<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?> <rss version="2.0" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/" xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/" ><channel><title>MoJomag</title> <atom:link href="http://www.mojomag.de/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" /><link>http://www.mojomag.de</link> <description>Mischief. Mayhem. Motors.</description> <lastBuildDate>Fri, 03 Feb 2012 11:29:25 +0000</lastBuildDate> <language>en</language> <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod> <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency> <item><title>Ich schreibe jetzt für mich selbst</title><link>http://www.mojomag.de/2012/01/ich-schreibe-jetzt-fur-mich-selbst/</link> <comments>http://www.mojomag.de/2012/01/ich-schreibe-jetzt-fur-mich-selbst/#comments</comments> <pubDate>Mon, 23 Jan 2012 23:33:34 +0000</pubDate> <dc:creator>Clemens Gleich</dc:creator> <category><![CDATA[Newsarchiv]]></category> <category><![CDATA[Startseite]]></category> <category><![CDATA[eine Spur]]></category> <category><![CDATA[Geschichten]]></category><guid isPermaLink="false">http://www.mojomag.de/?p=3657</guid> <description><![CDATA[Vor der eigentlichen Nachricht eine einleitende Nachricht. Der Kollege Thomas Karsten vom Motorradfahrer (Nitschke-Verlag) ist seit einiger Zeit fies krank. Wir wünschen ihm, dass er sich bessert, und zwischenzeitlich habe ich ihn vertreten in Nardo auf der Kawasaki ZZR 1400 2012. Das war wahrscheinlich gut so, weil erfrischende zwei Grad plus bei noch erfrischenderen 300 [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Vor der eigentlichen Nachricht eine einleitende Nachricht. Der Kollege Thomas Karsten vom Motorradfahrer (<a title="Verlags-Homepage" href="http://www.nitschke-verlag.de/">Nitschke-Verlag</a>) ist seit einiger Zeit fies krank. Wir wünschen ihm, dass er sich bessert, und zwischenzeitlich habe ich ihn vertreten in Nardo auf der <strong>Kawasaki ZZR 1400 2012</strong>. Das war wahrscheinlich gut so, weil erfrischende zwei Grad plus bei noch erfrischenderen 300 km/h bestimmt nicht gut sind für die Genesung. Deshalb steht im kommenden Motorradfahrer ein kurzer Fahrbericht der ZZR von mir drin (drei Seiten). Lauft zum Kiosk! Kauft das Heft! Oder lest wenigstens im Stehen die ZZR und schaut euch ein paar Anzeigen an. Einen ausführlicheren Test der fetten Kawa mit mehr schweinischen Wörtern findet ihr dann in der nächsten <a href="http://www.fastbike.de">Fastbike</a>, die man eh kaufen muss, aus Gründen, von denen ich mir nicht sicher bin, ob ich sie verraten darf, deshalb machen wirs einfach spannend.</p><p>Die eigentliche Nachricht: Der wunderbare <a href="http://www.janbintakies.de/">Jan Bintakies</a> hat das wunderbare Cover für mein wunderbares Buch fertig, sodass ich das Gesamtwerk jetzt bei Amazon zum Verkauf <a title="Pikmo und Jianna bei Amazon als ebook" href="http://www.amazon.de/Pikmo-und-Jianna-ebook/dp/B00708GGYO/ref=sr_1_4?s=books&amp;ie=UTF8&amp;qid=1327309134&amp;sr=1-4">anbiete</a>. Das ist ein Kindle-eBook, das man auf jedem Kindle, Sony Reader, iPhone, iPad, Android-Smartphone oder –Tablet oder für die ganz Harten sogar am PC oder Mac lesen kann (Kindle-App für alle Plattformen <a href="http://www.amazon.de/gp/feature.html/ref=dig_arl_box?ie=UTF8&amp;docId=1000482783">hier</a>). Für die runden drei Euronen gibt es meinen ewigen Dank, umgerechnet 450 Seiten wilde Geschichte, ein sauberes eBook-Layout aus liebevoll handgedengeltem XML, sofortige, kostenlose Lieferung über Amazons Whispernet, kostenloses Notizen– und Lesezeichen-Backup und Geräteverwaltung von Amazon. Diesen Leserkomfort zahlen Amazon und ich, damit ihr euch derart versorgt freuen könnt. Wer ein anderes Format für seinen Reader braucht (die Linux-Buben fallen mir ein), der melde sich bitte bei mir, dann schicke ich ihm seine benötigte Variante zum Amazon-Preis einzeln handgefertigt von ostchinesischen Kobolden. Bezahlung per Paypal an meinen Kassier, den <span class="email">Leserbriefonkel [at] mojomag [Punkt] de</span>. Wer eine Rezension schreiben möchte, kriegt ein Presse-Rezensionsexemplar, dem auf das Presseexemplar eines Ferrari 599 praktisch nur die Nutten und das Koks fehlen.</p><p>Eine gedruckte Variante des Buches gibt es derzeit nicht, ich habe jedoch das Manuskript an alle Verlage geschickt, die mir eingefallen sind. Ich hatte nur keine Geduld, auf deren Antworten zu warten, weil da Sachen stehen wie „wir antworten so in acht bis zehn Monaten“. Papier muss offenbar geduldig sein. I will keep you posted. Aktuell zieht allerdings der eBook-Markt an, wie er das vor Jahren in den USA getan hat. Es ist der beste Zeitpunkt, mit einem eigenen Titel an diesem Marktwandel mitzuexperimentieren. Deshalb hier das Buch in großer Glorie mit Jans Cover (draufklicken und kaufen):</p><p><a href="http://www.amazon.de/Pikmo-und-Jianna-ebook/dp/B00708GGYO/ref=sr_1_4?s=books&amp;ie=UTF8&amp;qid=1327309134&amp;sr=1-4"><img class="alignnone size-full wp-image-3658" title="543Cover_Mojomag" src="http://www.mojomag.de/wp-content/uploads/2012/01/543Cover_Mojomag.jpg" alt="" width="543" height="724" /></a></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.mojomag.de/2012/01/ich-schreibe-jetzt-fur-mich-selbst/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>4</slash:comments> </item> <item><title>Das alte Monster ist zurück</title><link>http://www.mojomag.de/2012/01/das-alte-monster-ist-zuruck/</link> <comments>http://www.mojomag.de/2012/01/das-alte-monster-ist-zuruck/#comments</comments> <pubDate>Wed, 18 Jan 2012 08:57:31 +0000</pubDate> <dc:creator>Clemens Gleich</dc:creator> <category><![CDATA[Newsarchiv]]></category> <category><![CDATA[Startseite]]></category> <category><![CDATA[eine Spur]]></category> <category><![CDATA[Gefahren]]></category><guid isPermaLink="false">http://www.mojomag.de/?p=3646</guid> <description><![CDATA[Tja, die ZZR. Hässlich wie die Nacht, liebenswert wie die Ruhrpottmaschine, die sie ist. Als Destillat allen Prolls der Achtziger Jahre steht sie 2012 da wie ein nackter Neanderthaler mit blutigem Speer auf einem Feministinnentreffen voller parfümierter Eifouns. Ich mag sie trotzdem, oder besser: Ich mag sie deswegen. In der nächsten Fastbike stehen dann ein [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Tja, die ZZR. Hässlich wie die Nacht, liebenswert wie die Ruhrpottmaschine, die sie ist. Als Destillat allen Prolls der Achtziger Jahre steht sie 2012 da wie ein nackter Neanderthaler mit blutigem Speer auf einem Feministinnentreffen voller parfümierter Eifouns. Ich mag sie trotzdem, oder besser: Ich mag sie deswegen. In der nächsten Fastbike stehen dann ein paar Details, ich muss nur schon jetzt sagen: Kawas Software-Traktionskontrolle wird auch diesmal keiner erklären können. Auf Nachfrage sagte der Japaner: „It is supecial tecknologyuee. We ah keepingu itu seekureeto.