Schneller leben

Clemens Gleich in Kategorie(n) , - 30.11.2011

Eines mei­ner liebs­ten Pro­jekte, bei dem mir nur lei­der immer so Dinge wie „Milch kau­fen“ oder „Finanz­am­ter­ror­kom­mando räumt das Konto leer“ dazu­wi­schen­kom­men, ist die Ver­bes­se­rung mei­ner eige­nen beschei­de­nen Fahr­künste. 2011 habe ich dazu mit Ralf Stei­nert und Dirk Schnie­ders und Doc Scholl gespro­chen, damit wir die end­gül­tige Geschichte des schnel­ler wer­dens in die Fast­bike schrei­ben konn­ten. Das haben wir getan. Hier ist die Geschichte jetzt. Es gibt dazu zwei geheime Fort­set­zun­gen, die es nicht in die nächste (also die aktu­elle) Fast­bike geschafft haben (die man aller­dings trotz­dem kau­fen sollte wegen BSB). Stayen Sie tuned, denn sie wer­den es in den nächs­ten Tagen hier­her schaf­fen: Ers­tens habe ich tat­säch­lich zu mei­nem eige­nen Erstau­nen am Street Triple Cup teil­ge­nom­men und zwei­tens hatte ich mit Prin­zes­sin Horst ein Gespräch über seine wie immer ganz eige­nen Ansich­ten zu die­sem Thema. Das ist sehr span­nend. Aber gemach. Begin­nen wir am Beginn:

Warum ist mein Kum­pel schnel­ler als ich?

World of Wellcraft

Clemens Gleich in Kategorie(n) , - 25.11.2011

Jeder gute Mensch hat den Drang, etwas bes­ser zu machen, das er als unge­nü­gend emp­fin­det. Ita­lie­ni­sche Land­ma­schi­nen­bauer machen den Gall­ardo leich­ter, bauen den Lam­bor­ghini Gall­ardo LP570-4 Super­leg­gera. Bio­na­de­bie­der­män­ner atmen ein­mal im Monat weni­ger, wegen Klima. Und ich (auch wegen Klima) nehme mir das ein­spu­rige Alpen­wan­dern vor, um es ins umwelt­freund­li­che Was­ser­mann­zeit­al­ter zu brin­gen. Viele Anstren­gun­gen, die wir Was­ser­män­ner und Ben­zin­frauen unter­neh­men, sind ein klei­nes, auf­blas­ba­res Kreuz (und bitte jeder nur eines neh­men!), das wir sel­ten allein auf den Hügel schlep­pen müs­sen. Andere Gute hel­fen uns. Des­halb möchte ich Danke sagen. Ja, das mache ich öfter, aber man darf sich ruhig öfter besinn­lich glück­lich schät­zen, finde ich — vor allem Ende Novem­ber. In die­sem Fall möchte ich den Leu­ten von Louis dan­ken, die Motorrad-Sachen für nor­male Men­schen ver­kau­fen, die sie in die Öffent­lich­keit brin­gen, indem sie pro­fes­sio­nelle Pres­se­ar­beit machen, die mehr Wert ist als jede Anzeige. Ich möchte außer­dem den Leu­ten bei Honda dan­ken, die sind wirk­lich deut­lich coo­ler als die meis­ten Leser den­ken. Und dem Jörg möcht‘ ich auch dan­ken. Also: Jungs, Mädels, der hier ist für euch:

WWF Part III: Ich fahre Jörg-verfolgt eine Dolo­mi­t­en­renn­stre­cke und über­hole Duca­tis mit dem Zoomer

WWF 2: Sicherheits-Feature Hutablage

Clemens Gleich in Kategorie(n) , , - 23.11.2011

Unsere Queste zu neuen Ufern des ein­spu­ri­gen Well­ness­wan­derns in den Alpen führt über die Sicher­heit (nicht ver­han­del­bar) hin zu etwas, das Autos schon haben, das bald jedes Motor­rad haben wird: der Hutablage.

