<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?> <rss version="2.0" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/" xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/" ><channel><title>MoJomag</title> <atom:link href="http://www.mojomag.de/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" /><link>http://www.mojomag.de</link> <description>Mischief. Mayhem. Motors.</description> <lastBuildDate>Thu, 17 May 2012 19:15:11 +0000</lastBuildDate> <language>en</language> <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod> <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency> <item><title>…ein Mensch zu sein.</title><link>http://www.mojomag.de/2012/05/ein-mensch-zu-sein/</link> <comments>http://www.mojomag.de/2012/05/ein-mensch-zu-sein/#comments</comments> <pubDate>Thu, 17 May 2012 19:05:24 +0000</pubDate> <dc:creator>Clemens Gleich</dc:creator> <category><![CDATA[Newsarchiv]]></category> <category><![CDATA[Startseite]]></category> <category><![CDATA[Gott und die Welt]]></category> <category><![CDATA[Was mit Medien]]></category><guid isPermaLink="false">http://www.mojomag.de/?p=3898</guid> <description><![CDATA[Franzosen mögen arrogant sein und sie können nichts richtig bauen außer vielleicht Unfällen, aber jetzt gerade liebe ich sie. Der Grund ist der Film „Ziemlich beste Freunde“, den man gesehen haben sollte. Es kommt ein Maserati Quattroporte darin vor. Das Drehbuch um den nach einem Gleitschirmunfall vom Hals abwärts gelähmten Philippe Pozzo di Borgo folgt der wahren [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.mojomag.de/2012/01/frankreich-kann-das-jetzt-weg/">Franzosen</a> mögen arrogant sein und sie können nichts richtig bauen außer vielleicht Unfällen, aber jetzt gerade liebe ich sie. Der Grund ist der Film „<a title="Trailer deutsch" href="http://www.youtube.com/watch?v=MK_XbHeZj38">Ziemlich beste Freunde</a>“, den man gesehen haben sollte. Es kommt ein Maserati Quattroporte darin vor. Das Drehbuch um den nach einem Gleitschirmunfall vom Hals abwärts gelähmten Philippe Pozzo di Borgo folgt der wahren Geschichte, die er in seinem Buch „Le second souffle“ („Der zweite Atem“) in mühevoller Einzelbuchstabeneingabe oder einem ebensolchen Gerätediktat niedergelegt hat. Wer je vergessen hat, was es bedeutet, ein Mensch zu sein, kann es hier nachlesen:</p><blockquote><p>Ich würde gern mit den letzten Augenblicken beginnen, dem unvermeidlich bevorstehenden und manchmal herbeigesehnten Ende, das mich wieder zu Béatrice führen wird. Ich verlasse diejenigen, die ich liebe, um die wiederzusehen, die ich so sehr geliebt habe. Selbst wenn es das Paradies nicht gibt, weiß ich doch, dass sie dort ist, weil sie daran geglaubt hat und weil ich es möchte. Da sind wir dann, all unserer Leiden ledig, in inniger Umarmung, die Augen für alle Ewigkeit geschlossen.</p><p>Béatrice, die du bist im Himmel, erlöse mich.</p></blockquote><p>Ich krich gleich Pipi inne Augen. Zum Anlass des Films hat Philippe sein Buch <a href="http://www.amazon.de/Ziemlich-beste-Freunde-zweites-Philippe/dp/3446240446/ref=sr_1_2?ie=UTF8&amp;qid=1337280444&amp;sr=8-2">neu aufgelegt</a>, mit einem Vorwort, das Bezug auf den Film nimmt und einem neuen Stück am Ende, in dem es mehr um seinen Pfleger Abdel Sellou geht, den er seinen „Schutzteufel“ nennt, weil er kein Engel und doch einer ist. Philippes Gedanken, genauso wie die von Abdel drehen ständig um Liebe, Küsse, Sex, und wenn das die französische Seele ist, dann sei ihr der umgebende Wall aus Arroganz mit Handkuss vergeben.</p><p>Während der Lektüre erreichte mich auf einigen Umwegen ein Paket, das ich nicht bestellt hatte. Absender war der <a href="http://www.whisky.de/">Whisky Store</a> von Theresa Lüning, bei dem ich gelegentlich Scotch bestelle. Allerdings gab es keine offenen Bestellungen. Im Karton befand sich außer einer herrlichen Distiller’s Edition von Talisker ein sehr lieber Brief, der sich für Ehrlichkeit in der Berichterstattung bedankt. Er war nur mit Vornamen unterzeichnet, aber dieser Vorname soll, wenn er das hier liest, wissen, wie sehr ich mich darüber gefreut habe. Jeder Schreiber hat eine öffentliche Persönlichkeit, und die hat in den meisten Fällen keine Probleme, weil sie eine zehn Meter große, unverwundbare Unterhaltungsmaschine mit der ewigguten Laune eines Frühstücksradiomoderators ist. Der wirkliche Clemens ist allerdings ein (manchmal trauriger) Mensch wie alle, und als solcher bedeutet es ihm die Welt, Leser wie ihn, wie euch, wie dich zu haben. Danke.</p><p><a class="full-article" href="http://www.mojomag.de/2012/05/einfach-am-besten-hondas-nc700-baureihe/">Hier noch ein bisschen Wahrheit über Hondas NC 700 S, X und den Integra</a></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.mojomag.de/2012/05/ein-mensch-zu-sein/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Einfach am besten: Hondas NC700-Baureihe</title><link>http://www.mojomag.de/2012/05/einfach-am-besten-hondas-nc700-baureihe/</link> <comments>http://www.mojomag.de/2012/05/einfach-am-besten-hondas-nc700-baureihe/#comments</comments> <pubDate>Thu, 17 May 2012 18:12:02 +0000</pubDate> <dc:creator>Clemens Gleich</dc:creator> <category><![CDATA[2012]]></category> <category><![CDATA[Ausgabe 01]]></category> <category><![CDATA[Ausgaben]]></category> <category><![CDATA[Motor-Talk-Zweirad]]></category> <category><![CDATA[eine Spur]]></category> <category><![CDATA[Gefahren]]></category><guid isPermaLink="false">http://www.mojomag.de/?p=3880</guid> <description><![CDATA[Wenn man wie ich ein veritabler Hellseher ist, kann man seine Urteile früh abgeben. Zur Ducati Panigale habe ich auf den ersten Blick gesehen, dass sie das Sporcht-Motorrad des Jahres 2012 ist und bin sie nur deswegen in einem benzinnebelverhangenen Wüstenstaat gefahren. Es gab aber noch eine andere bemerkenswerte Neuentwicklung für 2012, die ich auch [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Wenn man wie ich ein veritabler Hellseher ist, kann man seine Urteile früh abgeben. Zur Ducati Panigale habe ich auf den ersten Blick gesehen, dass sie das Sporcht-Motorrad des Jahres 2012 ist und bin sie nur deswegen in einem benzinnebelverhangenen Wüstenstaat <a title="Test Ducati 1199 Panigale" href="http://www.mojomag.de/2012/02/testprotokoll-ducati-1199-panigale-s/">gefahren</a>. Es gab aber noch eine andere bemerkenswerte Neuentwicklung für 2012, die ich auch sofort als Motorräder/Rolläder des Jahres 2012 markiert habe: Hondas NC-700-Plattform. Das ist ein niedriger Rahmen über einem flach nach vorne geneigten Reihenzweizylinder, den Honda der Legende nach durch Zersägen eines ihrer Autovierzylinder konstruiert hat. Entsprechend das Drehzahlniveau: Viel mehr als 6000 U/min bringt nichts, und richtig viel mehr gibt es auch nicht zu drehen. Es ist ein Automotor. Deshalb klingt er wie eine Harley bei Nenndrehzahl, deshalb verbraucht er aber auch sehr wenig: Dreikomma Liter haben die Kollegen von der MO damit pro 100 km zügigen Motorradtempos getankt.</p><div id="attachment_3886" class="wp-caption alignnone" style="width: 541px"><a href="http://www.mojomag.de/wp-content/uploads/2012/05/MNC7X2012A_AD.jpg"><img class="size-large wp-image-3886" title="MNC7X2012A_AD" src="http://www.mojomag.de/wp-content/uploads/2012/05/MNC7X2012A_AD-531x376.jpg" alt="" width="531" height="376" /></a><p class="wp-caption-text">Die Plattform: tiefer Rahmen über noch tieferem Motor mit tiefen Verbrauchswerten</p></div><p>Sowohl S als auch X sind bei den meisten Händlern bereits ausverkauft, und das liegt an drei großen Gründen: Erstens kostet die S ab 5.500 Euro. Zweitens kann man ab nächstes Jahr mit einer kleinen Praxisprüfung von der 125er aufsteigen, weil die Motorräder für die neue Führerscheinklasse A2 konstruiert sind (<a title="Besprechung bei Heise Autos" href="http://www.heise.de/autos/artikel/Die-Hondas-des-Jahres-1572401.html">hier</a> ausführlicher). Drittens und wichtigstens jedoch sind die kleinen Motorräder ein Riesenspaß zu fahren, und das zum Beispiel haben sich die Wenigsten gedacht, dazu brauchte man schon einen Hellseher.</p><p>Der Spaß fängt beim Motor an: Er hat dort Leistung, wo sich 98 Prozent der Fahrer zu 98 Prozent der Zeit aufhalten: im unteren und mittleren Drehzahlbereich. Ganz oben hat er 48 PS Nennleistung wegen der A2-Zulassung. Ich finde sogar seinen Klang angenehm. Es war schon ernst gemeint: Durch den Hubzapfenversatz und die Auslegung auf niedrige Drehzahlen macht er ein ähnliches „Ka-tschugga“ wie Harlays oberhalb ihres Knatterbereichs. Und er verbraucht wenig.