“ Immerhin kam nach dem Fahrtest ein Kawasakianer und brachte mir folgenden Film aufs Zimmer, den ich zur Einstimmung der Nardo-Berichterstattung hier poste:</p><p><iframe width="543" height="306" src="http://www.youtube.com/embed/g6Q4ZR-Ai5Q?rel=0" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.mojomag.de/2012/01/das-alte-monster-ist-zuruck/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>1</slash:comments> </item> <item><title>Frankreich: Kann das jetzt weg?</title><link>http://www.mojomag.de/2012/01/frankreich-kann-das-jetzt-weg/</link> <comments>http://www.mojomag.de/2012/01/frankreich-kann-das-jetzt-weg/#comments</comments> <pubDate>Thu, 12 Jan 2012 21:39:11 +0000</pubDate> <dc:creator>Clemens Gleich</dc:creator> <category><![CDATA[Newsarchiv]]></category> <category><![CDATA[Startseite]]></category> <category><![CDATA[Kommentarhabarber]]></category><guid isPermaLink="false">http://www.mojomag.de/?p=3639</guid> <description><![CDATA[„Zielort: Bristol“ klang gut. „Fluggesellschaft: Air France“ klang zum Fürchten. Es war das Grauen. In Paris umsteigen. Auf dem Schild steht: „Alles tout bien.“ Am Gate steht dasselbe. Erst als der Flug boarden soll, steht da: „cancelled“. Warum? „Techneecal problems.“ Sie haben es also verkackt, wie sie alles verkacken. Allein dieser Flughafen! Die bescheuerten, weil [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>„Zielort: Bristol“ klang gut. „Fluggesellschaft: Air France“ klang zum Fürchten. Es war das Grauen. In Paris umsteigen. Auf dem Schild steht: „Alles tout bien.“ Am Gate steht dasselbe. Erst als der Flug boarden soll, steht da: „cancelled“. Warum? „Techneecal problems.“ Sie haben es also verkackt, wie sie alles verkacken. Allein dieser Flughafen! Die bescheuerten, weil französischen Konstrukteure des Aéroport Charles de Gaulle haben schon die Steinzeittechnik des Wegweisers nicht begriffen (denn es gibt nur fünf und die sind falsch), da muss es auch nicht wundern, wenn dem Flugzeug, wasweißich, die Flügel abrosten. Es hat nichts funktioniert. Dafür haben sie mit bunten Lampen die Decke angestrahlt: „Oo! Nous sommes voll die Künstlärr!“</p><p>Die französische Problemlösungsstrategie für Kritik ist die schlechtest denkbare. Ein kritisierter Italiener sagt „Du verstehst halt nicht, warum das geil ist“; ein kritisierter Deutscher will dir (mit Diagrammen) erklären, warum du im Unrecht bist. Mit beidem kann man arbeiten. Der Franzose dagegen ist einfach beleidigt, wenn man ihn kritisiert. Als Rossi Michelin kritisierte, weil ein Fehler im Reifen ihn mehrfach potenzielle Siege kostete, waren sie so beleidigt, dass er nach Japan zu Glitschstone ging. Michelin sagte mir später dazu: „Ja, das hätte Rossi anders sagen müssen, er hätte sie <strong>loben</strong> sollen.“ Loben! Dafür, dass sie es verkackt haben? Was für eine Nation von arroganten, verzogenen Kackbratzen. Ich war so froh, als ich acht Stunden später endlich in England war, wo die Franzosen traditionell „cheese-eating surrender monkeys“ heißen. Man kommentierte dort meinen Hass: „I completely understand you. We have been at war with them for more than 600 years and there’s plenty good reason for that.“</p><p>Wozu ist Frankreich <em>überhaupt</em> gut? Mir fällt nichts ein. „Essen“, sagen jetzt die Gänsesadisten, aber auch das stimmt nicht wirklich. Wenn man in Frankreich gutes Essen haben will, muss man danach genauso lange suchen wie in B-W-Schwaben, wo die Eingeborenen durch einen genetischen Defekt kein Geschmacksempfinden haben. Sie können schon kochen, die Franzosen. Sie haben nur keine Lust darauf. Sie haben irgendwie auf gar nichts Lust, deshalb gibt es aus Italien wirklich gute, auffindbare, leckere Küche, es gibt Ferrari, Lamborghini und Fiat 500, während die Franzosen ausschließlich hässliche, herzlose Warzen bauen, die nach drei Tagen verrosten. Mein Beweis sei der neue Twingo, dem ein Franzose, weil er keine Lust hatte, seinen Job als Designer zu tun, ein paar Hühneraugen ins Gesicht implantierte: „Fini. Isch ‚abä fertig und gäh Froschfotzenragout essän.“ Gebt Frankreich den Indern! Oder reißt wenigstens CDG ab. Ich will es brennen sehen.</p><div id="attachment_3641" class="wp-caption alignnone" style="width: 541px"><a href="http://www.mojomag.de/wp-content/uploads/2012/01/Renault-Twingo_2012.jpg"><img class="size-large wp-image-3641" title="Renault-Twingo_2012" src="http://www.mojomag.de/wp-content/uploads/2012/01/Renault-Twingo_2012-531x398.jpg" alt="" width="531" height="398" /></a><p class="wp-caption-text">Ich würde mich auch damit zufriedengeben, den Twingo brennen zu sehen. (Bild: Rönnoh)</p></div> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.mojomag.de/2012/01/frankreich-kann-das-jetzt-weg/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>6</slash:comments> </item> <item><title>Die alte Garde</title><link>http://www.mojomag.de/2012/01/die-alte-garde/</link> <comments>http://www.mojomag.de/2012/01/die-alte-garde/#comments</comments> <pubDate>Mon, 09 Jan 2012 23:46:36 +0000</pubDate> <dc:creator>Clemens Gleich</dc:creator> <category><![CDATA[Newsarchiv]]></category> <category><![CDATA[Startseite]]></category> <category><![CDATA[Kommentarhabarber]]></category> <category><![CDATA[Technik]]></category><guid isPermaLink="false">http://www.mojomag.de/?p=3633</guid> <description><![CDATA[Über die Weihnachtstage habe ich an einem Tisch die Jobs-Biographie gesehen, ein Geschenk an jemanden, der sich sicherlich nur darüber ärgert, weil er das Buch als Trostpreis statt eines neuen iPhones gekriegt hat. Medieninteressiert habe ich darin geblättert und begann kurz darauf zu lesen. Ich habe es erst am nächsten Morgen wieder weggelegt, als ich [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Über die Weihnachtstage habe ich an einem Tisch die <a title="bei Amazon" href="http://www.amazon.de/Steve-Jobs-autorisierte-Biografie-Apple-Gr%C3%BCnders/dp/357010124X/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;qid=1326152102&amp;sr=8-1">Jobs-Biographie</a> gesehen, ein