Zuerst mal: Sicher­heit! Sicher­heit ist ein mensch­li­ches Grund­be­dürf­nis. Schon Babies wol­len sicher und gebor­gen sein, des­halb werde ich mei­nem Kind sofort nach der Geburt eine Warn­weste anzie­hen, damit es auf dem Weg von der Mut­ter bis zum Ende sei­ner Reiß­leine nicht über­se­hen wird, denn von „über­se­hen“ ist es nicht mehr weit bis „über­fah­ren“. Die Warn­weste ist dann auch das Para­de­bei­spiel des­sen, was ich als wich­tig erachte an mei­nem neuen, ökolo­gi­schen, zukunfts­wei­sen­den Was­ser­mann­zeit­al­ter­mo­tor­rad­kon­zept: der Sicht­bar­keit näm­lich. Immer­hin kommt „Sicher­heit“ von „Sicht­bar­keit“, denn es reimt sich. Was sich reimt, das stimmt. Des­halb hat der Honda Zoo­mer jetzt acht Blin­ker, zwei Rück­lich­ter und reflek­tie­rende Bänd­chen­auf­kle­ber.

Lobens­wert von Honda: Die seit­li­chen Kat­zen­au­gen­re­flek­to­ren sind schon heute Seri­en­aus­stat­tung. Frü­her wur­den Gold­wing­fah­rer für sowas belä­chelt, es wurde der (sehr schlechte) Witz mit der Christ­baum­be­leuch­tung gemacht! Aber sie waren nicht dumm damals, sie waren weit­sich­tig! Das Tag­fahr­licht bei Autos wird unser aller Ver­der­ben sein, wenn wir nicht zeit­nah auf­rüs­ten. Wenn ich einen Audi mit Clownslämpchentagfahr-LEDs sehe, bin ich der­art geblen­det, dass ich eine Yamaha SR 500 mit ihrer tra­ni­gen Fun­zel schlicht unbe­se­hen über­quere mit mei­nem Zoo­mer. Was soll man denn auch sonst machen? Man sieht die ja nicht mehr.

Ein wei­te­rer grenz­ge­nia­ler Punkt betrifft die Ablage unter dem Zoomer-Sitz. Honda hat dort das Gepäck­sys­tem vor­ge­se­hen. Ich hin­ge­gen habe viel wei­ter gedacht, habe ein Gepäck­sys­tem ent­wi­ckelt, an das Andere nicht­mal den­ken wür­den. Hierzu spä­ter mehr. Die Ablage hat daher einen neuen Nutz­be­reich, der in den Bereich Beklei­dung fällt. Ein­schät­zun­gen erst­ran­gi­ger Exper­ten (also von mir) und wis­sen­schaft­li­che Stu­dien (auch von mir) bele­gen ein­deu­tig, dass die beste, schönste und sicherste Kopf­be­de­ckung in den Alpen ein Aus­tra­li­en­hut aus Leder ist — aller­dings nur, wenn ihn der Fah­rer sach­ge­recht mit Cow­boy­stie­feln kom­bi­niert. Hier gilt Vor­sicht! Bedau­er­li­cher­weise hinkt der Gesetz­ge­ber wie immer hin­ter­her. Unsi­chere Helme sind wei­ter­hin Pflicht. Ich lache ver­bit­tert! Aber ich ver­zage nicht: Auf der Ablage liegt für Kon­trol­len jeder­zeit griff­be­reit ein Caberg-Helm, der die Anfor­de­run­gen der lächer­li­chen Gesetz­bar­keit erfüllt. Der Hut liegt bei Kon­trol­len auf sei­ner Ablage. Genia­les Kon­zept! Warum wird das nicht schon lange in Serie gebaut? Ach, wird es ja…

Genia­ler geht’s nicht: der sicher­heits­be­wusste Aus­tra­li­en­hut liegt bei Poli­zei­kon­trol­len auf der Hutablage.