</p><div id="attachment_3887" class="wp-caption alignleft" style="width: 165px"><a href="http://www.mojomag.de/wp-content/uploads/2012/05/FP4F0427.jpg"><img class="size-medium wp-image-3887" title="FP4F0427" src="http://www.mojomag.de/wp-content/uploads/2012/05/FP4F0427-155x103.jpg" alt="" width="155" height="103" /></a><p class="wp-caption-text">Spaß: ganz groß. Schräglagenfreiheit: na, so mittel…</p></div><p>Der Spaß geht bei Hondas Stärke Ergonomie weiter: draufsitzen, passt. Wer sich wohlfühlt, ist schneller, wie (meine) Studien belegen. Gas geben: lineare Leistung. Bremsen: trotz Einscheibenanlage irgendwie effektiv und gefühlvoll. Es ist auch das erste Motorrad, an dem für mich Hondas Integralbremsanlage wirklich sinnig funktioniert. Es macht Spaß, dieses Motorrad auszuwringen wie einen Lappen, und wer sich über die im Vergleich zu einer Hornet deutlich geringere Schräglagenfreiheit beschwert, weiß nicht, wie geil es die Leute finden, wenn sie das Gefühl haben, etwas auszureizen. Nur deshalb fahren Goldwing-Fahrer immer auf der Verkleidung, und es sei jetzt mal drauf geschissen, dass ihre Verkleidung schon nach drei Grad Schräglage aufsetzt. Ein gut geübter Fahrer auf einer NC700S oder X kann durch die Alpen schneiden, ohne sich je überholen lassen zu müssen. Vielleicht braucht er dabei dann vierkomma Liter, da muss er eben durch. Das Krad ist mit 215 kg ein kleiner Specki (für A2 darf es bei 48 PS runter bis auf 175 kg gehen), aber durch den niedrigen Schwerpunkt ist das Gewicht immerhin gut rangierbar. Auch das hat die Honda mit Harleys gemein.</p><div id="attachment_3888" class="wp-caption alignright" style="width: 165px"><a href="http://www.mojomag.de/wp-content/uploads/2012/05/MNC7S2012XBO.jpg"><img class="size-medium wp-image-3888" title="MNC7S2012XBO" src="http://www.mojomag.de/wp-content/uploads/2012/05/MNC7S2012XBO-155x116.jpg" alt="" width="155" height="116" /></a><p class="wp-caption-text">Ins Staufach passt dieses formschöne Schloss oder ein weniger formschöner Schuberth.</p></div><p>Es endet bei Alltagstugenden. Ich liebe es, wenn ein Motorrad mich überallhin bringt, mich in meinem gesamten Kradistenalltag begleiten kann, und das kann es nunmal besser, wenn ich beim Edeka ungeplant ohne Rucksack anhalten und ein paar Liter Milch heimtransportieren kann. Dazu hat die S und die X ein großes Staufach über dem Motor in der Tankattrappe. Dort passt ein Intagralhelm hinein, selbst die riesigsten Kopf-Iglus von Schuberth. Der Tank ist im Heckrahmen, der Tankverschluss unterm Beifahrersitz. Es gibt alle Modelle optional mit Hondas <a title="erster Test von Hondas DCT" href="http://www.mojomag.de/2010/05/test-honda-vfr-1200-f-dct/">Doppelkupplungsgetriebe DCT</a>, das auch einen lernenden Automatikmodus mitbringt. Das DCT ist so lange scheiße, wie man nur drüber liest, statt es mal eine <a title="Langstreckentest Honda VFR 1200" href="http://www.mojomag.de/2010/09/on-the-road-again/">lange Strecke zu fahren</a>.</p><p>Es gibt die Plattform in drei Geschmacksrichtungen: einfaches Naked Bike (NC 700 S, mein Favorit), modisch höhergelegt als Tallrounder (NC 700 X) oder als Großroller Honda Integra. Durch seine Verwandschaft mit den Motorrädern fährt der Integra auch so wie ein Motorrad. Das habe ich ja bei <a title="Test der BMW-Roller" href="http://www.mojomag.de/2012/03/gefahren-bmw-c-650-gt-und-c-600-sport/">BMWs Großrollern</a> vermisst, und mir ist nicht ganz klar, wieso BMW keine 17-Zoll-Räder montiert. Es ist einfach so viel besser. Unter der Sitzbank des Integra gibt es deutlich weniger Platz als in den Bayrischen, sodass große Helme ins Topcase müssen.</p><p>„Und?“, fragte Honda-Stefan, „Was hast du sonst noch für Kritikpunkte?“ Naja, da fehlt einfach ein BMW-Aufkleber, Stefan. Er schlug mich dann, was bedeutet, dass ich recht habe: Der Integra ist der bessere Großroller. Er mag weniger Platz haben, aber er verbraucht die Hälfte, fährt besser, hat mit dem serienmäßigen DCT außer Automatik auch ein echtes, effizientes Schaltgetriebe und er kostet fast 3.000 Euro weniger. Trotz all dem wird BMW in Deutschland besser verkaufen. Das bedeutet aber auch: Leute, die sich dem Marken-Mainstream entziehen können, finden bei Honda ein überlegenes und trotzdem selteneres Fahrzeug.</p><p>Dieses Intermezzo nur für euch, liebe <a title="Kommentare zu den BMW-Rollern" href="http://www.mojomag.de/2012/03/gefahren-bmw-c-650-gt-und-c-600-sport/#comments">Feinde von der Großrollerfraktion</a>. Zu den Motorrädern noch so viel: Es wundert mich überhaupt nicht, dass die ausverkauft sind. Es sind die besten Budget-Alltagsmotorräder, die man derzeit kriegen kann für einen Alltag, der vom Pendeln über Picknick bis hinauf aufs <a title="Da ist das Penser Joch" href="http://maps.google.de/maps?hl=de&amp;ix=sea&amp;bav=on.2,or.r_gc.r_pw.r_cp.r_qf.,cf.osb&amp;biw=1280&amp;bih=933&amp;q=penser+joch&amp;um=1&amp;ie=UTF-8&amp;hq=&amp;hnear=0x4782ab9273f21eff:0x1d0709882e714e50,Penser+Joch&amp;gl=de&amp;ei=Liu1T8PWEY3usga1qKXfAg&amp;sa=X&amp;oi=geocode_result&amp;ct=title&amp;resnum=1&amp;ved=0CBIQ8gEwAA">Penser Joch</a> alle Blümchen-Aspekte der meisten gestandenen Motorradfahrer und erfreulich vieler nur-wegen-NC-neuer Motorradfahrer abdeckt. Es macht mir mehr Spaß als jeder überfettete Reisedampfer (GS, Crosstourer, wie sie alle heißen…). Es fehlt halt die Rennstrecke. Deshalb muss für mich doch eine Triumph Street Triple R her.</p><div class="ngg-galleryoverview" id="ngg-gallery-35-3880"><div id="ngg-image-387" class="ngg-gallery-thumbnail-box"  ><div class="ngg-gallery-thumbnail" > <a href="http://www.mojomag.de/wp-content/gallery/2012/1205hondanc/FP4F6871.jpg" title="'schlach misch tot! Honda-Oliver fährt im Kampfanzug Integra." rel="lightbox[set_35]" > <img title="FP4F6871" alt="FP4F6871" src="http://www.mojomag.de/wp-content/gallery/2012/1205hondanc/thumbs/thumbs_FP4F6871.jpg" width="155" height="103" /> </a></div></div><div id="ngg-image-388" class="ngg-gallery-thumbnail-box"  ><div class="ngg-gallery-thumbnail" > <a href="http://www.mojomag.de/wp-content/gallery/2012/1205hondanc/GOPR1790.jpg" title="Ein wunderbarer Platz zum Sitzen: das Steuer der NC 700 S" rel="lightbox[set_35]" > <img title="DCIM100GOPRO" alt="DCIM100GOPRO" src="http://www.mojomag.de/wp-content/gallery/2012/1205hondanc/thumbs/thumbs_GOPR1790.jpg" width="155" height="116" /> </a></div></div><div id="ngg-image-389" class="ngg-gallery-thumbnail-box"  ><div class="ngg-gallery-thumbnail" > <a href="http://www.mojomag.de/wp-content/gallery/2012/1205hondanc/Honda NC700X YM12_16172.jpg" title="Der modische Tallrounder NC700X: Außerirdische mit Faible für Gold und Silber fahren voll drauf ab." rel="lightbox[set_35]" > <img title="Honda NC700X YM12_16172" alt="Honda NC700X YM12_16172" src="http://www.mojomag.de/wp-content/gallery/2012/1205hondanc/thumbs/thumbs_Honda NC700X YM12_16172.jpg" width="155" height="103" /> </a></div></div><div id="ngg-image-390" class="ngg-gallery-thumbnail-box"  ><div class="ngg-gallery-thumbnail" > <a href="http://www.mojomag.de/wp-content/gallery/2012/1205hondanc/Honda NC700X YM12_16275.jpg" title="Der Goldene Gerhard lässt die X irgendwo in Spaniem 'num, mummelt was von ...aber kein V4..." rel="lightbox[set_35]" > <img title="Honda NC700X YM12_16275" alt="Honda NC700X YM12_16275" src="http://www.mojomag.de/wp-content/gallery/2012/1205hondanc/thumbs/thumbs_Honda NC700X YM12_16275.jpg" width="155" height="103" /> </a></div></div><div id="ngg-image-391" class="ngg-gallery-thumbnail-box"  ><div class="ngg-gallery-thumbnail" > <a href="http://www.mojomag.de/wp-content/gallery/2012/1205hondanc/MINTE2012A_AEA.jpg" title="Unter der Sitzbank ist nur für sehr kleine Jet-Helme Platz." rel="lightbox[set_35]" > <img title="MINTE2012A_AEA" alt="MINTE2012A_AEA" src="http://www.mojomag.de/wp-content/gallery/2012/1205hondanc/thumbs/thumbs_MINTE2012A_AEA.jpg" width="155" height="103" /> </a></div></div><div id="ngg-image-392" class="ngg-gallery-thumbnail-box"  ><div class="ngg-gallery-thumbnail" > <a href="http://www.mojomag.de/wp-content/gallery/2012/1205hondanc/MNC7S20128BAHH.jpg" title="Zweizylinder mit Autocharakter und Doppelkupplungsgetriebe braucht dreikomma Liter." rel="lightbox[set_35]" > <img title="MNC7S20128BAHH" alt="MNC7S20128BAHH" src="http://www.mojomag.de/wp-content/gallery/2012/1205hondanc/thumbs/thumbs_MNC7S20128BAHH.jpg" width="155" height="104" /> </a></div></div><div id="ngg-image-393" class="ngg-gallery-thumbnail-box"  ><div class="ngg-gallery-thumbnail" > <a