Geschenk an jemanden, der sich sicherlich nur darüber ärgert, weil er das Buch als Trostpreis statt eines neuen iPhones gekriegt hat. Medieninteressiert habe ich darin geblättert und begann kurz darauf zu lesen. Ich habe es erst am nächsten Morgen wieder weggelegt, als ich fertig war. Das Interessante an diesem Buch ist nämlich gar nicht Steve Jobs (denn das der ein brutal anstrengender Firmendiktator war, weiß man auch ohne die Details), sondern die Zeit, in der es spielt. Alle wichtigen Jungs kommen darin vor: Bill Gates, Bill Atkinson, Jef Raskin, Steve Wozniak, Larry Ellison, Nolan Bushnell, Paul Terrell, Jony Ive, Andy Grove, Paul Ottelini, es sind Dutzende der Allerbesten. Das Buch beginnt mit den Anfangstagen des persönlichen Digitalen Zeitalters, das diese Pioniere fundamentiert haben, es geht um die Kindheit des Personal Computers. Dann wird diese generelle Geschichte zur Geschichte meiner Weltraumtechnikergeneration. Der erste Macintosh. Als ich den im winzigen Schaufenster des mürrischen Apple-Büdchens am Ort sah, wusste ich beim ersten Blick, dass er ein hoffnungsloser Fall ist. Ich wollte sofort einen haben. Grenzgeniale Produkte ohne jede Chance auf Verkaufserfolge haben mich schon immer genauso fasziniert wie komplett gestörte grenzgeniale Frauen. Ich war der einzige Mensch auf der Welt, der im vollen Bewusstsein des Untergangs dieser Plattform einen Atari Jaguar kaufen wollte, und ich habe Nächte wachgelegen, in denen mich der Wunsch nach gestörten Frauen und nach einem Apple Newton 2000 verzehrte. Dieses Buch ist also gar keine Geldmacherei mit Apple-Fanboys, sondern ein lesenswertes Stück Computergeschichte (die langweiligen Passagen sind gut als solche erkenn– und damit skip-bar). Und dann habe ich noch ein Buch gelesen, diesmal nicht über die alte Garde, sondern von einem der alten Garde, diesmal des Motorradfahrens:</p><p><a class="full-article" href="http://www.mojomag.de/2012/01/gelesen-zonko-auf-monden/">Zonko auf Monden</a></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.mojomag.de/2012/01/die-alte-garde/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Gelesen: Zonko auf Monden</title><link>http://www.mojomag.de/2012/01/gelesen-zonko-auf-monden/</link> <comments>http://www.mojomag.de/2012/01/gelesen-zonko-auf-monden/#comments</comments> <pubDate>Mon, 09 Jan 2012 00:42:04 +0000</pubDate> <dc:creator>Clemens Gleich</dc:creator> <category><![CDATA[2012]]></category> <category><![CDATA[Ausgabe 01]]></category> <category><![CDATA[Ausgaben]]></category> <category><![CDATA[eine Spur]]></category> <category><![CDATA[Geschichten]]></category><guid isPermaLink="false">http://www.mojomag.de/?p=3619</guid> <description><![CDATA[Mein geschätzter Kollege Fritz "Zonko" Triendl hat seine Reiseerinnerungen an den Mond in Buchform kompiliert. Es gibt einige in der Runde, die ich gleich zu Zonko weiterschicken möchte.]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Mein Geist ist meistens unterwegs im Jahr 10.000 hinter dem Pferdekopfnebel. Ich tu mir daher oft schwer, die Motorradmenschen auf Erden zu verstehen. Was jammern sie über zu viel Technik in ihren BMWs? Die hatten doch noch nie einen kaskadierenden Nanomaschinenausfall aufgrund eines nachlässig programmierten Materiekompilators! Wenn ich mal wieder jemanden unverständig anglotzen muss, weil mein Gehirn auf Fernreisen sein Problem nicht verarbeiten kann (wie, ihr habt noch Politiker?), dann schicke ich ihn meistens zum Reitwagen weiter.</p><p>Der Reitwagen ist die normalste deutschsprachige Motorradzeitschrift. Es gibt nicht diesen Ballerina-Eiertanz, den andere Publikationen untereinander gelegentlich pflegen, sondern man kann durchaus ein Konkurrenzhefterl machen und trotzdem ein normal menschliches Verhältnis pflegen. In den Neunzigern hieß es: „Jeder muss ins Internet!“ IBM fragte in einer recht guten Werbung: „Warum?“ Diese ich-mach-was-mit-Sozialmedien-Leute behaupten heute: „Jeder muss ins <a href="http://www.facebook.com/Mojomag">Gesichtsbuch</a>!“ Der Reitwagen sagt: „Nein.“ Er wägt sogar den Internet-Einsatz an sich sorgsam ab. Die fünf Infos, die Leute zum Reitwagen brauchen, die lassen die Österreicher von anderen mithosten — früher von 1000ps, heute von <a href="http://www.reitwagen.at">moto media</a>, einer gemeinschaftlichen Ösi-Plattform. Das ist die tausendmal bessere Alternative zu selber machen und aus Zeitmangel verpeinlichen lassen.</p><p>Als also mein äußerst geschätzter Kollege Fritz „Zonko“ Triendl seine fantastische Mondreise in ein Buch kompilierte, erwägte ich mit Blick auf meine daumennagelgroße Siliziumbibliothek einen Moment, ihn nach dem Ieh-Buck zu fragen und lachte mich dann herzlich für diesen Gedanken aus. Ich wurde bestätigt, als das Buch ankam: ein Hardcover in bedrucktem Textilbezug mit einem mondfarbenen Lesebändchen daran. Innen erfreut den anspruchsvollen Leser ein handwerklich sauberes Lektorat, das für eine äußerst geringe Fehleranzahl gesorgt hat. Das ist ja heute leider keine Selbstverständlichkeit mehr, sondern selten. Dazu passt der ruhige, klassisch schlichte Satz auf feinfaserigem Papier in Eierschalenfarbe in einer Dicke von geschätzt rund 100 Gramm/qm. Die Aufmachung spricht von einer Liebe zum traditionellen Buchdruck.</p><div id="attachment_3624" class="wp-caption alignnone" style="width: 541px"><a href="http://www.mojomag.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_0021.jpg"><img class="size-large wp-image-3624" title="IMG_0021" src="http://www.mojomag.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_0021-531x354.jpg" alt="" width="531" height="354" /></a><p class="wp-caption-text">Edle Realitätsflucht für Motorradfahrer: Sie können Zonko auf Monden folgen.</p></div><p>Genauso groß wie die Unterschiede in unseren Bibliotheken (ich stelle mir vor, Zonko hat einen Heuboden voller <a title="Wikipedia erklärt dir Pergament" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pergament">beschriebener Tierbabyhäute</a>), so groß sind auch die Unterschiede, wie wir Motorradfahren wahrnehmen. Und genau deshalb schicke ich die eingangs erwähnten seelisch verwirrten Leser zu ihm weiter. Denn Zonko erlebt gerade dasselbe wie ihr. Er fühlt sich von einer komplex auf ihn einzwitschernden Maschinenwelt unwohl — vor allem, weil auf der anderen Seite der Zange der Gesetzgeberwahnsinn steht. Sein Wellensittich Luna Loop organisiert einen hoffentlich heilenden Mondbesuch, den sie so erklärt: „Na ja, du warst in letzter Zeit nicht mehr so gut drauf und hast wenig gelacht. Du warst am besten Weg, ein ergebener Bürger zu werden.