Hierzu rei­chen wir heute die­ses geschmack­volle Video

WWF 1: Alpine Entschleunigung — mach’s dir selbst

Clemens Gleich in Kategorie(n) , , - 21.11.2011

Durch die Alpen rasen ist out. Der Trend geht zum Wellness-Wandern in gro­ßen Grup­pen durch wun­der­schöne Land­schaft, und das auch „ned so schnoi“. Lang­sam ist eh siche­rer. Wir kon­stru­ie­ren auf der Basis des Honda Zoo­mer einen rich­tig moder­nen Alpentourer.

Denn für diese neue Aus­prä­gung unse­res Hob­bies gibt es noch kein so rich­tig pas­sen­des Fahr­zeug. BMW F 800? Alle Modelle viel zu schnell. Moto Guzzi Norge? Springt wie­der nicht an. Honda Pan Euro­pean? Was‘ dat denn? Kennwa nich. Transe? Geh, bitte! Nein, nein, nein, es ist an der Zeit, radi­kal anders zu den­ken. Weil Rasen out ist, langt uns ein klei­ner, aber hoch­mo­der­ner Motor. Wie der im Honda Zoo­mer. Mit völ­lig aus­rei­chen­den 50 Kubik, Ein­spritz­an­lage und einem kom­bi­nier­ten Starter-Generator. Für die Klassik-Anmutung gibt es einen echt funk­tio­na­len Kick­star­ter aus geschwärz­tem Guss­stahl. Der Tank liegt schwer­punkt­güns­tig unter der Fuß­matte. Schal­ten? Ha! Wir fah­ren Vario­ma­tik mit Flieh­kraft­kupp­lung. Das ein­zig Wahre, toll auch zum Korso fah­ren. Ein nied­ri­ger Ein­stieg hilft, dass einem die Tex­til­hose nicht immer im Schritt auf­reißt — eine pein­li­che Blöße, die man sich mit die­sem KFZ vor sei­nen Biker-Kollegen nicht mehr geben muss. Die gere­gelte Ein­spritz­an­lage mit Kat ret­tet den Pla­ne­ten und die Höchst­ge­schwin­dig­keit von 43 km/h ist völ­lig aus­rei­chend. Wann fährt man denn schon­mal schnel­ler? Also ich nie. Der Zoo­mer lässt mich gar nicht.

…also, ich fahre ja nie­mals schnel­ler als 43 km/h. Das geht gar nicht, schon rein physikalisch.“

Wir ste­hen der­zeit in Ver­hand­lun­gen mit Polini für das kom­plette Zoomer-Tuning-Kit. Biss­chen was geht immer. Viel wich­ti­ger in unse­rem Pro­jekt „Wellness-Wander-Fahrzeug“ (WWF) ist jedoch das Zube­hör. Zube­hör ist wie das Ketchup auf dem Kar­tof­fel­brei des Bikens, wie die Peter­si­lie in die­ser komi­schen Kat­zen­wer­bung. Die ver­klei­dungs­los offene Kon­struk­tion des Zoo­mer ist prä­des­ti­niert, dort ganz viel Zeug ran­zu­ta­ckern, und kaum ist er Fahrt, wirft er die Pfunde dann ja nur so von sich — hof­fent­lich nicht allzu weit. Nach jahr­zehn­te­lan­ger Pla­nung in unse­rem Kon­struk­ti­ons– und Desi­gn­büro an der Côte d’Azur, bei der lei­der nichts raus­kam außer einer gigan­ti­schen Koks­rech­nung, rie­fen wir vor zwei Wochen ein­fach beim Louis an, wie es alle Gara­gen­schrau­ber tun. Man muss ja auch nicht jedes Mal das Zwei­rad neu erfin­den, ne?