href="http://www.mojomag.de/wp-content/gallery/2012/1205hondanc/MNC7S2012A_F.jpg" title="Sie sieht auch gut aus, hat sich vor allem der Sünde des Über-Designens enthalten." rel="lightbox[set_35]" > <img title="MNC7S2012A_F" alt="MNC7S2012A_F" src="http://www.mojomag.de/wp-content/gallery/2012/1205hondanc/thumbs/thumbs_MNC7S2012A_F.jpg" width="155" height="106" /> </a></div></div><div id="ngg-image-394" class="ngg-gallery-thumbnail-box"  ><div class="ngg-gallery-thumbnail" > <a href="http://www.mojomag.de/wp-content/gallery/2012/1205hondanc/MNC7S2012A_Q.jpg" title="Einscheibenbremse an Integralbremsanlage tut wie das ganze Motorrad besser als man denkt." rel="lightbox[set_35]" > <img title="MNC7S2012A_Q" alt="MNC7S2012A_Q" src="http://www.mojomag.de/wp-content/gallery/2012/1205hondanc/thumbs/thumbs_MNC7S2012A_Q.jpg" width="155" height="103" /> </a></div></div><div id="ngg-image-395" class="ngg-gallery-thumbnail-box"  ><div class="ngg-gallery-thumbnail" > <a href="http://www.mojomag.de/wp-content/gallery/2012/1205hondanc/Rear seat cap gasoline 1.jpg" title="Der Tankdeckel ist unterm Sitz." rel="lightbox[set_35]" > <img title="Rear seat cap gasoline 1" alt="Rear seat cap gasoline 1" src="http://www.mojomag.de/wp-content/gallery/2012/1205hondanc/thumbs/thumbs_Rear seat cap gasoline 1.jpg" width="103" height="155" /> </a></div></div><div class='ngg-clear'></div></div><h4>Honda NC 700 S / NC 700 X / Integra 700 MJ 2012</h4><p><strong>Ist:</strong> besser als du denkst.<br /> <strong>Kostet: </strong>5.755 Euro / 6.255 Euro / 8.255 Euro (jeweils inkl. 265 Euro Überführungskosten)<br /> <strong>Leistet:</strong> 48 PS (35 kW) bei 6.250 U/min (Integra: 52 PS / 38 kW bei selber Drehzahl)<br /> <strong>Stemmt: </strong>60 Nm bei 4.750 U/min aus 670 ccm (Integra: 62 Nm)<br /> <strong>Wiegt: </strong>215 kg / 218 kg / 238 kg<br /> <strong>Tankt: </strong>14,1 Liter Benzin<br /> <strong>Verbraucht:</strong> 3,5 — 4,5 Liter pro 100 km<br /> <strong>Hat:</strong> Doppelkupplungsgetriebe (Integra serienmäßig, sonst 1000 Euro Aufpreis), Motorradfahrwerk, Staufach vorne und den Charme eines jeden simplen Motorrads.</p><p class="margin-top"><em>Bilder: Gerhard Rudolph (Buenos Dias), Honda</em></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.mojomag.de/2012/05/einfach-am-besten-hondas-nc700-baureihe/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Urheberrecht: Please don’t let me be misunderstood</title><link>http://www.mojomag.de/2012/05/urheberrecht-please-dont-let-me-be-misunderstood/</link> <comments>http://www.mojomag.de/2012/05/urheberrecht-please-dont-let-me-be-misunderstood/#comments</comments> <pubDate>Fri, 11 May 2012 10:37:50 +0000</pubDate> <dc:creator>Clemens Gleich</dc:creator> <category><![CDATA[Newsarchiv]]></category> <category><![CDATA[Startseite]]></category> <category><![CDATA[Gott und die Welt]]></category> <category><![CDATA[Was mit Medien]]></category><guid isPermaLink="false">http://www.mojomag.de/?p=3871</guid> <description><![CDATA[Über SOPA, ACTA, PIPA, AIDS und wie sie alle heißen, über GEZ-gesponsorte Pornostars und die immer drängendere Frage an Künstler, ob sie auch was Gescheites gelernt haben.]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Szene auf der Segelyacht unter der Sonne der kroatischen Adria. Ein Freund sagt: „Ich hätte Lust, was zu veröffentlichen. Ich glaube, ich könnte diesen einen Text für ein Fachmagazin ändern. “ Ich sage: „Ja, dann mach das doch. Die Details der Redaktionsarbeit kriegst schon hin. Das kannst du.“ &lt;- Das ist eine absichtlich ermutigende Standardantwort von mir. „Neinneinnein“, fiel da ein Langhaariger Programmierer ein, mich mit dem Zeigefinger bedrohend, „<em>Duu</em> kannst das. Nur weil dir das leicht fällt, kann das nicht jeder.“ Die Aussage hat tatsächlich mein Weltbild verändert — mikroskopisch zwar nur, und ich habe es dem Langhaarigen gegenüber nicht zugegeben, aber ich war tatsächlich immer der Ansicht: Wenn ich das kann, kann es jeder. Wer es nicht kann, stellt sich einfach nur an.</p><p>Das fällt mir jetzt ein, weil die <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Wir-sind-die-Urheber-Kritik-an-Kuenstleraufruf-1573617.html">Urheberrechtsdebatte</a> <a title="FAZ-Feuilleton über die Debatte" href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/urheberrechtsdebatte-kuenstler-ihr-seid-nicht-systemrelevant-11746404.html">hochkocht</a>, und das hauptsächlich deshalb, weil kein Mensch das Urheberrecht versteht. Alles, was <a title="Wir sind die -rinnen!" href="http://wir-sind-die-buerger.de/">Leute fordern</a>, ist bereits geklärt. „Darf ich dasunddas?“ <a title="Das Urheberrechtsgesetz" href="http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/">Ja, da steht’s doch</a>! Das Problem ist: 0815-User wollen Gesetze wie „du darfst immer exakt 500 Zeichen zitieren“. Das Gesetz dagegen ist weich, weil so ein exaktes Umreißen weder möglich noch sinnvoll ist. Es kommt auf den konkreten Fall an. Ein Lyrik-Zitat kann mit 500 bereits zu lang sein, und eine Romanstelle mit 1000 noch zu kurz. Ebenso: Ab wann ist irgendwas eine Parodie? Das <em>kann</em> man gar nicht in ein Gesetz gießen, es gibt keine diskrete Messung dafür. Und jetzt der Rückgriff auf die Segelyacht: Das Urheberrecht ist offenbar so unverständlich, dass es selbst Profis nicht verstehen. Es passiert regelmäßig, dass Kollegen mich fragen, ob sie eine Textstelle verwenden dürfen, manchmal fragen jahrelange Seitenbetreiber sogar, ob sie <em>verlinken</em> dürfen. Das ist mehr als übertriebene Höflichkeit, das ist Unsicherheit. Keiner weiß, was Sache ist, traditionell hirnlose Politiker glauben immer noch, dass Piraten mit Säbeln auf dem Internet herumfahren, um das UrhG abzuschaffen, und deshalb wachsen wie bei einer Hydra immer neue Köpfe der <a href="http://brunokramm.wordpress.com/2012/01/13/trips_acta_sop/">Netzzensur</a>.</p><p>Deshalb hier mein Beitrag zur Klärung. Ich kann die Gesetze (noch!) nicht ändern, ich kann sie aber in Bezug setzen: Das UrhG wird im Alltag des bezahlten Urhebens wie bei seiner Niederlegung vorgesehen mit Praxisverstand genutzt: Wie lange muss das Zitat sein, damit es das nötige Beispiel bringt? Ist das jetzt dem zitierten Text angemessen? Das Bild hätte ich gern, ich frage mal nach den Verwertungsrechten. Diesen Job des Schreibers mache ich jetzt seit über zehn Jahren, und ich hatte noch nie, kein einziges Mal, Probleme mit dem UrhG. Ich wage also zu behaupten: Es funktioniert. Es müsste jedoch für einen neuen Alltag, in dem so viele nebenher <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mashup">mashuppen</a>, für normale Nichtprofis heruntergebrochen werden — eine Aufgabe eigentlich für die Mashup-Portale Youtube, Facebook, 9gag, Can.vas und wie sie alle heißen. Eine Aufgabe vielleicht sogar für eine Neuerfindung von AOL: „Wir erklären und präsentieren dir das Internet so, dass du ohne Unsicherheiten drin schwimmen kannst.“ Das alte AOL-Kinderplanschbecken reaktivieren also.</p><p>So. Das UrhG funktioniert. Die Durchsetzung funktioniert aber nicht, sagen viele. Böse Raubmordkopierer seien bereits über die Router in ihre Wohnungen eingedrungen, um Notenblätter und (ausgedruckte) Manuskripte zu stehlen. In der Realität hat sich die Kopiererei auf ein gesundes Niveau eingelevelt, auf dem sie z. B. bei eBooks keinen Einfluss mehr hat auf die Verkäufe. Jemand, der sich ein Buch einfach zieht, hätte das sicherlich nicht gekauft, wenn das nicht möglich wäre. „Jede widerrechtliche Kopie ein verlorener Verkauf“ ist typischer Verlags-Hirndünnschiss. Wie wir wissen: Dünnschiss entsteht aus Angst. Angst wiederrum sorgt für panisch überzogene Reaktionen. Damit sind wir bei: „Lasst uns das Internet verbrennen! Sonst kommen Arschpiraten aus diesem <em>Wehlahn</em> und verbrennen unsere <em>Büüüchääärrr</em>!!“ Eine Zensur findet dann statt. Freiheitsrechte, die der Kommunikation nämlich, werden marginalen Wirtschaftsinteressen Weniger untergeordnet. SOPA, ACTA, PIPA, AIDS und wie sie alle heißen sind die letzten Zuckungen der Nichtversteher moderner Zwischenmenschlichkeit.</p><p>Wir erleben gerade einen großen Paradigmenwechsel, vergleichbar mit dem zu Gutenbergs Zeiten. Damals: „OH NOES!! Das Prekariat kann ja dann Bücher lesen!! Das Abendland wird vergehen, weil wir nicht mehr in Latein auf Pergament handlettern! Und wenn selbst <em>Frauen</em> lesen dürfen, wann <em>kochen</em> die denn dann?!!“ Heute: „OH NOES!! Iieh-Bucks und Internetz zerstören die abendländische Kultur, weil sie nicht nach Papier riechen!! Deutschland wird in Orks versinken, ich seh’s kommen!