“ Darauf Zonko:</p><blockquote><p>Selbstverständlich hatte sie Recht. Die Freude am Leben war mir auf Erden tatsächlich irgendwie entglitten. Das hatte mehrere Ursachen gehabt, es war schleichend vor sich gegangen. Zum einen hatten die gesetzgebenden Menschen die Welt krank reglementiert, sie hatten die individuellen Freiräume immer mehr eingeschränkt und begonnen, uns auf Schritt und Tritt in der Manier seelenkranker, machthungriger Kontrollfreaks zu überwachen. Und zum anderen bescherte uns die moderne Kommunikationstechnologie einen unfassbar dichten Kommunikationsschwall, der selbst im neugierigsten Gehirn den Wunsch nach einer dunklen Ecke nährte. Man war immer unter Druck und kam überhaupt nicht mehr zur Ruhe. Und zu tief empfundener Freude nur äußerst selten.</p></blockquote><p>Was das Buch also vermittelt, sind weniger die Geschehnisse auf dem Mond, sondern vielmehr Einblicke in das Seelenleben eines sehr typischen Motorradfahrers, einen von uns. Dazu passt Zonkos Selbstverständnis als Pirat, sein Unwille, nach dem Weg zu fragen, wenn man auf einem dreistündigen Umweg doch viel besser ans Ziel kommt, denn ist nicht auf dem Motorrad der Weg das Ziel? Deshalb reist Fritz auch nicht auf irgendeiner <a title="BMW S 1000 RR 2012" href="http://www.mojomag.de/2011/10/neu-bmw-s-1000-rr-2012/">bavariapanischen Cruise Missile</a> auf den Mond, sondern reitet auf einer <strong>Harley-Davidson Road King</strong>, einem amtlichen Schwertraktor aus der Eisenzeit des Motorradbaus. Die Lehre des Harley-Fahrens dehnt der Autor dabei auf das Leben an sich aus: Hinterfrag es erst gar nicht, du findest eh nicht heraus, warum das poppt. Du verdirbst dir höchstens den Spaß daran.</p><p>Aus den aufgeführten Buchemotionen sollte eines recht klar sein: Dieses Buch ist dann gut, wenn man erstens Zonko mag und zweitens die Seele des Motorradfahrens zumindest auf dem Papier (oder meinetwegen Pergament) begriffen hat. Beide Punkte kann man allerdings ganz einfach durch die vorherige Lektüre eines Reitwagens klären.</p><p><a class="external" href="http://www.amazon.de/Zonko-auf-Monden-fantastische-Reise/dp/3200022639/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;qid=1326065418&amp;sr=8-1">Zonko auf Monden auf dem Amazon-Marketplace (16,90 + 3 Euro)</a></p><p><a class="external" href="http://www.motorradbuch.at/">In Österreich für 14,90 (www.motorradbuch.at)</a></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.mojomag.de/2012/01/gelesen-zonko-auf-monden/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Attention all Space Hooligans!</title><link>http://www.mojomag.de/2011/12/attention-all-space-hooligans/</link> <comments>http://www.mojomag.de/2011/12/attention-all-space-hooligans/#comments</comments> <pubDate>Fri, 30 Dec 2011 11:30:33 +0000</pubDate> <dc:creator>Clemens Gleich</dc:creator> <category><![CDATA[Newsarchiv]]></category> <category><![CDATA[Startseite]]></category><guid isPermaLink="false">http://www.mojomag.de/?p=3615</guid> <description><![CDATA[Für einige Tage musste ich die Sturmschotts dichtziehen, um den Hagel an Jahresrückblicken zu überdauern. Jetzt, wo sich die Sonne langsam wieder heraustraut, möchte ich herausragende Leistungen des merkwürdigen Jahres 2011 loben. Ich veranstalte(te) eine kleine Gala mit Scotch statt Sekt, in der ich wahlfrei die Dinge belohnt habe, die mir nachts um drei eingefallen [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Für einige Tage musste ich die Sturmschotts dichtziehen, um den Hagel an Jahresrückblicken zu überdauern. Jetzt, wo sich die Sonne langsam wieder heraustraut, möchte ich herausragende Leistungen des merkwürdigen Jahres 2011 loben. Ich veranstalte(te) eine kleine Gala mit Scotch statt Sekt, in der ich wahlfrei die Dinge belohnt habe, die mir nachts um drei eingefallen sind:</p><p><a class="full-article" href="http://www.mojomag.de/2011/12/the-mojo-awards-20112012/">The Mojo Awards 2011/2012</a></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.mojomag.de/2011/12/attention-all-space-hooligans/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>The Mojo Awards 2011/2012</title><link>http://www.mojomag.de/2011/12/the-mojo-awards-20112012/</link> <comments>http://www.mojomag.de/2011/12/the-mojo-awards-20112012/#comments</comments> <pubDate>Fri, 30 Dec 2011 11:07:41 +0000</pubDate> <dc:creator>Clemens Gleich</dc:creator> <category><![CDATA[2011]]></category> <category><![CDATA[Ausgabe 05]]></category> <category><![CDATA[Ausgaben]]></category> <category><![CDATA[eine Spur]]></category> <category><![CDATA[zwei Spuren]]></category><guid isPermaLink="false">http://www.mojomag.de/?p=3594</guid> <description><![CDATA[Ich bewerte die besten, schlechtesten und anderweitig superlativigsten oder erwähnenswerten Leistungen des seltsamen Jahres 2011.]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ich bewerte die besten, schlechtesten und anderweitig superlativigsten oder erwähnenswerten Leistungen des seltsamen Jahres 2011.</strong></p><h3 class="subtitle">Das Mojo-Motorrad des Jahres 2011</h3><div id="attachment_2615" class="wp-caption alignleft" style="width: 165px"><a href="http://www.mojomag.de/wp-content/uploads/2011/03/BCL4815.jpg"><img class="size-medium wp-image-2615" title="_BCL4815" src="http://www.mojomag.de/wp-content/uploads/2011/03/BCL4815-155x102.jpg" alt="" width="155" height="102" /></a><p class="wp-caption-text">Sechs Zylinder, ein Affe. So fing 2011 schon an. (Bild: BMW)</p></div><p>2011 war ein sehr seltsames Jahr, was sich auch in den Motorrädern gezeigt hat. Die Kundschaft wird immer älter und fetter, deshalb ist das einzige Sportmotorrad, das sich noch relevant verkauft, <a href="http://www.mojomag.de/2011/10/neu-bmw-s-1000-rr-2012/">diese BMW</a>, und in Bologna, dem Geburtsort wahrer Sportgöttinnen, bauen sie mit der <strong>Ducati Diavel</strong> jetzt in Richtung Chopper — nicht, weil sie unbedingt wollen, sondern weil die Kunden wollen. Nur BMW schafft es gelegentlich, Ducatis Hightech-Wahn zu toppen, dieses Jahr, indem sie einen Reihensechszylinder quer in ein gigantisches Motorrad rammten: die <a href="http://www.mojomag.de/2011/03/test-bmw-k-1600-gt-und-gtl/">BMW K 1600 GT</a>. Beides sind Zeichen der Zeit, allerdings sind es keine richtigen Motorräder, weswegen sie sich den dritten Platz als halbes Motorrad des Jahres teilen müssen. Leichten Applaus, bitte.