Huch! Kinky…

Das große Paket von Tante Louise kam jetzt an. Weih­nach­ten! Sofort auf­ge­ris­sen. Eine Warn­weste. Ein Nie­ren­gurt mit einer Ein­lage, die wie aus der Fach­ecke für Ehe­hy­giene aus­sieht. Aus­tra­li­scher Cowboy-Hut. Cowboy-Stiefel. Was soll das denn? War der Bestel­ler besof­fen? Kurz nach­ge­dacht: Ja. Ziem­lich. Wei­ter­gra­ben im Kar­ton: Ah! Iron-Horse-Werkzeugrolle und Iron-Horse-Bierdosenhalter aus Nich­techt­le­der! Wer­den wahr­schein­lich die meist­be­nutz­ten Teile sein. Hier die chrom­glän­zen­den Spie­gel, Blin­ker und Toten­kopf­teile. Was man im Kata­log ob des klei­nen Prei­ses als Obi-Duschkabinenchromplastik ver­mu­tet, ist (lobens­wer­ter­weise) ech­tes Heavy Metal. Schon nach den ers­ten drei­ßig Zen­ti­me­ter Aus­gra­bun­gen ist daher klar: Der Polini-Kit muss her, wenn unser WWF mit der Schwer­me­tall­aus­stat­tung die Alpen hoch­kom­men soll. Hallo? Ita­lien? Pronto per favore!

Top­sel­ler beim Louis: Damit ist man der Held vom Erd­beer­feld, ey.

Guck­stu das Video dazu hier an!

Die­ser Text war im Som­mer in der MO. Kay von Louis und ich haben viel gelacht, der Häupt­ling von MO … weni­ger. Die fol­gen­den Fol­gen blie­ben daher bis­her unver­öf­fent­licht. Des­halb als nächste Arti­kel hier welt­raumex­klu­siv die Fort­set­zung und die Test­fahrt über 2000 Höhen­me­ter auf der gehei­men Mojo-Teststrecke in den Dolomiten!

Reisegeschichten sind Scheisegeschichten

Clemens Gleich in Kategorie(n) , - 18.11.2011

Die­ses Jahr war ich das erste Mal in Irland, aus­rei­ten auf einer Kawa­saki Z 1000 SX. Der Aus­ritt war jedoch gar nicht mein eigent­li­cher Auf­trag, son­dern der Auf­trag des Herrn lau­tete viel­mehr: „Mach mal eine Motor­rad­rei­se­ge­schichte.“ Motor­rad­rei­se­ge­schich­ten sind selt­sam. Nach aus­gie­bi­gen Recher­chen glaube ich, dass sowohl Schrei­ber als auch Leser die­ser Arti­kel­gat­tung in einer mär­chen­ar­ti­gen Par­al­lel­welt leben, in der es ganz nor­mal ist, alle drei Rad­um­dre­hun­gen beim Kaf­fee anzu­hal­ten, „haus­ge­ba­ckene Lecke­reien“ zu fres­sen „wie bei Mut­tern“, zufäl­lig aus­ge­wählte Fak­ten über die Gegend (die Gegend!) statt über Grip zu prä­sen­tie­ren und mit „ordent­li­che Französisch-Kenntnisse“ die Spra­che zu mei­nen. Ich habe außer­dem her­aus­ge­fun­den, dass die Unter­schei­dung von Schrei­ber und Leser in der Rei­se­ge­schich­ten­di­men­sion nicht exis­tiert, es gibt dort viel­mehr aus­schließ­lich soge­nannte „Schre­ser“, die immer bei­des tun.