“ Und in Zeiten des Umbruchs gibt es immer Chancen genauso wie das Blut derer, die auf der Strecke bleiben. Ja, es geht gerade um Urheber, um Leute wie mich.</p><p>Sanft lässt Anwalt Thomas Stadler <a href="http://www.internet-law.de/2012/05/wir-sind-die-burger.html">anklingen</a>, dass es nach dem deutschen Grundgesetz kein Eigentum, keine Ansprüche ohne <a title="Grundgesetz Art. 14 Abs. 2" href="http://dejure.org/gesetze/GG/14.html">soziale Pflichten</a> gibt. Ein reicher Mensch darf nicht alle Ostseestrände kaufen und absperren, nur weil er nackt baden will, und genauso werden wir nicht das unendlich nützliche Medium Internet zum diktatorstaatgleichen Überwachungsapparat umbauen, nur damit jeder Schaffende seine zwei Cent pro Gedicht kriegt. Freier Meinungs– und Datenaustausch ist gesellschaftlich und kulturell wichtiger als bezahlte Gedichte. Anwalt Udo Vetter spitzt es noch etwas weiter zu: „<a href="http://www.lawblog.de/index.php/archives/2012/05/10/ihr-seid-nicht-systemrelevant/">Ihr seid nicht systemrelevant.</a>“</p><p>Ich weiß aus vielen Gesprächen, dass Schaffende solche Aussagen gemein finden. Es soll doch bitte für Künstler ein garantiertes Auskommen möglich sein. Ja, das wär alles schön, aber das ist ein kommunistischer Gedanke, der in der Praxis mehrfach nachweislich nicht lebensfähig ist. <a title="Kathrins Diskussionsprofil auf G+" href="https://plus.google.com/102711053819769437812/posts">Kathrin Passig</a> hat es mal schön auf den Punkt gebracht in einem Post, den ich nimmer finde: Nur weil ich etwas kann, gibt es keinen Anspruch an die Gesellschaft, dafür auch bezahlt zu werden. Genau! Sonst wär ich schon längst GEZ-gesponsorter Pornostar. In der Realität müssen sich Urheber damit auseinandersetzen, was der Markt für ihren Output bezahlt. Und jetzt möchte ich doch mit einer positiven oder zumindest nicht ganz hoffnungslosen Note enden: Es gibt für Schreiber wie für Musiker den neuen Umstand, dass sie mehr als Dienstleister <a href="http://www.handelsblatt.com/unternehmen/it-medien/musikindustrie-musiker-scheffeln-mit-tourneen-geld/3215650.html">auftreten</a> und Verkaufsausfälle so kompensieren können. Es wird heute weniger bezahlt für Produkte, aber das eigentliche <em>Schaffen</em>, das Schreiben und Lektorieren und Musizieren wird sehr wohl noch verlangt, also auch bezahlt. Alle, die das also gern und gut tun, haben diese Chance noch. Wer es weder gern noch gut tut, sollte allerdings vielleicht mal nachgrübeln, ob er auch noch was Gescheites gelernt hat.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.mojomag.de/2012/05/urheberrecht-please-dont-let-me-be-misunderstood/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>2</slash:comments> </item> <item><title>Hör auf, das muss jetzt ernst aussehen!</title><link>http://www.mojomag.de/2012/05/hor-auf-das-muss-jetzt-ernst-aussehen/</link> <comments>http://www.mojomag.de/2012/05/hor-auf-das-muss-jetzt-ernst-aussehen/#comments</comments> <pubDate>Wed, 02 May 2012 09:04:07 +0000</pubDate> <dc:creator>Clemens Gleich</dc:creator> <category><![CDATA[Newsarchiv]]></category> <category><![CDATA[Startseite]]></category> <category><![CDATA[zwei Spuren]]></category><guid isPermaLink="false">http://www.mojomag.de/?p=3857</guid> <description><![CDATA[Am Freitag war ich bei VW in Wolfsburg. Der Laden dort brummt: VW ist der größte Autohersteller Europas, und obendrauf einer, der eine Marke hat, für die Leute mehr zahlen statt weniger wie bei anderen Volumenherstellern. Ein Teil des Erfolgs ist der kleine VW Up: hervorragendes Design direkt aus der Braun-Schule, solide Konstruktion, gute Ausführung. [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Am Freitag war ich bei VW in Wolfsburg. Der Laden dort brummt: VW ist der größte Autohersteller Europas, und obendrauf einer, der eine Marke hat, für die Leute mehr zahlen statt weniger wie bei anderen Volumenherstellern. Ein Teil des Erfolgs ist der kleine VW Up: hervorragendes Design direkt aus der Braun-Schule, solide Konstruktion, gute Ausführung. Es ist objektiv einer der besten Kleinwagen zur Zeit. Nur gibt es eben keine objektiven Menschen. Subjektiv ist der VW Up dieses winzige, aber für mich entscheidende Stück zu erwachsen, nimmt sich einfach zu ernst. Das wird den meisten Deutschen gefallen, weil sie sich auch selber viel zu ernst nehmen. Leute wie ich dagegen wählen anders:</p><p><a class="full-article" href="http://www.mojomag.de/2012/05/das-beste-auto-der-welt-fiat-panda-twinair/">Fiat Panda — das beste Auto der Welt</a></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.mojomag.de/2012/05/hor-auf-das-muss-jetzt-ernst-aussehen/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Das beste Auto der Welt: Fiat Panda Twinair</title><link>http://www.mojomag.de/2012/05/das-beste-auto-der-welt-fiat-panda-twinair/</link> <comments>http://www.mojomag.de/2012/05/das-beste-auto-der-welt-fiat-panda-twinair/#comments</comments> <pubDate>Tue, 01 May 2012 22:01:10 +0000</pubDate> <dc:creator>Clemens Gleich</dc:creator> <category><![CDATA[2012]]></category> <category><![CDATA[Ausgabe 01]]></category> <category><![CDATA[Ausgaben]]></category> <category><![CDATA[Motor-Talk-Vierrad]]></category> <category><![CDATA[Gefahren]]></category> <category><![CDATA[zwei Spuren]]></category><guid isPermaLink="false">http://www.mojomag.de/?p=3842</guid> <description><![CDATA["Der Letzte seiner Art" dachte ich beim wichtigsten Test (meinem nämlich) des alten Panda. Der Neue würde doch eh größer und schwerer werden wegen Zeitgeist, also wollt ich den gar nicht erst fahren. Zufällig bin ich ihn allerdings jetzt doch gefahren. Und er ist leider sehr geil.]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><strong>„<a title="Test Fiat Panda (Classic)" href="http://www.mojomag.de/2010/12/fiat-panda-der-beste-seiner-art/">Der Letzte seiner Art</a>“ dachte ich beim wichtigsten Test (meinem nämlich) des alten Panda. Der Neue würde doch eh größer und schwerer werden wegen Zeitgeist, also wollt ich den gar nicht erst fahren. Zufällig bin ich ihn allerdings jetzt doch gefahren.</strong></p><p>Dass der neue Panda größer werden würde, war leider klar. Er interessierte mich daher erstmal nicht mehr. Große Kleinwagen sind wie kleine Pornopimmel: komplett sinnlos. Jetzt habe ich den „New Panda“ allerdings im Rahmen einer großen Recherche doch bestiegen, und es ist ohne Übertreibung das beste Auto, das ich je gefahren bin. Um das in Bezug zu setzen: Ich bin dieses Jahr sowohl den neuen <strong>Porsche 911</strong> gefahren als auch den <strong>VW Up</strong> im Panda-Segment. „Oh Gott! Ich kann nicht glauben, dass du sowas sagst!“, beschwerte sich Autojourno Marcel Sommer letzte Woche, als ich diesen Satz bei der abendlichen Hopfenkaltschale äußerte. Marcel! Guter Mann! Dieses Auto ist so eine bescheuerte Hutschachtel, dass ich mich totgelacht habe beim Fahren. Diese starke Form von Unterhaltung muss doch bitte in eine Wertung eingehen!</p><div id="attachment_3845" class="wp-caption alignleft" style="width: 113px"><a href="http://www.mojomag.de/wp-content/uploads/2012/05/IMG_0387b.jpg"><img class="size-medium wp-image-3845" title="IMG_0387b" src="http://www.mojomag.de/wp-content/uploads/2012/05/IMG_0387b-103x155.jpg" alt="" width="103" height="155" /></a><p class="wp-caption-text">Die aufgeblasene Hutschachtel ist bescheuert und deshalb gut.</p></div><p>Der Radstand ist wie beim alten Panda geblieben, aber die Karosserie steht mit mehr Fett jetzt weiter über. Das ist einerseits tragisch, weil der Panda in zwei Generationen wie so viele ehemalige Kleinwagen auf dem besten Weg sein könnte, doppelt so fett zu werden wie die Urversion. Andererseits sieht der neue Panda aus wie aus dem Trickfilm <a title="Best Disney Trailer ever" href="http://www.youtube.com/watch?v=tCUDS-Q67Mg">Lilo &amp; Stitch</a>, dessen Zeichen-Maßgabe es war „alles muss aussehen, als hätte man einen Strohhalm reingesteckt und ein bisschen aufgeblasen“. Es ist immer noch eine Hutschachtel, nur eben jetzt eine aufgeblasene. Überall sind abgerundete (aufgeblasene) Vierecke, die Fiat „Squircles“ nennt. Dazu kommt ein aufgeblasener (<strong>Turbo</strong>–aufgeblasener) Reihenzweizylinder als Motor, der zwar signifikant Aufpreis kostet, aber zum Konzept passt wie perverse Witze zu <a title="IMDB über den Schauspieler" href="http://www.imdb.de/name/nm0000905/">Roberto Benigni</a>.