Wieder ein Interview mit einem Experten in Automatisierungstechnik geführt. Je mehr ich davon führe, umso mehr ergibt sich das Bild, dass die auch noch nicht genau wissen, wie das alles mal funktionieren soll, selbst rein technisch. Die euphorischen Stimmen der letzten Jahre mit ihren nassforschen Versprechungen verstummen zusehends. Selbst Schreihals George Hotz musste zugeben, dass er die Fortschritte in der KI-Forschung weit überschätzt hat. Es wird noch dauern und mehr Lösungen geben wie bei Waymo (die haben ein Fernsteuer-Zentrum mit menschlichen Berufskraftfahrern, die eingreifen, wenn die Technik nimmer weiter weiß).

Kommentare:

ältere
  • Volker meinte am 22. September 2018 um 18:18:

    Haha. Das ist ja nun wirklich zu geil. Schlimm genug, mein Wohl irgendeiner Betasoftware zu überlassen. Aber nein, jetzt soll ich Kontrollfreak also noch einem anonymen Haufen von notorisch unterbezahlten, unausgeschlafenen Anstandswauwaus vertrauen, denen ich egaler bin als der Rotz am Ärmel? Jo. Und der Unterschied zum ÖPNV wäre? Einfach: Da sitzen menschliche Berufskraftfahrer _real_ am Steuer, die im Zweifel auch in dem Haufen Altmetall drinstecken, den sie gerade fabriziert haben.

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