Diese Pflan­zen da hin­ten sind ein belieb­tes Irland-Fotomotiv. (Bild: Chris Roberts)

Mich fas­zi­niert diese Par­al­lel­welt unge­mein, bis­her konnte ich sie jedoch eben­so­we­nig betre­ten wie Nar­nia durch mei­nen Motor­rad­klei­der­schrank und war daher froh, dass es in MO statt­des­sen die Rubrik „Erleb­nis“ gab, in der es, soweit ich mich erin­nere, um Sau­fen, Grip­ver­hält­nisse und (fran­zö­si­schen) Geschlechts­ver­kehr ging — um Sachen also, die nor­male Men­schen auch ver­ste­hen. Für die­sen Auf­trag schrieb ich mich aller­dings doch in die Dimen­sion der Gegend. Die Auf­trag­ge­be­rin sagte zum nüch­ter­nen Ergeb­nis: „Nein, ich will doch eine ganz per­sön­li­che Geschichte, wie das da war.“ Habe ich ihr dann gemacht. Meine per­sön­li­che Mei­nung zum Anti­chris­ten, der zufäl­lig mit­fuhr, zum Sau­fen, zum Rasen, zur Kom­bi­na­tion bei­der Dinge und zu den Nort­hern Ire­land Crime Stop­pers. Seit­dem spricht sie nicht mehr mit mir. Ich habe den Text noch zwei ande­ren Leu­ten gege­ben, die eben­falls nicht mehr mit mir spre­chen und glaube mitt­ler­weile, der Text ist vom Teu­fel beses­sen oder viel­leicht vom Anti­chris­ten ver­flucht. Das war bestimmt nicht mein bes­ter Text, aber diese kras­sen Reak­tio­nen machen mir aber­gläu­bi­sche Angst. Des­halb steht der auch nicht hier, obwohl die Fotos nett sind. Ich sollte ein­fach keine Rei­se­ge­schich­ten machen.

Trotz allem betrachte ich mich seit dem Ire­land Inci­dent als Reisegeschichten-Schreser, als Experte gar, denn Auch­sch­reser­ex­perte Lars Wen­ners­heide hat mich Dinge über seine Hei­mat­di­men­sion gelehrt, die ich hier nicht wie­der­ge­ben kann, ohne als gefähr­li­cher Geis­tes­ge­stör­ter zu gel­ten. Er hat außer­dem gesagt: „Schau dir unbe­dingt die DVD von Erik und Sophie an, die sie über ihre Island­reise gemacht haben.“ Das schien mir genau rich­tig, um ins Schreser-Equilibrium zu kom­men, ohne meine Netz­häute mit selbst­ge­fres­se­nen Kuchen­sät­zen wie von Mut­tern zu peit­schen. Also habe ich Sophie über­fal­len: Sie müsse mir unbe­dingt so eine DVD schi­cken! OMG! Anti­christ! Kuchen!

Als die DVD schließ­lich kam, habe ich sie mir beim Fres­sen von Mut­ters Kuchen ange­guckt und unent­schuld­ba­rer­weise sofort ver­ges­sen, warum ich das über­haupt tat, weil mir jemand die­ses unglaub­li­che Kat­zen­vi­deo zukom­men ließ. Dann rief das Finanz­amt an, dann rief Ber­lin an, dann war es sechs Wochen spä­ter. Heute habe ich undeut­li­che Ent­schul­di­gun­gen nuschelnd die DVD zurück­ge­schickt und mir vor­ge­nom­men, sofort etwas dar­über zu schrei­ben. Wie mir auf­fällt, hat die­ser Vor­satz exakt so lange gehal­ten, bis ich oben „Irland“ geschrie­ben hatte und mich fürch­ter­lich über die Erin­ne­run­gen an den Anti­chris­ten auf­re­gen musste. Bevor ich jetzt wie­der undeut­li­che Ent­schul­di­gun­gen nuschle, gelobe ich Bes­se­rung in Sachen ADS (habe mei­nen Mons­ter–Intake bereits hal­biert) und schick‘ euch alle wei­ter auf Eriks Seite, auf der er traum­hafte Bil­der nebst einen Trai­ler zu die­ser DVD zeigt:

Nette Leute fah­ren nach Mordor zur Weihnachtszeit