</p><p>Den neuen Panda zu fahren ist damit, wie selbst eine Folge von Mr. Bean zu spielen. Das Auto nimmt sich sowas von nicht ernst, dass sich nach kurzer Zeit der Fahrer dieser Attitüde restlos anschließt. Es gibt genug Gelegenheit zum Lachen. Der Motor brummt überenthusiastisch wie ein sabbernder Mops, sodass man ständig im zweiten Gang 50 km/h fährt, ohne es zu merken. Ich meine: 85 PS reißen bei 975 kg keine Wurst vom Brot, aber der kleine Motor ist mit so viel Eifer bei der Sache, dass man ihm sofort drei große Knochen in den Tank schieben will zur Belohnung. Das Antritts-Drehmoment von unten weg ist so gut, dass der Panda bei Bedarf die ersten Meter jedes Ampelstarts gegen andere Fronttriebler gewinnen kann.</p><p>Durch den hohen Aufbau gibt es bei Kurvenfahrt viel Schräglage nach außen, die gar nicht mehr so dürren Räder schubbern über den Asphalt, der Motor knurrt und bellt, der Fahrer fällt vor Lachen vom Stuhl. Es ist ein Erlebnis, und es ist das, was ich von einem Kleinwagen will. Kurz: Das Fahren macht Spaß. Grad lese ich, dass sich Autojournos „mehr Rückmeldung“ von der Lenkung wünschen, was irgendwie größte Grütze ist. Genausogut könnte ich mir „mehr Rückmeldung“ von meinem Bobbycar wünschen, das über alle vier Räder in jedes Eck quiekt. Parken bleibt easy-popeasy, selbst die Kabine ist ein angenehmer Ort.</p><div class="ngg-galleryoverview" id="ngg-gallery-34-3842"><div id="ngg-image-381" class="ngg-gallery-thumbnail-box"  ><div class="ngg-gallery-thumbnail" > <a href="http://www.mojomag.de/wp-content/gallery/2012/1204panda/IMG_0391b.jpg" title="Mini-Seitenfenster hinten für besseren Glashaus-Überblick." rel="lightbox[set_34]" > <img title="IMG_0391b" alt="IMG_0391b" src="http://www.mojomag.de/wp-content/gallery/2012/1204panda/thumbs/thumbs_IMG_0391b.jpg" width="155" height="103" /> </a></div></div><div id="ngg-image-382" class="ngg-gallery-thumbnail-box"  ><div class="ngg-gallery-thumbnail" > <a href="http://www.mojomag.de/wp-content/gallery/2012/1204panda/IMG_0395.jpg" title="Plastik-Stoßfänger an den Seiten. Warum nicht vorne und hinten auch unlackiert, Fiat?" rel="lightbox[set_34]" > <img title="IMG_0395" alt="IMG_0395" src="http://www.mojomag.de/wp-content/gallery/2012/1204panda/thumbs/thumbs_IMG_0395.jpg" width="155" height="103" /> </a></div></div><div id="ngg-image-383" class="ngg-gallery-thumbnail-box"  ><div class="ngg-gallery-thumbnail" > <a href="http://www.mojomag.de/wp-content/gallery/2012/1204panda/IMG_0400.jpg" title="OMG, the squircles! The squircleeees!!" rel="lightbox[set_34]" > <img title="IMG_0400" alt="IMG_0400" src="http://www.mojomag.de/wp-content/gallery/2012/1204panda/thumbs/thumbs_IMG_0400.jpg" width="155" height="103" /> </a></div></div><div id="ngg-image-384" class="ngg-gallery-thumbnail-box"  ><div class="ngg-gallery-thumbnail" > <a href="http://www.mojomag.de/wp-content/gallery/2012/1204panda/IMG_0403.jpg" title="Solides Infotainment-System von Microsoft" rel="lightbox[set_34]" > <img title="IMG_0403" alt="IMG_0403" src="http://www.mojomag.de/wp-content/gallery/2012/1204panda/thumbs/thumbs_IMG_0403.jpg" width="155" height="103" /> </a></div></div><div id="ngg-image-385" class="ngg-gallery-thumbnail-box"  ><div class="ngg-gallery-thumbnail" > <a href="http://www.mojomag.de/wp-content/gallery/2012/1204panda/IMG_0421.jpg" title="Das TomTom-Navi kommt in einen speziellen Port auf der Mittelkonsole und kricht dort ein Tachosignal." rel="lightbox[set_34]" > <img title="IMG_0421" alt="IMG_0421" src="http://www.mojomag.de/wp-content/gallery/2012/1204panda/thumbs/thumbs_IMG_0421.jpg" width="155" height="103" /> </a></div></div><div id="ngg-image-386" class="ngg-gallery-thumbnail-box"  ><div class="ngg-gallery-thumbnail" > <a href="http://www.mojomag.de/wp-content/gallery/2012/1204panda/IMG_0428.jpg" title="Text-to-speech liest SMS vor." rel="lightbox[set_34]" > <img title="IMG_0428" alt="IMG_0428" src="http://www.mojomag.de/wp-content/gallery/2012/1204panda/thumbs/thumbs_IMG_0428.jpg" width="155" height="103" /> </a></div></div><div class='ngg-clear'></div></div><p>Klar könnte der Panda kleiner sein, aber aktuell gibt es kein lustigeres Angebot im Segment. Der VW Up mag vielleicht der minimal bessere Kleinwagen sein, aber er nimmt sich so verdammt <em>ernst</em>. Was soll dieses Ausrufezeichen in „Up!“? Das hat sich der langweiligste Marketing-Mensch der Welt ausgedacht, jemand, der eine Kaffeetasse hat, auf der steht „Man muss nicht verrückt sein, um hier zu arbeiten, <strong>aber es hilft!!</strong> Ich LOL mich tot!!“.</p><p>Jetzt hat ein Freund jüngst seinen <strong>Fiat 500</strong> gegen einen Up getauscht, weil der Fiat nach einem Start als Vierzylinder sich kurzerhand bald selbst zum Dreizylinder machte und andere italienische Dinge tat, vor allem mit seiner Elektrik. Aber anders als einem <a title="Hating France" href="http://www.mojomag.de/2012/01/frankreich-kann-das-jetzt-weg/">Franzosen</a> würde ich einem Italiener das vergeben. Ich würde einen Panda Twinair hegen und pflegen, wenn er sich selbst zum MonAir machte und man in der Folge in einer Einzylinderhutschachtel durch die Stadt pötteln müsste. Man sehe es so: Der Panda ist wie ein Mops, ein Familienmitglied. Wenn der Mops hinkt, tauschen ihn nur höchst herzlose Familien gegen einen zuverlässigen deutschen Dackel aus. Jede normal beherzte Familie liebt den Mops dann nur umso mehr.</p><div id="attachment_3847" class="wp-caption alignnone" style="width: 541px"><a href="http://www.mojomag.de/wp-content/uploads/2012/05/IMG_0385b.jpg"><img class="size-large wp-image-3847" title="IMG_0385b" src="http://www.mojomag.de/wp-content/uploads/2012/05/IMG_0385b-531x353.jpg" alt="" width="531" height="353" /></a><p class="wp-caption-text">Design-Richtlinie: „Strohhalm reinstecken und aufblasen, fertig ist der Mops.“</p></div><h4>Fiat Panda TwinAir Turbo MJ 2012</h4><p><strong>Ist:</strong> eine aufgeblasene Hutschachtel.<br /> <strong>Kostet: </strong>12.890 Euro mit Zweizylinder und „Lounge“-Ausstattung, 9.990 Euro als Basis-Vierzylinder<br /> <strong>Leistet:</strong> 85 PS (63 kW) bei 5.500 U/min<br /> <strong>Stemmt: </strong>145 Nm bei 1.900 U/min aus 875 ccm<br /> <strong>Wiegt: </strong>975 kg leer<br /> <strong>Tankt: </strong>37 Liter Super<br /> <strong>Verbraucht:</strong> 6 bis 12 Liter pro 100 km<br /> <strong>Hat:</strong> Start-Stop (das aber nicht funktioniert hat), Audio-System und Bluetooth-Freisprechanlage von Microsoft (die deshalb gut funktionieren), Data-Logging mit CSV-Ausgabe auf USB-Stick für die Spritspar-Community, und vor allem: den Charme eines speckigen, hechelnden Mopses.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.mojomag.de/2012/05/das-beste-auto-der-welt-fiat-panda-twinair/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>8</slash:comments> </item> <item><title>Elektrosenilität: Strap on, Hipsters!</title><link>http://www.mojomag.de/2012/04/elektrosenilitat-strap-on-hipsters/</link> <comments>http://www.mojomag.de/2012/04/elektrosenilitat-strap-on-hipsters/#comments</comments> <pubDate>Thu, 19 Apr 2012 12:01:38 +0000</pubDate> <dc:creator>Clemens Gleich</dc:creator> <category><![CDATA[Newsarchiv]]></category> <category><![CDATA[Startseite]]></category> <category><![CDATA[elektrisch]]></category> <category><![CDATA[zwei Spuren]]></category><guid isPermaLink="false">http://www.mojomag.de/?p=3837</guid> <description><![CDATA[Endlich gibt es mal wieder eine Überschrift mit bestenfalls entfernter Verwandschaft zum Textinhalt. Das ist eine Rückkehr zu alter Form, wie sie von jedem Schreiber spätestens nach seinem zweiten Text verlangt wird. Eigentlich geht es darum, dass ich gestern in Brühl war, um den Nissan Leaf zu hassen. „Hassen?!“, fragte der Herr von Nissan entsetzt, [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Endlich gibt es mal wieder eine Überschrift mit bestenfalls entfernter Verwandschaft zum Textinhalt. Das ist eine Rückkehr zu alter Form, wie sie von jedem Schreiber spätestens nach seinem zweiten Text verlangt wird. Eigentlich geht es darum, dass ich gestern in Brühl war, um den <strong>Nissan Leaf</strong> zu hassen. „Hassen?!“, fragte der Herr von Nissan entsetzt, „aber wieso <em>das</em> denn?“ Weil ich die Leute hasse, die solche Dinger promoten: Ökohipster. Diese Tierart vereint in sich die Nichttugenden ausgeprägten Sendungsbewusstseins bei gleichzeitiger vollkommener Ahnungslosigkeit. „Ich verstehe“, sagte Herr v. Nissan. Aber verstand er wirklich?