</p><div id="attachment_3068" class="wp-caption alignright" style="width: 165px"><a href="http://www.mojomag.de/wp-content/uploads/2011/08/IMG_1610.jpg"><img class="size-medium wp-image-3068" title="IMG_1610" src="http://www.mojomag.de/wp-content/uploads/2011/08/IMG_1610-155x102.jpg" alt="" width="155" height="102" /></a><p class="wp-caption-text">Der Beste Neo-Sporttourer: Kawasaki Z 1000 SX (Bild: Roland Wildberg)</p></div><p>Der Sporttourer ist wie <a href="http://www.mojomag.de/2011/01/zulassungszahlen-2010-das-sterben-in-segmenten/">angesagt</a> tot. ZZR, VFR, ‚Busa, alles, wonach sich das vorfriesische Flachland früher die Finger leckte, das will jetzt keiner mehr. Werden eben auch älter, die Norddeutschen. Interessanterweise verkauft sich das fast selbe Konzept sehr gut, wenn man es tourig von einem Naked Bike ableitet. Motorräder wie die Yamaha Fazer sind weiterhin beliebt, und wer keine Fazer will, weil es eine Yamaha ist, wer generell den besten Vertreter dieser Gattung haben will, der muss unbedingt mal <a href="http://www.mojomag.de/2011/08/test-kawasaki-z-1000-sx/">Kawasaki Z 1000 SX fahren</a>. Das ist eine knurrige Kawa und gleichzeitig trotzdem sehr deutsch. Was Besseres gibt es derzeit für Tourenfahrer nicht, und deshalb: zweiter Platz für die Kawa! Nebenauszeichnung als bestes Deutschenmotorrad! Donnernder Applaus, bitte.</p><p>Und schließlich… Ach, reden wir nicht lange drumrum: Das Motorrad des Jahres 2011 ist die <strong>Triumph Street Triple R</strong>. Sie kann diesen Titel abstauben, weil Triumph ihr drei neue Plastikteile geschnitzt hat, was sie zu einem 2011er-Modell macht. Sie ist das Best Bike Evar, weil sie alles kann. Ein Motorrad ist jedoch heute ein bisserl mehr als eine Maschine, es ist (nüchtern gesagt) eine Freizeitbeschäftigung. Triumph verkauft deshalb außen um die Streety (genau wie um die Daytona) eine Erlebniswelt: Klamotten mit James-Dean-Unterschrift oder Steve-McQueen-Foto drauf, ein <a href="http://www.mojomag.de/2011/12/schneller-leben-mein-erstes-rennen/">großartiges Rennstrecken-Event</a>, einen Marken-Cup. Erster Platz! Connoisseuriges Kopfnicken („ich wusste es!“) und mit Scotch anstoßen, bitte.</p><div id="attachment_2664" class="wp-caption alignnone" style="width: 541px"><a href="http://www.mojomag.de/wp-content/uploads/2011/04/street_triple_r-3.jpg"><img class="size-large wp-image-2664" title="street_triple_r-3" src="http://www.mojomag.de/wp-content/uploads/2011/04/street_triple_r-3-531x398.jpg" alt="" width="531" height="398" /></a><p class="wp-caption-text">Motorgasmus! Marken-Cup! Best Bike Evar und of ze Year 2011. (Bild: Triumph)</p></div><p>Und schließlich, weil ich aufgrund meiner durch tägliches Scotch trinken erworbenen hellsichtigen Fähigkeiten in die Zukunft gucken kann, verrate ich auch das Mojo-Motorrad des Jahres 2012: Es ist die <a href="http://www.mojomag.de/2011/11/neu-ducati-1199-panigale-2012/">Ducati 1199 Panigale</a>! Besoffenes mit-den-Füßen-trampeln, bitte.</p><h3 class="subtitle">Das Auto des Jahres 2011</h3><p>In letzter Zeit hatte ich so viel mit Autos zu tun wie seit meiner (Nicht-)Kindergartenzeit nicht mehr, als ich große Kisten voller Matchbox-Autos über Sprungschanzen an zunehmend vernarbende Holztüren warf. Deshalb bin ich auch dort ein Experte, sagen Experten.</p><ul><li>Auuf Platz drei: der <strong>Nissan GTR</strong>, weil diese fahrende Playstation in unter drei Sekunden auf 100 km/h ist und Leuten in Kurven den Hals bricht mit ihrem Grip.</li><li>Auuf Platz zwei: der <strong>Lamborghini Aventador</strong>, weil… schau ihn dir einfach an. Mach ein paar Flügel dran und die Amis werfen dich damit als Stealth-Bomber-Pilot auf den Iran.</li><li>Auuf Platz eins: der <strong>BMW 1 M</strong>, weil er das Auto-Äquivalent der Triumph Street Triple R ist.</li></ul><div id="attachment_3599" class="wp-caption alignnone" style="width: 541px"><a href="http://www.mojomag.de/wp-content/uploads/2011/12/1er-M-Coupe.jpg"><img class="size-large wp-image-3599" title="P90069731" src="http://www.mojomag.de/wp-content/uploads/2011/12/1er-M-Coupe-531x353.jpg" alt="" width="531" height="353" /></a><p class="wp-caption-text">BMW 1 M Coupe: Die Triumph Street Triple R des Auto-Mannes. (Bild: BMW)</p></div><p>Moving on…</p><h3 class="subtitle">Der Rokker-Award</h3><p>Es ist eine unter Experten bekannte Tatsache, dass Rokker-Jeans die brutal teuersten, aber auch die <a href="http://www.mojomag.de/2011/04/die-beste-motorrad-bekleidung-der-welt/">besten Motorrad-Jeans der Welt</a> sind. Man kann es allerdings auch übertreiben. Als ich mit Toby für MO das Shoot-Out zwischen der <strong>Kawasaki ZX-10 R</strong> und der <strong>KTM RC8 R</strong> hoch über den Wolken veranstaltete, trug er für die Fotos die schwarze Rokker (Modell „<a title="So sieht die aus." href="http://www.therokkercompany.com/site/de/index.php/men/jeans/rokkstar/">Rokkstar</a>“). Gute Entscheidung. Als wir danach <em>unter</em> den Wolken fünf Stunden lang durch neun Grad kalten Regen nach Stuttgart zurückfuhren, trug er jedoch immer noch die Rokker. Nicht so gute Entscheidung, aber immerhin Hardcore. Ich habe ihm daher das pornös golden bedruckte Rokker-Shirt verliehen, von dem er mir ein Foto machen sollte, das aber vergessen hat. Deshalb hier stattdessen das Bild eines Aschenbechers mit einer Kippe drin, die er von mir geschnorrt hat:</p><div id="attachment_3601" class="wp-caption alignnone" style="width: 541px"><a href="http://www.mojomag.de/wp-content/uploads/2011/12/DSC00322.jpg"><img class="size-large wp-image-3601" title="DSC00322" src="http://www.mojomag.de/wp-content/uploads/2011/12/DSC00322-531x398.jpg" alt="" width="531" height="398" /></a><p class="wp-caption-text">Das ist übrigens die Bar des Dorinth-Hotels am Nürburgring, an die uns der verreckte Ford Transit zwang.</p></div><h3 class="subtitle">Most professional Redaktion</h3><p>Wann immer ich mit ziemlich egal wem über den Springer-Verlag spreche, muss ich an den Hooligan-Spruch denken: „No one likes us. We don’t care.