Die Hupe: Folge 1

Sebastian schlug letztens vor, wir sollten mal einen Podcast zu Kraftfahrzeugs- und Mobilitätsthemen generell machen, wobei ich gleich entwarnen kann: Keiner von uns fährt viel Bahn, Gejammer über die DB haben wir also nicht im Programm. Das gibt es ja anderswo in mehr als ausreichender Menge. Wir haben so eine Struktur ausgemacht: Zuerst sprechen wir darüber, was wir gerade gefahren sind oder wie Sebastian absichtlich freier fragt was den Anderen gerade „bewegt“. Das uferte bei mir etwas aus, weil ich dieser Tage mal wieder Harley gefahren bin, was mich jedes Mal neu schockt. Dann kommt ein Hauptthema, das diesmal war: „Fahrzeugmessen“. Meine Ansichten dazu kennt ihr ja, deshalb sprachen wir eher über das Messepublikum, die Hersteller, die Medien und die Eigenheiten des Informationszeitalters. Gebt mir gern Feedback. Ich weiß übrigens, dass ich nicht sprechen kann. Das ist mit ein Grund, das zu machen. Vielleicht hilft Übung. Sonst muss ich halt mehr Scotch trinken. Man sagt mir, es werde dann besser, was aber wahrscheinlich daran liegt, dass die Zuhörer sich halt mit mir zusammen zulaufen lassen.

Am Ende einer Aufnahme verabreden wir stets einen Termin für die nächste Aufnahme, damit wir nicht in die Falle von „ja, schaun mer mal“ tappen. Remember Monkeytalk! Die Idee einer Verkettung findet natürlich die Zustimmung unserer dampfkammergekühlten elektrischen Informatikerherzen. Vielleicht sollte sie noch einen Markennamen erhalten. „Podchain ™“ oder so. Ich werde hierzu mal mit der PR-Abteilung sprechen.

Du findest den Podcast:

"Drüben hinterm Dorfe steht ein Labermann. Und mit starren Fingern schreibt er, was er kann. Barfuß auf dem Eise wankt er hin und her. Und sein kleiner Teller bleibt ihm immer leer. Und sein kleiner Teller bleibt ihm immer leer." ?

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Kommentare:

ältere
  • rudi rüpel meinte am 14. März 2019 um 19:58:

    Die Hupe?

    Die Seite muß aus Italien sein!

    LIEBEn Gruß
    rudi rüpel

  • Volker meinte am 15. März 2019 um 17:37:

    Fast 54 Minuten? ALTER! Danke übrigend für den MP3-Download, war doch klar daß Du mit „Plattform-Verweigerer“ nur und ausschließlich mich gemeint haben kannst. Tip: Drüber nachgedacht, in Stereo aufzunehmen? Dialoge sind dann besser differenzierbar.

    “Mädchenmotorrad Duke“. Wuhaha. Diese Mädchen fahren mit dieser Karre Kreise um jedes Streetfighterle, sobald Kurven mit visuell wahrnehmbarem Radius auftauchen.

    • Volker meinte am 15. März 2019 um 17:38:

      Ach ja, Nachtrag: Komische Schwebungen und Kompressionsartefakte hat es da manchmal. Wildgewordener Audiokompressor oder „mußte schnell gehen“?

      • Clemens Gleich meinte am 16. März 2019 um 9:15:

        Die Artefakte kommen meiner Schätzung nach aus Zencastr, einem Tool, mit dem wir von der Eifel und Stuttgart aus gleichzeitig aufnehmen. Das können andere Tools aber auch nicht grundsätzlich besser, wenn ich anderswo reinhöre. In der Eifel liegt Internet mit vergleichsweise dünnem Kabel.

  • Volker meinte am 16. März 2019 um 17:54:

    @Clemens: Ah. Oh. OK. Danke für die Erklärung. War also mehr so ein virtueller Stammtisch. Wer hätte das ahnen können…?

  • Sebastian meinte am 16. März 2019 um 22:21:

    @Volker ich glaube, diese Artefakte gehen zum Teil auch auf die Rauschfilterung zurück. Clemens Tonspur war recht stark verstärkungsverrauscht. Das haben wir mit der kommenden Folge besser im Griff.

  • Alexander meinte am 17. März 2019 um 13:56:

    Lieber Mädchenmotorrad als Schwanzverlängerung.

  • Sebastian meinte am 17. März 2019 um 14:39:

    Nicht falsch verstehen, mir mögen beide solche „Mädchenmotorräder“. Manche glauben ja, alles unter 120 PS ist nix für „echte Männer“.

    • Alexander meinte am 18. März 2019 um 7:53:

      Mein Kommentar war auf die von Clemens erwähnten Stammtisch-Typen bezogen.

    • Kirk meinte am 23. März 2019 um 10:01:

      Stimmt ja auch!

  • Volker meinte am 18. März 2019 um 9:07:

    @Alexander (Verstärkerrauschen): Ich will Euch da auf gar keinen Fall belehren und/oder zu irgendwelchen €€€-Anschaffungen raten.

    Aber Clemens hat doch sicher eh schon einen Zoom H4n im Fundus. Wenn man den mit seinem Stativgewinde auf einen Mikrofonständer schraubt, womöglich noch einen Plosivfilter davor (K&M hat für beides recht gute und günstige Angebote), dann kann man damit per USB direkt in den PC (oder Mac) hineinrecorden, astreine Qualität und 10x besser als Mic-/Line-In von der Soundkarte.

    Das ist dedizierten Mikrofonen der „Bis 300€“-Preisklasse zumindest ebenbürtig.

    • Clemens Gleich meinte am 18. März 2019 um 9:58:

      Volker, ich habe ein gescheites Kondensator-Mikro am Rechner (Samson G-Track). Wie die meisten Kondensator-Mikros muss es halt erstmal auf die jeweilige Aufnahme eingestellt werden, damit es nicht rauscht.

      • Volker meinte am 18. März 2019 um 11:51:

        Dann paßts ja.

  • Udo Warnke meinte am 18. März 2019 um 20:52:

    Hallo Clemens, danke für die Hupe.
    Hörte ich zum Frühstück, hat mir gut gefallen. Wäre schön wenn ihr dranbleibt.
    Gern lese ich deine Beiträge, z.B. bei Heise oder mojomag. Auch wenn ich dich anfangs für einen Unsympathen hielt, der anderen gern erklärt, was richtig und was falsch läuft in der Welt, anerkenne ich deinen Intellekt, der mich vermuten läßt, das du dir Gedanken machst über das, was du sagst. Im Idealfall sogar vorher…

  • Die Hupe 2: Roads ohne Asphalt – Mojomag meinte am 19. März 2019 um 9:05:

    […] unseres Premium-Enterprise-Podcasts gibt es tatsächlich in vertretbaren Abständen Folgen der Hupe! Diesmal sprechen wir über den Mercedes E 300 de und Hybride generell, Premiummarkenversuche von […]

  • Thomas meinte am 21. Juni 2019 um 12:49:

    Hallo Clemens,
    mir gefällt Deine unverstellte Sicht genauso wie die nötige Courage, damit an die Öffentlichkeit zu gehen.
    Wie lange die Hupe sein darf? So lange es etwas mitzuteilen gibt.
    Dann noch etwas Kritik: ich bewundere Deinen Schreibstil und wünsche mir mehr von dem wunderbaren, frischen und sicher nicht abgehobenen Deutsch im Podcast. Präzise bis es weh tut, ohne Füllwörter und f… Konjunktiv.
    Grüße von Kent 😉

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