</p><p>Egal. Jedenfalls ist der Nissan Leaf wider Erwarten ein großartiges Auto. Es ist viel zu teuer und hat keine Reichweite, aber wer den jetzigen Stand der Technik in Sachen Elektroauto sehen will: Das ist er. Die Karre ist richtig, richtig, richtig gut gemacht, und wer unmittelbar danach einen Mitsubishi Ieh-Mief oder wie die Krücke heißt anschaut, wird sofort Brocken lachen. Deshalb habe ich <em>asap!</em> meinen Gesellschafts– und Umweltexperten Keno bei Heise angeschrieben und ihm gesagt, dass wir unbedingt diese Tausendmeilenelektrorallye mit dem Nissan fahren müssen. Aber wir brauchen Asse im Ärmel, wir wollen nicht gewinnen, wir wollen beschämen, vernichten! Ich recherchiere gerade die größten Notstromaggregate bei Honda und die kleinsten EMP-Waffen beim DoD, bin aber für jeden guten Vorschlag offen. Ich schenke dem besten Vorschlag diesen formschönen Solarlader fürs iPhone, der natürlich alles mit USB lädt:</p><div id="attachment_3838" class="wp-caption alignnone" style="width: 541px"><a href="http://www.mojomag.de/wp-content/uploads/2012/04/Solarstrap.jpg"><img class="size-large wp-image-3838" title="Solarstrap" src="http://www.mojomag.de/wp-content/uploads/2012/04/Solarstrap-531x354.jpg" alt="" width="531" height="354" /></a><p class="wp-caption-text">Das ist ein Akku, der seine Ladung an andere Akkus abgibt. Es sind Solarpanels drauf, aber man kann ihn auch ganz schnell daheim am Netz füllen.</p></div> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.mojomag.de/2012/04/elektrosenilitat-strap-on-hipsters/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Infarkt!</title><link>http://www.mojomag.de/2012/04/infarkt/</link> <comments>http://www.mojomag.de/2012/04/infarkt/#comments</comments> <pubDate>Wed, 11 Apr 2012 19:43:02 +0000</pubDate> <dc:creator>Clemens Gleich</dc:creator> <category><![CDATA[Newsarchiv]]></category> <category><![CDATA[Startseite]]></category> <category><![CDATA[Neu]]></category> <category><![CDATA[zwei Spuren]]></category><guid isPermaLink="false">http://www.mojomag.de/?p=3829</guid> <description><![CDATA[Heute bin ich mit dem Auto über eine der vielen gigantischen Kreuzungen Stuttgarts gefahren. Man sollte das nicht tun, denn es dauert Äonen, ein Vorwärtskommen in Stuttgart mit dem Auto ist überhaupt nur in geologischen Maßstäben messbar. Dort stehend (fahrend? Man weiß es nicht) betrachtete ich den Fluss: Q3 an X5 an Q7 an S500, [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Heute bin ich mit dem Auto über eine der vielen gigantischen Kreuzungen Stuttgarts gefahren. Man sollte das nicht tun, denn es dauert Äonen, ein Vorwärtskommen in Stuttgart mit dem Auto ist überhaupt nur in geologischen Maßstäben messbar. Dort stehend (fahrend? Man weiß es nicht) betrachtete ich den Fluss: Q3 an X5 an Q7 an S500, immer nur eine Person drin — gestresst, überfordert und vor allem: langsam. Ich hielt mir den unvorstellbaren Aufwand vor Augen, der für ein einziges dieser Fahrzeuge nötig ist, und vor mir in der Savanne sah ich hunderte, tausende. Selbst der kleine Panda, den ich heute gefahren bin, ist mal ganz objektiv betrachtet vollkommener Wahnsinn. Wir müssen uns — als Gesellschaft! — doch endlich fragen, wie lange wir noch derart über unsere Verhältnisse prassen wollen, ja: können, und… Oh mein Gott! Die neue <strong>SRT Viper </strong>mit immer noch V10-Saugmotor! Über 640 PS! Über 810 Nm! Sidepipes! Jeder soll sofort drei kaufen!</p><div id="attachment_3831" class="wp-caption alignnone" style="width: 541px"><a href="http://www.mojomag.de/wp-content/uploads/2012/04/SRT-Viper-2013-breitbild.jpg"><img class="size-large wp-image-3831" title="SRT-Viper-2013-breitbild" src="http://www.mojomag.de/wp-content/uploads/2012/04/SRT-Viper-2013-breitbild-531x317.jpg" alt="" width="531" height="317" /></a><p class="wp-caption-text">Sieht bisi aus wie eine geschmolzene erste Dodge Viper. Aber das ist ja nun alles andere als schlimm. (Bild: Chrysler)</p></div><p><a class="external" title="Details und Bilder bei Heise" href="http://www.heise.de/autos/artikel/SRT-Viper-Chrysler-stellt-Neuauflage-in-New-York-vor-1518620.html">Bildergalerie bei Heise Autos</a></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.mojomag.de/2012/04/infarkt/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Bier and Loathing: Ich fahre Citroen DS5 Hybrid4</title><link>http://www.mojomag.de/2012/04/bier-and-loathing-ich-fahre-citroen-ds5-hybrid4/</link> <comments>http://www.mojomag.de/2012/04/bier-and-loathing-ich-fahre-citroen-ds5-hybrid4/#comments</comments> <pubDate>Mon, 09 Apr 2012 20:06:32 +0000</pubDate> <dc:creator>Clemens Gleich</dc:creator> <category><![CDATA[2012]]></category> <category><![CDATA[Ausgabe 01]]></category> <category><![CDATA[Ausgaben]]></category> <category><![CDATA[Startseite-und-Ausgaben]]></category> <category><![CDATA[Bier and Loathing]]></category> <category><![CDATA[Gefahren]]></category> <category><![CDATA[zwei Spuren]]></category><guid isPermaLink="false">http://www.mojomag.de/?p=3817</guid> <description><![CDATA[Für ein hochgeheimes Projekt über elektrische Innenarchitektur fahre ich gerade ganz viele Autos. Eins davon ist der Citroen DS5 Diesel-Hybrid. Er erfüllt zunächst sämtliche Hass-Kriterien: Diesel? Check. Umweltverträglichkeitsanmaßung? Check. Nach dem ersten Regen rostig und generell aus Frankreich? Check and Double-Check. Entsprechend verhält sich diese Maschine, wenn man tatsächlich fahren will, nicht nur dahinrollen: Das [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Für ein hochgeheimes Projekt über elektrische Innenarchitektur fahre ich gerade ganz viele Autos. Eins davon ist der <strong>Citroen DS5</strong> Diesel-Hybrid. Er erfüllt zunächst sämtliche Hass-Kriterien: Diesel? Check. Umweltverträglichkeitsanmaßung? Check. Nach dem ersten Regen rostig und generell <a href="http://www.mojomag.de/2012/01/frankreich-kann-das-jetzt-weg/">aus Frankreich</a>? Check and Double-Check. Entsprechend verhält sich diese Maschine, wenn man tatsächlich <em>fahren</em> will, nicht nur dahinrollen: Das Sichtfeld eignet sich weder zum zügig vorausschauend fahren noch zum parken und der automagische Modus ist völlig verwirrt von Vollgas: „Huch! Äh. Ich schalte hoch! Nein, lieber doch runter… Oder doch hoch? Ich schalte jetzt erstmal den Elektromotor an und trinke einen Kaffee.“ Wie viel Drehmoment wann an welcher Achse anliegt, ist so vorhersehbar wie Roulette, und jeder Schaltvorgang des automatisierten Schaltgetriebes dauert drei Jahre, in denen das Fahrzeug langsamer wird. Der „Auto“-Mode ist nämlich eigentlich der Economy-Mode. Es wird besser im Modus „Sport“, der eigentlich „Normal“ heißen sollte. Richtig Sprit sparen tut übrigens selbst „Auto“ nicht: 6,5 Liter im Allesmix. Ich habe mit BMWs 320d im selben Mix rund 6 Liter auf 100 km verbrannt.</p><p>Ein gutes Projekt zum Schöntrinken also, dachte ich. Den Wein brauchte ich dann allerdings für etwas anderes: Ich musste damit klarkommen, dass ich dieses Auto <em>mag</em>. Das fängt an, sobald man das Fahren endlich aufgibt, weil es der DS5 trotz sehr guter Straßenlage mangels responsivem Antrieb nicht so richtig kann. Genausogut könnte man versuchen, eine 1856 kg schwere Sahnetorte zu fahren, nur weil sie ein Lenkrad aus Marzipan hat. Nein, man sollte den DS5 als eine rollende Lounge sehen oder eine Vinothek. Man sitzt dort drinnen auf (optionalen, teuren) gesteppten Gangsterledersitzen, die Welt zieht geräuschlos draußen vorbei, man kann sich bei jeder Geschwindigkeit unterhalten, die Sonne scheint durchs Glasdach und es plätschert angenehm temperierte Musik aus der Anlage. Bei sanftem Streicheln des Gaspedals tut der Auto-Mode-Antrieb endlich das, wozu er gebaut wurde: im Hintergrund verschwinden. Als stressfreies Reisemobil ist der DS5 schwer schlagbar und ich verstehe jetzt den Kollegen, der sagte: „Der DS5 ist der beste französische Wagen seit 20 Jahren.“ Er gehört außerdem zu den schönsten, denn er sieht fast aus wie das Raumschiff, mit dem Elvis zu seinen Bar-Gigs fliegt. Es fehlen nur ein paar Finnen und knallepinker Lack.