“ Daran muss ich überhaupt bei einigen Unternehmungen denken, vielleicht, weil ich selber so ein Hool bin. Jedenfalls hassen viele Springer, es gibt dort aber ein paar sehr gute Leute. Es ist wie bei der Motorrad, nur in größer. Ich habe durch meine Arbeit schon sehr viele verschiedene Redaktionen von innen gesehen — keine davon effizienter, professioneller als die bei Springer. Das schreibe ich deshalb hier, weil es einfach ist, diesen Verlag zu hassen, wenn man diese Leute nicht kennt. Es wäre auch einfach für mich, Distanz zu simulieren, mitzuschimpfen. Einfach und feige. Deshalb verleihe ich den guten Menschen diesen Bocksbeutel Domina, der mich auf finsteren Kanälen von den Bayrischen Spielbanken erreicht hat. Ich hoffe, dass der reicht, um mich an den Mossad-Sicherheitsschleusen am Eingang vorbeizuschleimen, um den ganzen Tag <a title="So sieht das aus (Video)" href="http://www.youtube.com/watch?v=0siUw7UUycc" target="_blank">Paternoster</a> zu fahren und es „Arbeit“ zu nennen.</p><h3 class="subtitle">Erniedrigendste Rennsportveranstaltung</h3><p>Der Preis für die erniedrigendste Rennsportveranstaltung ging 2010 an die FIM E-Power Dingsda. Das sollte eine Elektromotorradrennserie werden, wurde allerdings eine Farce:</p><p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/AF7pJ9_HSTE?rel=0" frameborder="0" width="543" height="306"></iframe></p><p>2011 dann kam eine Pressemitteilung eines Rennmotorrads mit „endlich so schnell wie ein Verbrenner!“. Sie meinten: Ihr abstruser Apparat hatte eine Straßenrennstrecke auf Slicks im selben Tempo umrundet wie ein Gelände-Einzylinder. Ich habe einen Elektromotor in meinem Rasierer und musste mich trotzdem mitschämen für diese Blamage. Deshalb verleihe ich 2011 ein peinlich berührtes Husten pauschal an die gesamte Elektrorennmotorradszene, weil es ganz ehrlich egal ist, wer diese Comedy veranstaltet. Downhill-Bobbycar ist seriöser. Und schneller.</p><p><a class="external" href="http://www.heise.de/autos/artikel/Klartext-Die-Formel-E-lektro-Looping-1400245.html">Wie man es richtig machen könnte</a></p><h3 class="subtitle">Beste journalistische Leistung</h3><p>Es ist immer etwas schwierig, den besten Kandidaten eines ganzen Feldes zu küren. Was, fragt sich die Jury, definiert denn die Profession Journalismus an sich? Dieses Mal war es sehr einfach. Der Preis für die beste journalistische Leistung geht an Alexander Mayer dafür, den Journalismus auf seinen unverzichtbaren Kern reduziert zu haben: den Alkohol. Konfrontiert damit, irgendeinen Klapphelm testen zu sollen, verklappte er das Freibier in seinen Kopf und flüchtete in der Früh, bevor ihm jemand so einen Klapphut verordnen konnte. Ich verleihe ihm ein „Chapeau“, das ist schottisch und heißt „anerkennendes Prost mit Malt Whisky“.</p><p><a class="external" href="http://abgeschweift.de/2011/12/10/fear-and-loathing-im-taunus/">Bier and Loathing am Klapphelm</a></p><h3 class="subtitle">Schlechtester Artikel</h3><p>Der begehrte Preis für den schlechtesten Artikel 2011 geht an mich! Ich verleihe mir zehn Liter Guinness für meinen vom Teufel besessenen Irland-Artikel, dessen pure Lektüre dazu führt, dass sämtliche Leser danach <a href="http://www.mojomag.de/2011/11/reisegeschichten-sind-scheisegeschichten/">nicht mehr mit mir sprechen</a>. Mit dieser Leistung schaffe ich das Unmögliche und schlage den Dauertitelfavoriten Jeff Jarvis.</p><h3 class="subtitle">Bester Boss</h3><p>Meine erste Arbeitsstelle hatte einen Chef, der eine Küche in seinem Büro hatte, in der ich in einem Anfall von (meiner) Normalität einen verwesenden ganzen Lachs zu Kohle briet. Dass er mich danach dennoch noch zu seinen Pool-Parties am Grill eingeladen hat, spricht Bände über seine Güte als Chef — denn wozu sind Chefs sonst da, wenn sie nicht wenigstens gelegentlich ihr Geld mit mir teilen? Sowas ist schwer zu toppen, vor allem, weil ich ja seit Jahren keinen Chef mehr habe. Ich habe allerdings temporäre Chefs, wenn ich mich vorübergehend in Redaktionen hineinkuschele, um mich fürs beheizt werden bezahlen zu lassen. Einer davon war 2011 Ansgar Heise, der mir seinen <strong>Maserati Quattoporte</strong> gegeben hat, damit ich damit in seinen Medienobjekten herumtrollen konnte. Das ist jetzt das neue „schwer zu toppen“. Ich verleihe ihm als Preis meine Bereitschaft, ihm jederzeit wieder die bedrückend schweren Zündschlüssel für diesen Wagen abzunehmen.</p><div id="attachment_3606" class="wp-caption alignnone" style="width: 541px"><a href="http://www.mojomag.de/wp-content/uploads/2011/12/DSC_1013.jpg"><img class="size-large wp-image-3606" title="DSC_1013" src="http://www.mojomag.de/wp-content/uploads/2011/12/DSC_1013-531x355.jpg" alt="" width="531" height="355" /></a><p class="wp-caption-text">Mein Tausend-Jahre-Blick. Wegen Mafia-Auto und so. (Bild: dieses Heise-Mädel, dessen Namen ich vergessen hab)</p></div><h3 class="subtitle">Längste Nachtschicht</h3><p>Es gibt wenige Menschen, die mit mir in meinen Nachtschichtphasen voller Koffein und Halluzinationen konkurrieren können. Einer davon ist die alte Oschersleber René, der Mojomaschinenmechaniker. Oft habe ich ihn 2011 nachts um drei angerufen, weil der Motor etwas mager lief oder die Elektrik zuckte, stets hatte ich das Gefühl, dass er erst vor einer halben Stunde gefrühstückt hatte. Ich verleihe ihm daher die Traummaschine Sega Dreamcast, was den weiteren Vorteil hat, dass er der Einzige in meinem Bekanntenkreis ist, der dieses skurrile Gerät zu würdigen, zu programmieren gar! weiß.</p><p>Damit sind wir am Ende. Das Jahr ist rum. Und obwohl es sehr seltsam war, obwohl es erfreulicheres gab als diesen Herbst, stimmt mich der Winter milde. Wir werden bei Heise Autos mit der bestdenkbaren Besetzung ins neue Jahr gehen, ich schiebe soeben ein weiteres wichtiges Medienwandelausprobierprojekt an den Start und es gibt zwei weitere höchst erfreuliche Dinge, die ich nur als erfreulich markieren kann, weil sie ansonsten <em>stricktlieh</em> konfidenschl sind. Darauf einen Toast! Entzünden wir den Sprengstoff!</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.mojomag.de/2011/12/the-mojo-awards-20112012/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Bier and Loathing in Stuttgart</title><link>http://www.mojomag.de/2011/12/bier-and-loathing-in-stuttgart/</link> <comments>http://www.mojomag.de/2011/12/bier-and-loathing-in-stuttgart/#comments</comments> <pubDate>Tue, 20 Dec 2011 09:37:46 +0000</pubDate> <dc:creator>Clemens Gleich</dc:creator> <category><![CDATA[Newsarchiv]]></category> <category><![CDATA[Startseite]]></category> <category><![CDATA[Bier and Loathing]]></category> <category><![CDATA[eine Spur]]></category> <category><![CDATA[Making Of]]></category><guid isPermaLink="false">http://www.mojomag.de/?p=3583</guid> <description><![CDATA[We were somewhere around Bamberg, on the edge of Oberfranken, when the beer began to take hold...]