Duke Werkstatt

Die Duke steht in der Werkstatt. Ich kriegte sie dann zwar irgendwann vom Auto aus an (zwei Wochen lang abgesoffen bleiben spricht für die Dichtigkeit des Brennraums), aber sie braucht Service und TÜV. Meine alte Duke musste wie ein neues Auto erst nach drei Jahren das erste Mal zum TÜV. Ich wurde aber darauf hingewiesen, dass die neue Duke nur zwei Jahre TÜV hat und als ich mich empören wollte, stellte ich fest, dass das Amt bei der Vorgänger-Duke einen Fehler gemacht hatte und nur Autos neu länger TÜV kriegen. Interesting fact: Dieses Missverhältnis kam offenbar dadurch zustande, dass die Gesetzesänderung, die unsere Neuwagenfristen verlängerte, wie so oft vergaß, dass es auch Nichtautos gibt.

Kommentare:

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  • Volker meinte am 26. Februar 2019 um 19:11:

    … und?

    Hat die Werkstatt Deine Duke schon wieder ausgespuckt? Neues Bapperl und die andere Bremsscheibe dran? Testfahrt ohne besondere Vorkommnisse? Was zahlt man so für den „Service“, der hoffentlich eine neue Zündkerze, Bremsflüssigkeits-/Öl(filter)wechsel, Papier(?)luftfilter, Ventilspielkontrolle, Kettendurchhang und andere Kleinigkeiten inkludiert?

    • Clemens Gleich meinte am 26. Februar 2019 um 20:38:

      421 Euro inkl. TÜV. Bin daher sehr motiviert, in Zukunft doch selber zu schrauben.

      • Vol"Unterstellmöglichkeit für Hänger und 2 MX Moppeds irgendwer?"ker meinte am 27. Februar 2019 um 13:43:

        Ah. Doch so billig. Kriegt man dafür die o.g. Verschleißteile mit dazu? Oder ist das nur 1x mit der WD40-Dose streicheln. Ich hätt kein Geld dafür, alle 10Mm(?) fast einen halben Tausi in Werkstattwartung zu stecken, die ich dann doch wieder kontrollieren muß, da erwiesenermaßen an allen Ecken und Enden geschlampt wird.

        Das mit der Selberschrauberei wird bei mir in Zukunft durch die Kündigung der nahegelegenen Garage durch den Vermieter erschwert. Ja, nee, für 100€/Monat dürfte ich sie weiterbenutzen. Nur wird dann sicher die Klausel „darf dort schrauben“ vergessen und der nächste Ärger ist vorprogrammiert.

        Falls Du denkst, man könnte in München irgendwo irgendwie irgendwann einen Platz finden, wo man in Ruhe, mit Licht, Strom und Wärme ein wenig handwerken könnte, denk nochmal. Selbst in den einschlägigen Hobbywerkstätten (die dunkle, siffige, überteuerte Löcher sind) triffst nur den Erkan, den Krassimir, den Dmitry und evtl. noch Saddam beim schwarzarbeiten. Teutonen sind sich zu schade für sowas, an den Leasingkarren macht sich bestenfalls der Vertragshändler die Pfoten schmutzig.

      • Volker meinte am 27. Februar 2019 um 13:48:

        Nachtrag: Hierzubayern kostet eine GTÜ-HU fürs Mopped incl. AU übrigens 70 Schleifen. Gesetzt den Fall, daß 100€ in Verschleißteilen und Flüssigkeiten stecken (das ist vorsichtig geschätzt), konnte der Schrauber sich bei ortsüblichen Tarifen gute 3 Stunden Deinem Murl widmen. Das wäre für mich gewerblich vor meinem Qualitätsstandard nicht darstellbar.

        • Clemens Gleich meinte am 27. Februar 2019 um 14:44:

          Das war der sogenannte kleine Service, den ich zwecks Dauertest einmal kennenlernen wollte. Er enthält Bremsflüssigkeit wechseln und einmal alles bisser angucken. Ich dachte, das würde billiger, vor allem, weil die Kiste ja in 5000 km eh zum großen Service muss, der bei der Duke immer mit allem inklusive Ventilspielkontrolle abläuft und entsprechend teuer ist. An Zusatzarbeiten war der Wechsel der Bremsscheibe zu erledigen. Da sie nun eh beim Service war, wollte ich das ihn machen lassen. Ich fühle mich auch nicht abgezockt oder so, aber die Duke ist halt in der Wartung deutlich teurer als ein Japaner.

          • Volker meinte am 27. Februar 2019 um 16:47:

            OK, der kleine Service mit HU. Puh. Sebst der Werkstattspezlpreis vom Flachverständigen (~100€) und dann noch 500ml DOT5.1 für einen Zehner abgezogen bleiben gut 300€ für „einmal alles ein bisserl angucken“.

            Das ist m. E. n. immer noch ein reiner Euphemismus, selbst die krassesten Dinger gehen dabei gerne unbemerkt durch – weitab von den typischen ADAC-/Auto-Bild-Sachen wie einem durchgebrannten Lamperl oder zuwenig Frostschutz im Kühlwasser. Ich meine schon so Böcke wie lockere Ritzelschrauben, ein fehlender Kettenclip, durchgescheuerte Kettenschleifer, abgefaulte Bremsbelagclips, nicht ordentlich montierte Luftfilter, lockere Speichen, usw.

            Wenn das Mopped _wirklich_ gründlich durchgeschaut wurde (was gerne 3h in Anspruch nimmt), dann würde ich mich auch nicht abgezockt fühlen. De facto dürfte da jemand max. 30 Minuten mit dem Schraubenschlüssel und Fettspray rumgegangen sein.

            Das kannst Du selber besser, ruinierst Dir damit freilich die Gewährleistung, was bei der Vorgeschichte dieser Kraxn evtl. ein Problem sein könnte. Mir war das schon anno 1999 wurscht, statt dieser lächerlichen „Wettbewerbsmotorradgarantie“ bin ich lieber noch einigermaßen am Leben, weil sich meine SC dank präziser Wartung eben nicht selbst zerlegt hat wie bei so vielen anderen Eigentümern.

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