</p><p>In dieser Vinothek vor mich hinsüffelnd finde ich sogar den Hybridantrieb wollenswert. Er kann sich bei 5000 oder mehr Euro Aufpreis (je nach Ausstattungsvariante) niemals amortisieren — vor allem, weil der Elektromotor aufgrund seines fixen Übersetzungsverhältnisses praktisch nur innerorts arbeitet. Aber man kann die Vinothek in rein elektrischer Schleichfahrt zwei, drei Kilometer in die Garage rollen, lautlos rangieren und den Antrieb auf „ständig Allrad“ schalten, um zum Beispiel seine Ski ins verschneite Chalet hochzufahren. Selbst wenn die Batterie dabei leer wird: Der vergrößerte Generator versorgt die Hinterachse direkt mit seinen 7–8 kW — ein dieselelektrischer Antrieb also. Diese Technik macht den Wagen spannend und wie bei der <a href="http://www.mojomag.de/2010/05/test-harley-davidson-sportster-xl1200x-forty-eight/">Harley Forty-Eight</a> werde ich ihn für Heise Autos jemandem geben, der spannende Technik wirklich kauft. Wahrscheinlich wird er den DS5 lieben. Wenn nicht, trinken wir in dieser fahrenden Lounge einfach mehr Wein auf die frohe Botschaft, die mir der freundliche Citroen-Mann offenbarte: Es soll bald einen neuen <strong>Citroen DS3 Racing</strong> geben — mit 50 PS mehr.</p><div id="attachment_3819" class="wp-caption alignnone" style="width: 541px"><a href="http://www.mojomag.de/wp-content/uploads/2012/04/IMG_0344.jpg"><img class="size-large wp-image-3819" title="IMG_0344" src="http://www.mojomag.de/wp-content/uploads/2012/04/IMG_0344-531x354.jpg" alt="" width="531" height="354" /></a><p class="wp-caption-text">Toby stellt anhand der Infografik die Weißweintemperatur ein, damit wir stilgereicht auf den nächsten DS3 Racing anstoßen können: *ka-pliing*</p></div> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.mojomag.de/2012/04/bier-and-loathing-ich-fahre-citroen-ds5-hybrid4/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>6</slash:comments> </item> <item><title>Review: PS — Das Sport-Motorrad-Magazin</title><link>http://www.mojomag.de/2012/03/review-ps-das-sport-motorrad-magazin/</link> <comments>http://www.mojomag.de/2012/03/review-ps-das-sport-motorrad-magazin/#comments</comments> <pubDate>Tue, 27 Mar 2012 11:44:05 +0000</pubDate> <dc:creator>Clemens Gleich</dc:creator> <category><![CDATA[Newsarchiv]]></category> <category><![CDATA[Startseite]]></category> <category><![CDATA[Ausrüstung]]></category> <category><![CDATA[eine Spur]]></category> <category><![CDATA[Test]]></category><guid isPermaLink="false">http://www.mojomag.de/?p=3797</guid> <description><![CDATA[Jemand schenkt mir die Ausgabe 4/2012 der PS. Ich mache eine Testfahrt.]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>In der letzten Zeit habe ich Bekannte aus Stuttgart hauptsächlich an irgendwelchen Flughäfen getroffen. Um mit meinem Ex-Bürokollegen Maik Schwarz ein Bier zu trinken, musste ich <a title="Test BMW C 600 Sport und C 650 GT" href="http://www.mojomag.de/2012/03/gefahren-bmw-c-650-gt-und-c-600-sport/">Großroller fahren</a>; um eine überaus gute Erörterung übers Stürzen mit meinem damaligen Chef zu führen, trafen wir uns am Gate; und letzte Woche habe ich zwei Kollegen hinzus nach Spanien getroffen und einen rückzus — interessanterweise waren wir auf verschiedenen Terminen. Auf dem Rückflug hat Air Berlin einen Flug gestrichen, um Geld zu sparen, sodass ich einige Zeit im schönen Airport Düsseldorf mit dem PS-Kollegen Volkmar Jacob verbrachte. Volkmar ist der, der die ganzen Foto-Wheelies macht, der deshalb meist als Geisteskranker vermutet wird. In Wirklichkeit ist er erfrischend bodenständig, bescheiden und hat die wahrscheinlich höchste Arbeitsethik Stuttgarts. Er hat sich sein eigenes Heft am Kiosk gekauft, weil es bei seinem Abflug noch nicht im Büro vorlag und mir die Ausgabe (4/2012) dann gegeben. Deshalb mache ich jetzt damit dasselbe, was ich mit allen Dingen mache, die mir jemand gibt: eine Probefahrt.</p><h3 class="subtitle">Aufmachung</h3><p>Das stört mich seit schon immer am meisten an der PS. Sie ist von den Motorpressepublikationen meine liebste, weil sie ein bisschen prollig sein darf, weniger ernst sein muss, aber warum in Designers Namen muss das Heft meine Netzhäute derart peitschen? Es gab in den Neunzigern den großen Umbruch hin zu digitaler <a title="Desktop Publishing (Wikipedia)" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Desktop-Publishing">DTP</a>. Die PS heute sieht aus wie die ersten DTP-Hefte damals: Wie geil! Wir können mit einem Klick lila Schriften haben! Yeah! Lasst uns bunte und kursive Artikelüberschriften in fettem Arial machen! Es ist ein absoluter Verhau. Es ist grauenvoll. Vor ein paar Monaten gab es einen Mini-Riehlohnsch, nach dem der Verhau noch grauenvoller wurde. Es gibt also zumindest eine Entwicklungsrichtung. Die ganze Gestaltung irritiert mich hauptsächlich, weil gleichzeitig mit großem Aufwand sehr gute Bilder produziert werden. Volkmar riskiert Arsch und Maschine bei senkrechten Wheelies, Redakteure und Fotografen sind ganze Tage unterwegs, um einer Maschine abbildungstechnisch gerecht zu werden. Da kann es doch nicht sein, dass es später im Druck einen Experten braucht, um zu erkennen, dass die Bilder gut sind, weil sie vom Layout verpeitscht werden (gut: und vom dünnen Papier). Die Motorpresse <em>bezahlt</em> ja Gestalter. Das sind bestimmt die nettesten Menschen auf der Welt. Aber sie können einfach nicht gestalten.</p><h3 class="subtitle">Inhalt</h3><p>Kommt zu Tisch! Inhaltliche Heftkritik! Zuerst: Uwe Seitz hat sich die Haare schneiden lassen — vielleicht, um trotz Layout (das er nicht ändern kann) das Heft zu verschönern. Pluspunkt auf der Tausenderskala! Ernsthafter: Mir gefällt, dass diese PS es mit Ehrlichkeit versucht. In der (um eine Ausgabe geschobenen) Geschichte zur <strong>Kawasaki ZZR 1400</strong> steht also drin, dass die Bremse scheiße ist und das Setting 3 der Traktionskontrolle ebenfalls. Das ist die Wahrheit. Gleich danach: <strong>Suzuki GSX-R 1000 K6</strong> ist besser als die aktuelle GSX-R 1000. Das ist zwar nichts Neues, aber erstens ebenfalls die Wahrheit und zweitens fachgerecht ins Detail ausgearbeitet. Genau diese Art von Artikel will ich persönlich in so einem Heft sehen: Sportwahrheiten von Experten heruntergebrochen. Dann folgt eine Geschichte „Japan vs. Europa“. Das ist für mich Geschwurbel, weil ich die Hintergründe halt kenne. Mag sein, dass andere Leser Spaß dran haben. Als nächstes vergleicht man die <strong>KTM 690 Duke</strong> mit der <strong>Kawasaki ER-6n</strong>. Die Frage ist nur: warum? Das wenig überraschende Fazit „KTM ist besser, aber Kawa ist besser für Anfänger“ stimmt zwar, nur passt diese Geschichte einfach in ihrer Art nicht in ein Sportheft. Egal.</p><p>Es folgt ein Test der <strong>MV Agusta F3</strong> auf der alten <a title="Historie" href="http://www.solitude-revival.org/sr02-his.htm">Solitude-Rennstrecke</a>. Viel versucht in Sachen Fotos, dann den ganzen Aufwand lieblos verächtlich mit der Schubkarre auf die dünnen Seiten abgekippt. Aber ich wollte ja über den Inhalt reden: Robert Glück stellt Unterhaltungswert her, indem er die F3 vor den Hintergrund <a title="Mike the Bike" href="http://www.mikethebike.com/">Mike Hailwood</a> legt. Das funktioniert für mich. Er ist außerdem ehrlich: Es steht drin, dass die Kupplung rupft wie ein spastischer Zahnarzt und dass die Einspritzanlage schlicht nicht funktioniert. Ich habe sehr viele Artikel über die F3 gelesen, weil sie eine dieser Maschinen ist, vor der man demütig niederkniet, aber kaum eine ehrliche Analyse gefunden. Ich meine: Kommt schon, ihr Schreiber! Der Italo-Fan lässt sich von einer nicht funktionierenden Einspritzung nicht vollends abschrecken. Er muss allerdings wenigstens <em>wissen</em>, dass er eben einen Tausi mehr für Nacharbeit einkalkulieren sollte. Wenn ihr schon mit großem Aufwand so ein Teil fahrt, dann muss da bitte mehr drinstehen als „klingt schön, fährt schön, ist schön, hihi“. Wenn es selbst bei der Motorpresse geht, gibt es keine gültige Entschuldigung für den Rest, Leserzeit zu verschwenden. Ich nenn’ jetzt keine Negativbeispiele, weil es zu viele sind, das Positivbeispiel wär Robert. Er schreibt am Ende, dass es eine Traktionskontrolle gibt. Er hätte vielleicht noch ausführen können, dass die ebenfalls nicht funktioniert.</p><p>Blätter, blätter… Der Markt! Oh. Mein. Gott.</p><blockquote><p>Lederf. 56/180/79 aus Wien, s. Lederbiker als Dauerf., kostenloses Wohnen ist vorh. [Telefon, Name, obwohl es bei der PS Chiffre gibt]</p></blockquote><p>Was ist ein „f.“? Auf jeden Fall jemand mit Lederfetisch…</p><blockquote><p>Begeisterter Sozius sucht Lederbiker mit freiem Soziusplatz auf Sportrennmaschine. [Telefon]</p></blockquote><p>Das muss dieser Typ sein, der im Lederstrampler immer am Glemseck steht, um dort von hinten aufzuspringen. Werde jetzt immer den Markt lesen, und nicht nur in der PS: Habe festgestellt, das ist in anderen Heften genauso. Großer Unterhaltungswert! Und man bleibt auf dem Laufenden in Sachen schwule Lederszene. Pluspunkt.