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>„We were somewhere around Barstow, on the edge of the desert, when the drugs began to take hold.“ So beginnt das wahrscheinlich beste Buch über Journalismus, das je geschrieben wurde. Ich habe es Toby als integralen Bestandteil seiner Ausbildung lesen lassen und bin jedesmal zu Tränen gerührt, wenn er mich unter den Tisch trinkt. Er hat verstanden. Nach der ersten Phase meiner Motorradschreiberausbildung bei MO vor langer Zeit wollte auch ich beweisen, dass ich verstanden hatte. Ich wollte als ein Gesellenstück eine Tour des Absturzes durch Bierfranken machen, und es ist ganz erstaunlich, wie tief man abstürzen kann, wenn das Motorrad nicht funktioniert (BMWs Ringantennenproblem) und schon im Haus mit dem gemieteten Appartement drei Bars ihre Flüssigkeiten anbieten.</p><p>Es wurde ein Desaster — allerdings auf andere Art als geplant, was wieder zeigt, dass Chaos nicht planbar ist. Ich ging vom Absturz in Franken gleich weiter zum Absturz auf der Isle of Mann zur TT, weil Timo bei einem Absturz von einer Enduro seinen Arm gebrochen hatte, sodass ich ihn trotz meiner fragilen Verfassung vertreten musste. Danach wurde der Artikel intern als jugendgefährdend eingestuft und gecancelt, weil man zwei Bierflaschen sehen konnte. Das ging nicht:</p><div id="attachment_3584" class="wp-caption alignnone" style="width: 541px"><a href="http://www.mojomag.de/wp-content/uploads/2011/12/HPIM1593-Medium.jpg"><img class="size-large wp-image-3584" title="HPIM1593 (Medium)" src="http://www.mojomag.de/wp-content/uploads/2011/12/HPIM1593-Medium-531x360.jpg" alt="" width="531" height="360" /></a><p class="wp-caption-text">Bier and Loathing in Franken, mein Gesellenstück quasi. Wurde als jugendgefährdend eingestuft und daher nie veröffentlicht.</p></div><p>Man beachte meine selbstgemalten Bier-Fledermäuse („This is bat country!“). Man beachte, wie exakt der Füllstand beider Biere eine Linie bildet. Man beachte den Putzlumpen, der den Gasgriff der BMW fixiert. Alles umsonst, genauso wie meine Pläne, doppelseitige Anzeigen an die <a title="Hofbräu-Homepage" href="http://www.wuerzburger-hofbraeu.de/de/whb/home/">Würzburger Hofbräu GmbH</a>, Marlboro Deutschland und alle deutschen Äther-Großhändler zu verkaufen.</p><p>Moralisch geläutert startete ich lange danach den zweiten Versuch einer Biertour, diesmal mit einer <a title="Test der Streetfighter" href="http://www.mojomag.de/2010/04/kampfansage-ducati-streetfighter-s/">Ducati Streetfighter S</a>, weil die deutlich zuverlässiger ist als die vorher verwendete BMW. Peinlich achtete ich darauf, nirgends Bier abzubilden, aber es nutzte nichts, weil auch diese Geschichte nicht gedruckt wurde. Vielleicht spielte das Glas voll Sperma, unter das ich „das ist Seife“ schrieb, eine abstoßende Rolle, man weiß es nicht.</p><p>Ich erzähle das, weil Käpt’n Manfred mich auf eine Fotostrecke bei Motorrad Online zu <em>deren</em> Biertour aufmerksam gemacht hat. Dazu sollte man wissen, dass diese Fotostrecken eigentlich fürs Heft produziert werden und online nur als Resteverwertung landen, wenn der dazugehörige Artikel gecancelt wird. Es steht nicht zu erwarten, dass ein Klassenausflug der Motorpresse dieselbe Absturzeleganz aufweisen würde wie wir (wo ist zum Beispiel das Sperma?), doch es bleibt ein weiterer Beweis, dass Biertouren in Stuttgart intern verboten sind. Und vielleicht ist das auch besser so:</p><p><a class="external" title="Fotostrecke der Biertour der Motorpresse" href="http://www.motorradonline.de/de/foto-shows/motorraeder/foto-show-herbstausfahrt-mit-motorrad-dauertestern-2011/398662#1" target="_blank">Klassenausflug ins Fledermausland</a></p><p><strong>[Update:]</strong> <em>Mein Theoriegebäude, es wankt! Offenbar war dieser Artikel in der Ausgabe 24/2011 drin. Man lasse mir ein Faksimile davon zukommen! An meiner schönen Theorie da oben ändere ich nichts, weil ich selbst unbesehen weiterhin davon ausgehe, dass niemand außer mir adäquate Biertour-Absturz-SKILLZZ hat.</em></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.mojomag.de/2011/12/bier-and-loathing-in-stuttgart/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>5</slash:comments> </item> <item><title>Looking for Leistung: Cadillac und Horex</title><link>http://www.mojomag.de/2011/12/looking-for-leistung-cadillac-und-horex/</link> <comments>http://www.mojomag.de/2011/12/looking-for-leistung-cadillac-und-horex/#comments</comments> <pubDate>Fri, 16 Dec 2011 13:34:32 +0000</pubDate> <dc:creator>Clemens Gleich</dc:creator> <category><![CDATA[Motor-Talk-Vierrad]]></category> <category><![CDATA[Motor-Talk-Zweirad]]></category> <category><![CDATA[Newsarchiv]]></category> <category><![CDATA[Startseite]]></category> <category><![CDATA[eine Spur]]></category> <category><![CDATA[Technik]]></category> <category><![CDATA[zwei Spuren]]></category><guid isPermaLink="false">http://www.mojomag.de/?p=3570</guid> <description><![CDATA[Als Motorradfahrer wundert man sich ja immer wieder, wie wenig Leistung Autohersteller aus wie viel Hubraum herausholen können. Es ist ganz erstaunlich. Heute hat Horex seine Leistungsdaten für sein VR6-Motorrad herumgeschickt: Doch nur 161 PS (118 kW) bei 9.000 U/min aus 1,2 Litern Hubraum statt ihrer gewollten 200 PS, weil Kompressoren beim Obi ausverkauft waren. Die [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Als Motorradfahrer wundert man sich ja immer wieder, wie wenig Leistung Autohersteller aus wie viel Hubraum herausholen können. Es ist ganz erstaunlich. Heute hat Horex seine Leistungsdaten für sein VR6-Motorrad herumgeschickt: Doch nur 161 PS (118 kW) bei 9.000 U/min aus 1,2 Litern Hubraum statt ihrer gewollten 200 PS, weil Kompressoren beim Obi ausverkauft waren. Die Motorradgemeinde gähnt.</p><p>Gestern hat Cadillac die Motorisierung ihres kommenden BMW-3er-Konkurrenten <strong>Cadillac ATS</strong> herumgeschickt: 270 PS aus 2 Litern Hubraum. Es ist ein Reihenvierzylinder mit <a href="http://www.atzonline.de/Aktuell/Nachrichten/1/11500/Twin-Scroll-Turbolader-von-BorgWarner-im-BMW-535i-Gran-Turismo.html">Twinscroll</a>–Turboaufladung, der wie bei den Bayern die Hinterachse antreibt. Dazu kommt ein schönes nutzbares Leistungsband mit mindestens 320 Nm ab 1500 U/min. Die Autogemeinde ist entzückt. Sogar ich bin entzückt, stelle mir schon vor, was man alles aus der Karre rausschmeißen könnte, um sie schneller zu machen. Über eines bin ich jedoch regelrecht erschreckt: Cadillacs Vierzylinder hat mehr Literleistung als die Horex! Ein <em>Cadillac</em>! Da müsst ihr eben doch zum Hornbach rüber und dort Kompressoren kaufen, Horex. Weil: Sich als neuer Motorradhersteller von ausgerechnet Cadillac abledern lassen, das geht nicht.