Kommentare:

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  • Frank Matthiess meinte am 31. Mai 2017 um 21:21:

    Nein, bist Du nicht.

    Was ist falsch an der Feststellung, das Dinge nicht so funktionieren, wie man es erwartet? Die Erwartung kann man ggf. kritisieren, das macht die Aussage aber nicht fragwuerdig.
    Wie Du schon oefter angemerkt hast, wird das draussen viel zu sehr gehyped und von den Mietmaeulern „nur Gutes“ berichtet. Es ist eine Frage der Glaubwuerdigkeit sich daran nicht zu beteiligen. Diese Tendenzen sehe ich bei Dir nicht. Wenn Du Werbung fuer Dinge machst, dann ist das klar ersichtlich und Du machst deutlich was Du an $Dingen bemerkenswert findest. Selbst wenn ich mich Deiner Meinung nicht anschliesse, bietet es mir doch die Moeglichkeit meine Ansichten und Standpunkte nochmal anhand Deiner Argumenation zu ueberpruefen und ggf. nachzujustieren.

    Nein, Du bist nicht zu pingelig.

  • griesgram999 meinte am 31. Mai 2017 um 22:13:

    Nein, bist du nicht. Darüberhinaus sind die Fehler leicht nachvollziehbar und so beschrieben, dass ich für mich festlegen kann, ob es mich stört.
    Bloß weil andere zu blöd sind was zu finden (um mal einen Tester, von dem ich ein Fahrzeug übernommen hatte zu zitieren: „Ach, der Fußrastenträger war gebrochen? Habe ich gar nicht gemerkt.“) oder bemerken wollen, weil die Pommes so lecker waren, musst du ja nicht auch zum Jubel-Perser mutieren,

  • Volker meinte am 4. Juni 2017 um 19:57:

    Me^3.

    Nein, Du bist nicht zu pingelig. Evtl. aber nicht pingelig genug und mit Dir andere Zeitgenossen. Übrigens ist Pingeligkeit leider nur ein Teil des Ansatzes zu Problemlösung. Es ist auch Beharrlichkeit nötig, nämlich beim penetranten Einfordern der Versprechen die im Bereich der Produktvermarktung getätigt werden.

    Soll heißen: Das MHD des Centartikels aus dem Supermarkt ist noch nicht abgelaufen, aber trotzdem scheint der Mikrobenteppich obendrauf demnächst eine neue Intelligenz zu entwickeln? Die Kühlkette vermutlich. Die Kraftfahrzeugindustrie verkauft immer neue Super-Superlative und im Endeffekt schafft es das sündteure Produkt nach 10‘000km nicht einmal mehr aus eigener Kraft vom Stellplatz. Getriebeschaden nach 120Mm? Normal. Eine von sechs Osram LED-Retrofits neudefekt? Made in China. „Qualitätswerkzeug“ aus dem Baumarkt, wo Du Dir einen Chromspreißel in die Pfote ziehst oder der Knarrenantrieb abkackt, sobald es ein bisserl ernst wird? Bei Heimwerkerware zu erwarten. Drei Firmwareflashes in die Homeentertainmentglotze, damit sie endlich mit dem Premiumreceiver zusammenspielen will? Ein Blu-Ray-Player, der sich mehr um Urheberrechte schert, als irgendwelche verdammten Scheiben abzuspielen? Akzeptiert. Klamotten, die nach der dritten Wäsche nur noch für die Kleidertonne taugen oder Schutzausrüstung, die schon ein lächerlicher Hinfaller überfordert? Hinzunehmen.

    Das muß man länglich reklamieren, umtauschen, nachbessern lassen, sich beschweren, Rezensionen schreiben, verzapften Stuß, Vorurteile und bezahlte Jubelperser widerlegen, Freunde und Bekannte missionieren, sich in Konsumverzicht üben, eigenhändig reparieren, usw. Ganz schön nervtötend manchmal.

    Und genau deswegen kommen Marketingverbrecher mit ihren Lügen immer wieder durch: Menschliches Phlegma und Wegwerfmentalität als Teil des Konzepts.

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