performance gerade noch so wieder akzeptabel geworden, wenn man nicht gerade das allerneuste OSX installiert. Insofern hat dieses Gerät glaube ich die Lebensdauer aller meiner bisherigen Rechner deutlich übertroffen.

    Allerdings will ich in Zukunft glaube ich kein Magnesium-Unibody-Dingens mehr haben, meins ist mittlerweile todesverbeult und die scharfe Gehäusekante kratzt mir seit 2009 so unnachgiebig an meinen Unterarmen herum, dass ich einen Pullover anziehen muss, wenn ich darauf länger tippen will.

    Der GUI-Texteditor der Wahl ist bei mir übrigens Sublime Text 3. Mit Atom (und im übrigen auch mit Brackets) bin ich leider nicht wirklich warm geworden, obwohl mir das Konzept eigentlich sehr gefiel. Ich glaub, mir war es einfach zu träge.

    Für vieles, was ich zuhause schreibe und unterwegs/überall lesen können will, benutze ich seit einiger Zeit aber ein Confluence-Wiki, von dem ich wirklich ganz angetan bin. Es bietet leichtes Editieren mit schicker Formatierung in jedem Browser, automatische Versionierung der Seiten und auch ganz schnell gemachte Querverlinkungen zu anderen Texten. Ein Nachteil ist offenbar, dass man online sein muss, aber ich halte mich auch sehr, sehr wenig in Flugzeugen auf.

    Ich schreibe professionell übrigens fast nur Code und gar nichts in Word, stattdessen hantiere ich mit vim und diversen IDEs herum. Von daher sind meine Erfahrungswerte für „richtig Schreibende“ wahrscheinlich mit Vorsicht zu genießen oder ggf. besser gleich zu ignorieren. 😉

    • Clemens Gleich meinte am 27. März 2017 um 17:50:

      Ein Grund für die Verwendung von Texteditoren ist bei mir ja auch, dass ich immer wieder XML, HTML und CSS editiere, selten auch Programmcode. Da hilft es dann, wenn ich das mit dem Werkzeug mache, mit dem ich mich durch tägliche Benutzung blind auskenne.

  • Volker meinte am 19. Juni 2017 um 19:01:

    Nachtrag: Gut, daß der Profi sein Equipment nicht reparieren muß (da unkaputtbar). Angeblich geht das sowieso nicht:

    https://www.youtube.com/watch?v=xAI6yIZI3rg
    https://www.ifixit.com/Teardown/Microsoft+Surface+Laptop+Teardown/92915

    Kann man bei Überlegungen zur (Neu)Anschaffung auch einfließen lassen. Wegen der Umwelt, der Wale und dem Seelenfrieden halt.

    • Clemens Gleich meinte am 19. Juni 2017 um 20:04:

      Mein Surface Book ist gerade in der Wandlung. Ich will mein Geld zurück, nachdem das dritte Tauschgerät denselben Fehler hatte wie das erste: Bildschirmflackern am oberen Rand. Dass man solche Geräte kaum aufrüsten und reparieren kann, wissen wir alle längst aus der Smartphone-Technik, aus der die Kompaktheit ja kommt. Das stört mich jetzt weniger. Was mich stört, ist, dass es halt nicht funktioniert. Ich will nicht wieder bei Apple kaufen, die Leute da sind so komisch. Aber letztendlich wird es darauf hinauslaufen, wenn ich was will, das ein paar Jahre funktioniert.

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