</p><p><strong>Update:</strong><br /> <em>Wenn etwas zu gut klingt, um wahr zu sein, dann ist es das auch. Lehrsatz 1, Buch 1 der großen Clemens-Weisheitenkompilation. Diesen Motor hat GM natürlich nicht grad eben von Weihnachtselfen schnitzen lassen. Heute nacht hat mich Peter darauf hingewiesen, dass er im Gegenteil schon in der verfetteten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Opel_GT_(Roadster)">Neuauflage des Opel GT</a> verbaut wurde und im neuen <strong>Opel Astra OPC</strong> verbaut werden wird. Ich nehme also nichts zurück und behaupte weiterhin: Horex muss diesen Kompressor haben.</em></p><div id="attachment_3573" class="wp-caption alignnone" style="width: 541px"><a href="http://www.mojomag.de/wp-content/uploads/2011/12/2013-Powertrain-4-Cylinder-005.jpg"><img class="size-large wp-image-3573" title="2013 Ecotec 2.0L I-4 VVT DI Turbo (LTG) for Cadillac ATS" src="http://www.mojomag.de/wp-content/uploads/2011/12/2013-Powertrain-4-Cylinder-005-531x424.jpg" alt="" width="531" height="424" /></a><p class="wp-caption-text">Turbogeladener Vierzylinder von Cadillac mit mehr Literleistung als die Horex. Hm… (Bild: Cadillac)</p></div> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.mojomag.de/2011/12/looking-for-leistung-cadillac-und-horex/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>12</slash:comments> </item> <item><title>Mit Hybrid ist alles doof: Audi Q5 &amp; BMW 7</title><link>http://www.mojomag.de/2011/12/mit-hybrid-ist-alles-doof-audi-q5-bmw-7/</link> <comments>http://www.mojomag.de/2011/12/mit-hybrid-ist-alles-doof-audi-q5-bmw-7/#comments</comments> <pubDate>Wed, 14 Dec 2011 19:39:30 +0000</pubDate> <dc:creator>Clemens Gleich</dc:creator> <category><![CDATA[Newsarchiv]]></category> <category><![CDATA[Startseite]]></category> <category><![CDATA[Kommentarhabarber]]></category> <category><![CDATA[zwei Spuren]]></category><guid isPermaLink="false">http://www.mojomag.de/?p=3559</guid> <description><![CDATA[Die deutschen Ingenieure hatten ja nicht so recht Lust, Hybrid-Autos zu bauen. Und wisster was: Sie hatten schlicht recht. Ökologischer und finanzieller Vollhybridquatsch an den Beispielen BMW Activehybrid 7 und Audi Q5 Hybrid.]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Es war einmal vor langer Zeit, da schrieb ich <a href="http://www.mojomag.de/2010/03/hybrid-die-unelegante-losung/">etwas über Hybrid-Waffeln</a>, das beim nochmaligen Überfliegen immer noch stimmt. Dafür gab es von Hybrid-Fans etwas FlaK-Feuer, und weil ich einen der Kanoniere mochte, <a href="http://www.mojomag.de/2010/05/test-honda-cr-z/">setzte</a> ich mich zur Revidierung meines Hasses <a title="Test Honda CR-Z" href="http://www.mojomag.de/2010/05/test-honda-cr-z/">in den Honda CR-Z</a>. Das war ein sehr lustiges Auto, das allerdings nichts kann, was nicht auch dieselbe Lösung mit Turbo oder Kompressor gekonnt hätte, Sprit sparen nicht und wenig wiegen schon gleich gar nicht. Die Erfahrungen aus der Zwischenzeit zeigen darüber hinaus generell, dass die deutschen Ingenieure Recht hatten damit, keine Hybridautos bauen zu wollen.</p><p>Konkrete, aktuelle Beispiele sind der <strong>BMW Activehybrid 7</strong> und der <strong>Audi Q5 Hybrid</strong>. Beide kosten massiv mehr als der vergleichbare Benziner — klar: Die Technik, die Motoren, die Akkus kosten ja was. Sie sparen aber nix. Mein Scheißhausmagazin, die „ADAC Motorwelt“ hat das wie immer sehr nüchtern aufgerechnet am Q5: Glaubt man den offiziell erschummelten Verbrauchswerten, hätte der Käufer bereits nach schlanken 380.000 km seine Mehrausgabe wieder reingeholt. In der Realität, bei echten Verbräuchen liegt dieser Wert deutlich näher an der Million Kilometer. Selbe Chose beim 7er: Den Hybrid braucht kein Mensch. BMW baut derzeit die weltbesten Dieselmotoren. Wer bei gleicher Fahrzeuggröße in der realen Welt Sprit sparen will, sollte so einen kaufen.</p><div id="attachment_3562" class="wp-caption alignnone" style="width: 541px"><a href="http://www.mojomag.de/wp-content/uploads/2011/12/Q5h100003_medium.jpg"><img class="size-large wp-image-3562" title="Audi Q5 hybrid quattro" src="http://www.mojomag.de/wp-content/uploads/2011/12/Q5h100003_medium-531x375.jpg" alt="" width="531" height="375" /></a><p class="wp-caption-text">Dieses ganze Gewurschtel da auf dem Bild kostet nur Geld und bringt nichts. (Bild: Audi)</p></div><p>Jetzt könnte man sagen: „Aber dafür rettet mein Audi die Welt!“, wenn man sehr dumm wäre. Denn die Herstellung des elektrischen Antriebsstrangs, vor allem des Akkupacks, braucht derart viel Energie und Ressourcen, dass diese Gleichung über die Akku-Lebenszeit niemals aufgehen kann. Man kann nur weiter ins Ökofuzzi-Minus kommen. Das ist auch nicht deswegen, weil die Deutschen zu blöd wären, sowas in sinnvoll zu bauen, sondern es gibt das Konzept einfach mit der derzeitigen Technik nicht in sinnvoll, und die Dagegen-Ingenieure wussten das schon damals.</p><p>Sie wurden eben dazu gezwungen, gezwungen von der Armada dieser Ökofuzzis, mit denen ich zwecks Technikthemen jeden Tag zu tun habe. Diese schlimmen Menschen sind allergisch gegen Physikbücher und insgesamt weitestgehend nutzlos für die Gesellschaft, deshalb versuchen sie sich an politischer Arbeit, die echte Arbeiter mit genügend wichtigerer Arbeit zwingt, Quatsch für sie zu bauen. Jetzt kauft gefälligst auch diesen überteuren Q5, den ihr unbedingt wolltet, ihr Hippies!</p><p>Aaah… Es tut gut, wieder zurück beim hybriden Hass zu sein! Jetzt neu mit Begründung und Testzahlen! Übrigens hat mich die Tage jemand gefragt, ob ich in meiner Funktion als Umweltherrschaftswollender mal einen Sea-Doo mit 260 PS fahren möchte. Unbedingt! Und keine Sorge, liebe Körnerverwerter: Der rettet immerhin die Welt, wegen Wasser. Ne?</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.mojomag.de/2011/12/mit-hybrid-ist-alles-doof-audi-q5-bmw-7/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>2</slash:comments> </item> </channel> </rss>
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