Kette schlägt wieder gegen den Reifen. Nachgefragt: Der Michelin Power RS ist wohl fast 180 breit bei nominell 160, vergleichbar anderen Michelins (“Die schummeln da!“). Das heißt, ich wechsle die Kette, wenn sie nach Verschleißmaßen gewechselt werden muss.

Kommentare:

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  • 3-plus-1 meinte am 23. Oktober 2018 um 15:04:

    Öhm, ‚tschuldigung, aber ich würde gerne mal in Zeitlupe sehen, wie da die Kette bei laufender Fahrt hinschlagen kann. Mir fehlt da völlig die Vorstellung, wie das möglich wäre und wo genau das passiert (vorne an der Gabel?).

  • 3-plus-1 meinte am 23. Oktober 2018 um 15:05:

    Korrektur: Schwinge, nicht Gabel. Natürlich.

  • Clemens Gleich meinte am 23. Oktober 2018 um 15:37:

    Sie schlägt unter der Schwinge, wo sie halt Platz hat, gegen den Reifen. Dazu muss sie eine peitschige Bewegung ausführen, die ich nur von Einzylindern kenne. Sowas sah man früher immer an Supermotos, deren Schwingen auch zu schmal waren für die breiten SM-Reifen.

  • Clemens Gleich meinte am 23. Oktober 2018 um 15:38:

    Zeitlupenaufnahme hab ich nicht.

  • 3-plus-1 meinte am 25. Oktober 2018 um 17:32:

    Ich kann mir das immer noch nicht vorstellen. Wenn die Kette so weit nach unten frei schwingen kann (und das auch macht), dann müsste die ja bei einer tief gefahrenen Linkskurve auch auf dem Asphalt rythmisch aufschlagen. Oder verstehe ich das falsch?

  • Clemens Gleich meinte am 25. Oktober 2018 um 18:06:

    Naja, der Asphalt ist dann mal locker noch 10 cm weit wech. Der Reifen ist dagegen nur ein paar mm entfernt.

  • Clemens Gleich meinte am 25. Oktober 2018 um 18:11:

    Außerdem in Kurvenfahrt: Fliehkraft nicht vergessen!

  • Volker meinte am 26. Oktober 2018 um 12:08:

    Wo ist jetzt konkret das Problem, wenn die Kette ein bisserl am Reifen nagt? In dem Schräglagenbereich überträgt die Lippe doch fast keine Kräfte mehr. Ich täte mir eher um Schwinge und Rahmenheck Sorgen machen, wenn Deine Kette so schlackert. Die sind wohl auch nicht so ganz arg weit weg. Bei mir hat übrigens der Reifen am Schutzrohr für die hintere Bremsleitung genagt und die Kette schlug ans (Alu)Rahmenheck. Das war selbst mit neuen Kettenschleifern/-führungsrollen und akribisch eingestellter Kettenspannung unvermeidbar, weswegen ich ein U-Profil aus VA-Blech drübergestülpt hatte. Die Kettenschleifer würde ich an Deiner Stelle übrigens mal begutachten. Wenn die schon etwas abgenudelt sind, lassen sie bei Fahrwerksbewegungen oft mehr Seitenspiel zu als dem Mopped guttut. Oder es gibt was aus dem MX-Bereich mit seitlichen Führungslippen, das beruhigt ebenfalls.

    • Clemens Gleich meinte am 26. Oktober 2018 um 13:28:

      Bisher schlägt die Kette nur am Reifen an. Ich kenne das eh von Supermotos und der alten Duke. Leute, die es nicht kennen, freaken teils komplett aus, wenn sie den Reifen sehen.

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