King of the Road

Nix Neues an der Harley-Tourenfront. Wer also unbedingt sowas will: Die Road King ist immer noch die am wenigsten schmerzhafte Variante.

Kommentare:

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  • Volker, der den Artikel gerne lesen würde, um zu sehen, wie sich cgl da verbal rausmanövriert meinte am 3. März 2019 um 12:48:

    … fühlt man sich eigentlich schmutzig, wenn man für den „Tourenfahrer“ ausnahmsweise einen Harley-Bericht schreibt? Ich mein, für „Nix Neues an der Harley-Tourenfront. Wer also unbedingt sowas will: Die Road King ist immer noch die am wenigsten schmerzhafte Variante.“ werden sie Dich ja nicht gerade mit Geld überhäufen.

    Und wenn man schreibt, daß die Road King ein unpackbar fetter, hoffnungslos zu teurer Angeber-Scheißhaufen voller überflüssigem Lametta ist, mit einer Sitzposition über die sich höchstens Orthopäden (als Ektoparasiten dieser Fortbewegungsform) freuen, Du nur mit reichlich Benzos im System (gemeint sind nicht aromatische Kohlenwasserstoffe, sondern die artenreiche Familie der Benzodiazepine) der Sache einen positiven Aspekt abgewinnen konntest, nach dem Drogenrausch aber mordsmäßig verkatert zu Deiner 690er Duke zurückgekehrt bist, werden sie Dir die Ausgaben auch nicht dutzendweise aus der Hand reißen.

    Ich glaub, lieber täte ich einen Land Rover Evoque Cabriolet (probe)fahren. Natürlich mit dem zum Gesamtbild passenden, pornööösen Schriftzug „RANGE ROVER EVOQUE CABRIOLET HSE DYNAMIC“ auf dem Heck. Denn da ist wenigstens genug Platz für Bier und sonstigen Tourenbedarf im Kofferraum.

    Aber vielleicht gehts ja eher um die „Tour“, wie bei so vielen BMW R1xxx-Käufern. D. h. die bis zuletzt lebendige Hoffnung, sowas neben der Fahrt in die Eisdiele auch mal machen zu können.

    • Clemens Gleich meinte am 3. März 2019 um 14:18:

      Das ist überhaupt nicht schwer: Ich habe einfach geschrieben, das fährt halt, wie ein Cruiser fährt (nämlich schlecht) und dass das Leute kaufen wollen, aus Gründen, die schon milliardenmal ausreichend diskutiert wurden.

      Und dann über die Technik, Empfehlungen, sich nicht unbedingt mit mit 55 mm Federweg hinten den Rücken zu ruinieren (Special-Modelle), wenn es auch sagenhafte 76 mm gibt. Allein übers Apple Car Play kannst zwei Absätze schreiben, weil man das ja ned so einfach ans Laufen kriegt. Ich glaube wirklich, ich bin der erste Schurrnalist, der das ausprobiert hat. Ist gar nicht so schlecht, also: viel besser als erwartet.

      Was ich natürlich verdrängt hatte: Wie kacke Harley fahren ist, wenn du eigentlich Motorradfahren willst. Es bleibt mir ein großes Mysterium, wieso das das so vielen Leuten so gut taugt, aber auch das wurde ja jetzt 100 Jahre lang erklärt. Schmierwurscht, wie Fußball oder Fasching. Sollen sie selig werden. Ich hab da keinen Schmerz mit.

  • Volker meinte am 4. März 2019 um 9:45:

    *LOL* Also eine Glosse. Oder vielleicht eher Realsatire. Ja, das würde ich auch lesen wollen. Vielleicht ned unbedingt in einer Motorradzeitschrift – aber gut geschriebener Humor ist 1000x besser als schlecht geschriebene Lobhudelei.

    Wenn ich irgendwas Cruisriges haben wollen würde, täte ich mir übrigens die BMW Ninette ansehen. Das firmiert beim weißblauen Propeller zwar in der Abteilung „Heritage“, wenn es beim Thema Erbschaft aber darum geht, daß das Motorrad wie ein Motorrad aussieht, vorne eine Gabel statt Bayernbarock dran ist und man auch ohne iABS bremsen kann, dann dürfte mir das gepflegt blunzn sein. 15k€ soll das Murl kosten und sicher die 5-fachen Wartungsintervalle jeder KTM haben.

    Zu Appleprodukten haben bei mir zwei Videos vom Louis gereicht (https://www.youtube.com/user/rossmanngroup) um meine diesbezügliche Konsumverweigerung zu bekräftigen. So ein scheiß Car(!) Play am Mopped ist doch schon ein Gegensatz in sich. Und dann auch noch von dieser Marke.

    Für meinen Teil ist *Bromm* als Audiosmog schon mehr als ausreichend.

    • Clemens Gleich meinte am 4. März 2019 um 18:46:

      Zack! Ein weiteres Exemplar des „Tourenfahrers“ verkauft!

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