Ensifer Caerulus Feder

Nach meinen sehr negativen Erfahrungen mit der Hanwei-Feder (Härtungsfehler in der Rattenschwanz-Angel, verbogen, ich poste gern Bilder) habe ich mir aus dem Sparring-Betrieb eine sehr stabile herausgesucht: Ensifer Caerulus. Bin damit nach einigem Freikampf zufrieden. Sie ist sehr führig (Forward Pivot Point fast im Ort), bleibt also magisch aufs Ziel ausgerichtet, sehr partnerfreundlich, sicher mit der großen Fläche des gerollten Orts und mit dem gebürsteten Finish sehr schön. Nachteil: sehr teuer. Ich hoffe halt, dass die mindestens zehn Jahre hält …
 
480 Euro inklusive Versand aus Polen und dortige MwSt.
1440 g*
48 bis 50 HRC Klingenhärte
125 cm
davon 95,5 cm Klinge
PoB 7,5 cm (7 cm*) vom Kreuz
CoP 58 cm (60 cm*) vom Kreuz
FPP 84 cm vom Kreuz (liegt bei mir etwas weiter vorn bei ca. 90 cm*)
Kreuz ab Werk durch Hämmern fixiert (s. Foto)
Fotos vor dem Fechten gemacht.
* Bei mir von den Werksangaben abweichende Werte
Härrlisches Finish!

Soldier‘s Life

“One of the most puzzling things about veterans who experience PTSD is that the majority never even saw combat—and yet they feel deeply alienated and out of place back home. The reason may lie in our natural inclination, as a species, to live in groups of thirty to fifty people who are entirely reliant on one another for safety, comfort and a sense of meaning: in short, the life of a soldier.“ (Sebastian Junger)

Die Hupe 3: Elektrisch fahren (mit Jana Höffner)

Wir haben es, denke ich, geschafft: ein gewisser Regelbetrieb stellt sich ein. Dieses Mal lassen wir die Einleitungen weg, weil wir einen Gast haben, der etwas zur Ladesituation in Baden-Württemberg sagt, mein Fehlerbild zu EnBW-Ladesäulen etwas berichtigt und generell Tipps zum Alltag mit einem Elektroauto gibt: Jana Höffner schreibt viele hilfreiche Artikel zum Thema Laden, Wartungskosten und Energiekosten. Sie engagiert sich im Verein „Electrify BW“ und betreibt einen gleichnamigen Podcast. Ich denke, sie hat die Erfahrungen von Gelegenheits-Elektrofahrern wie Sebastian und mir mit wichtigen Alltagserfahrungen angereichert:

Die Hupe 3: Elektrisch fahren

Damn you, AMS!

Also, der „Intelligent Speed Assitant“ muss jederzeit vom Fahrer übersteuerbar sein, er KANN dabei weiterhin anzeigen, was das Speedlimit ist (macht z. B. Mercedes schon) und es gibt keine Aufzeichnung in der Blackbox. Die Blackbox MUSS außerdem voll anonym aufzeichnen, also Fahrzeug ohne laufende Nummer oder sonstige einer Person zuordbaren Daten. Was lernen wir daraus? Weniger AMS lesen, mehr abwarten, was da wirklich drinsteht und natürlich: immer erst selber lesen. Das ging halt leider erst seit Montag oder so, vorher war der Gesetzes-Text nicht online.

Der große Bruder fährt mit

Heute entschieden von Seiten der EU: Ab 2022 (Typzulassung) bzw. 2024 (jede Neuzulassung) müssen in Autos gut 30 Assis gesetzlich verpflichtend verbaut werden, darunter ein City-Notbremssystem, ein Alkohol-Schnüffler, der das Auto nicht startet, wenn er was riecht und ein automatischer Speed-Limiter, der dir bei jeder Überschreitung der zugelassenen Geschwindigkeit so lange die Motorleistung kappt, bis es passt. Man kann das System zu Notfällen übersteuern, es wird aber alles aufgezeichnet. Im Hinblick darauf, wie viele Fehler die Geschwindigkeitsleseanlagen immer noch machen, eine eher verheerende Entscheidung. Die EU hat da grad einen Lauf …

Netzgemeinde

Wenn jemand süffisant „Netzgemeinde“ schreibt, kann man ihn gleich als Depp abhaken. Es geht nicht um die okkulten Belange einer komischen Sekte, es geht um die Kommunikations-Infrastruktur von uns allen.
 
Autoren/Kreative werden eingespannt, um die Trommel für Verlage zu schlagen, die das durchgeboxt haben. Was man ihnen nicht sagt: Es gibt keinen einzigen Vorteil für sie in diesem Gesetz, das ihre Arbeit massiv nachteilig behindert. Es gibt sogar explizite Klauseln, die Autoren schlechter stellen als vorher, wenn z. B. wider die Entscheidung des BGH der Verlagsanteil in das Gesetz geschrieben wird. Es ist wie in diesem alten Bild-Witz: Die Verlegerlobby nimmt sich 9 der 10 Kekse am Tisch, springt auf und sagt zum Autoren: „Pass auf! Youtube will deinen Keks!“ Natürlich hat sie schon vorher für ein Gesetz gesorgt, mit dem sie auf jeden Keks pissen darf, den Youtube (oder die Autoren) kriegen.
 
Es gibt nur eine Erklärung für das Verhalten eingespannter Autoren: Sie haben das Gesetz nicht gelesen.

Comms are online

Nach der letzten Kolumne hat die EnBW sich gemeldet und nicht nur Allgemeinplätze ausgepackt, sondern normal geredet. Das hat jetzt fünf Jahre harscher Kritik gebraucht, aber spät ist immer besser als nie. Dieser Umstand auch zum Beleg meiner Arbeitshypothese „Kritik ist nötig, denn ohne ändert sich gar nichts“. Ich hege Hoffnung auf Verbesserung – vor allem, weil wir ja miteinander leben müssen. Ich teste ab Ende April einen Kia e-Soul für drei Monate. Projekt Laternenparken:

Über das Laden in Stuttgart