</p><p>Hk! Die „DSK-Nachrichten“! Der <a title="Deutscher Sportfahrerkreis" href="http://www.dskev.de/">DSK</a> bringt irgendwie mehr Abos und darf im Gegenzug zwei Seiten der PS verschandeln. So weit, so verständlich. Es erinnert mich nur an diesen Boxer, der sich gegen Bezahlung Pornoseiten auf die Stirn tätowieren ließ: kurzfristige Vorteile mit langfristiger Peinlichkeit bezahlt. „Lob und Nachdenkliches auf der Mitgliederversammlung“! Ein Bild eines mittelmäßigen <a title="Bilder von Kurt Beck" href="https://www.google.de/search?q=kurt+beck&amp;hl=de&amp;prmd=imvnsuo&amp;tbm=isch&amp;tbo=u&amp;source=univ&amp;sa=X&amp;ei=I5lxT7dvz5KzBsHPgYQO&amp;ved=0CGoQsAQ&amp;biw=1280&amp;bih=933">Kurt-Beck</a>–Imitators links! Sonst nur Bilder von alten Männern mit Mikrofonen! Texte wie Valium dazu und der menschenverachtende Aufruf: „Ja, ich bin dabei und nutze alle DSK-Vorteile!“ Wahrscheinlich schickt einem der DSK einen Youporn-Stirntätowierer (in Leder) vorbei, wenn man das Formular ausfüllt. Die Redaktion hasst die DSK-Seiten übrigens genauso. Falls das ein Verantwortlicher mitkriegt: Die Redaktion hat recht. Doch.</p><p>Oo! Gebrauchtberatung <strong>Honda CBR 600 RR</strong>. Stefan Glück sagt, man kann die bedenkenlos kaufen. Das ist die Wahrheit. Dann: „Hautsache Leder“, ein Test von Kombis unter 800 Euro. Junge Praktikanten müssen für die Fotos posieren, nichts tragend außer Leder. Da freut sich der Lederbiker. Der sexuell normale Leser dagegen freut sich über weitere Ehrlichkeit: Die Kombis sind alle scheiße. Dazu ein klarer Kommentar von <a href="http://web181.webhosting.marketing-thom.de/?post_type=company&amp;p=731">Stefan Röttger</a>: Konfektionsgrößen ignoriert und das Leder für Marsmenschen geschnitten, Innenfutter und Protektoren einfach reingeworfen und umgerührt. Daran folgend ein Vierseiter, den ich ohne relevanten Infoverlust zusammenfassen kann: „Schaut eure Maschine auf korrekten Wartungszustand an, ich vertröste euch nämlich mit dem Fahrwerksartikel aufs nächste Mal.“ Schade. Als nächster Artikel: Hardcore-Empfehlungen für Reifenluftdruck in Slicks — tabellarisch. Purer Nutzwert. Mat Oxley schreibt in der Kolumne, dass <a title="Glossar: früher" href="http://www.mojomag.de/glossar/fruher/">früher</a> alles besser war, aber das weiß ich ja schon. Das Heft endet mit einem ausführlichen <a title="Stefan Bradl auf Twitter" href="https://twitter.com/#!/stefanbradl">Stefan-Bradl</a>–Interview — für mich der stärkste Artikel im Heft, obwohl man sich nicht vorstellen kann, dass Stefan jemals lacht.</p><p>So. Würde ich das Heft selber am Kiosk kaufen? Nein. Ich will mehr Stefan Bradl und weniger Kurt Beck. Ich will auch ein Stück Unterhaltung. Der ganze Nutzwert ist gut und richtig, aber außer dem Interview am Ende gibt es keinen echten Magazinteil. Und selbst wenn es den gäbe, zum Beispiel statt Vertröstung und Fahrschulmotorrädern: Meine Retinas vertragen das Layout immer <em>gannnz</em> schlecht. Ich will eine ansprechende Präsentation oder wenigstens etwas Gnade mit meiner Sehsensorik. Ich will außerdem Ehrlichkeit. Die ist vorhanden.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.mojomag.de/2012/03/review-ps-das-sport-motorrad-magazin/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>4</slash:comments> </item> <item><title>Kein Öko, aber logisch: Ferrari F 12 Berlinetta</title><link>http://www.mojomag.de/2012/03/kein-oko-aber-logisch-ferrari-f-12-berlinetta/</link> <comments>http://www.mojomag.de/2012/03/kein-oko-aber-logisch-ferrari-f-12-berlinetta/#comments</comments> <pubDate>Tue, 06 Mar 2012 21:26:35 +0000</pubDate> <dc:creator>Clemens Gleich</dc:creator> <category><![CDATA[Newsarchiv]]></category> <category><![CDATA[Startseite]]></category> <category><![CDATA[Neu]]></category> <category><![CDATA[zwei Spuren]]></category><guid isPermaLink="false">http://www.mojomag.de/?p=3788</guid> <description><![CDATA[Es fallen immer wieder Leute drauf rein und versuchen, Produkte zu bauen, die Kunden sich so vorstellen. Das klappt nie, weil Kunden sich im Schnitt keine neuen Produkte vorstellen können, sondern maximal die Sachen, die ihnen in der Vergangenheit gefallen haben. „Die Leute wissen gar nicht, was sie wollen, bis wir es ihnen zeigen“, fasste es [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Es fallen immer wieder Leute drauf rein und versuchen, Produkte zu bauen, die Kunden sich so vorstellen. Das klappt nie, weil Kunden sich im Schnitt keine neuen Produkte vorstellen können, sondern maximal die Sachen, die ihnen in der Vergangenheit gefallen haben. „Die Leute wissen gar nicht, was sie wollen, bis wir es ihnen zeigen“, fasste es der berühmte Mister Jobs zusammen. Vor einiger Zeit ist die Automobilindustrie darauf hereingefallen, als die Leute durch eine Modeströmung sagten: „Wir wollen bitte Elektroautos haben. Sofort.“ Die meisten Ingenieure sind ja nicht doof und wussten, dass die Batterien immer noch ebenso teuer wie scheiße sind. Aufgrund der <a title="Glossar: virtuell" href="http://www.mojomag.de/glossar/virtuell/">virtuellen</a> Nachfrage bauten sie dennoch Elektrofahrzeuge am Stand der Technik, der da wie seit über hundert Jahren wäre: Motoren super, Batterien grütze.</p><p>Die wenigen bis jetzt fertigen Elektro-KFZ kauft wegen galoppierender Unattraktivität niemand: schwere, langsame und viel zu teure Zweitwagen, die ziemlich umweltschädlich sind, weil ihre Herstellung derart energie– und ressourcenaufwendig ist (die maximale Umweltbelastung eines Autos ist seine Herstellung, falls jemand das noch nicht weiß). Zur <a title="Homepage Auto-Salon Genf" href="http://www.salon-auto.ch/de/" target="_blank">Messe in Genf</a> ist das Interesse der Kunden also schon etwas weitergewandert. Sie freuen sich auf alles, auf dem „<a title="Neue A-Klasse" href="http://www.heise.de/autos/artikel/Schwaben-Raubzug-die-neue-Mercedes-A-Klasse-1464059.html">A</a>udi“ und eine „<a title="AMS schreibt lauter langweilige Zahlen über die Drei" href="http://www.auto-motor-und-sport.de/news/neuer-audi-a3-2012-auf-dem-genfer-autosalon-stossrichtung-oberklasse-3972219.html" target="_blank">3</a>″ steht. Endlich meckern die ewig der Massenmeinung hinterherschleimenden Schreiber aber auch nicht mehr über alles, auf dem ein „V“ und eine „12“ steht („…also, ob <em>das</em> noch zeitgemäß ist, tätätäh-tütütöh…“).</p><p>Das ist zum einen eine wie üblich liebenswert hirnverbrannte <a title="Jota" href="http://www.heise.de/autos/artikel/Einsamer-Kaempfer-Lamborghini-Aventador-J-1464323.html">Lamborghini-Studie ohne Dach</a>, aber auch ohne Windschild, die einem also schutzlos mit 300 km/h Hummeln, Spatzen, zerteilte Fußgänger und Gebüsche ins Gesicht feuert, zum anderen ein weiterer wunderbarer Ferrari-Front-Mittelmotor mit zwölf Zylindern: der <strong>F 12 Berlinetta</strong>. 740 PS, und das Einzige, was seine gelungen geschwungenen Linien stört, ist sein Gesicht: das debil <a title="Glossar: breites Grinsen" href="http://www.mojomag.de/glossar/standardwortschatz-publizistischer/">breite Grinsen</a> dieser muskulösen, <a href="http://www.heise.de/autos/artikel/So-funktioniert-der-Allradantrieb-des-Ferrari-FF-1440856.html">mongoloiden Oger-Schwester</a> der herzzerreißend schönen <a href="http://www.mojomag.de/2010/01/aufgewacht-ferrari/">Miss 458 Italia</a>. Die <a title="Speedheads über den SL 63 AMG" href="http://www.speedheads.de/auto/news/mercedes_sl_63_amg_alle_details_und_fotos_der_neuauflage-196193.html">AMG-Versionen des SL</a> kommen übrigens auch bald. Dieses Genf ist jetzt schon so viel angenehmer als letztes Jahr. Vielleicht bricht ein Chinese bis nächstes Jahr in Sachen Batterie durch, damit Ferrari mir einen <a href="http://www.heise.de/autos/artikel/Klartext-Die-Formel-E-lektro-Looping-1400245.html">1000-kW-E-Racer</a> bauen kann.</p><div id="attachment_3790" class="wp-caption alignnone" style="width: 541px"><a href="http://www.mojomag.de/wp-content/uploads/2012/03/Ferrari_F12_Berlinetta.jpg"><img class="size-large wp-image-3790" title="Ferrari_F12_Berlinetta" src="http://www.mojomag.de/wp-content/uploads/2012/03/Ferrari_F12_Berlinetta-531x375.jpg" alt="" width="531" height="375" /></a><p class="wp-caption-text">Bisschen großes Pferdegebiss, ansonsten durch und durch wunderbar: Ferrari F12 Berlinetta. (Bild: Ferrari)</p></div> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.mojomag.de/2012/03/kein-oko-aber-logisch-ferrari-f-12-berlinetta/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>3</slash:comments> </item> </channel> </rss>
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