Deutsche Konkurrenz zu Amazon

Deutschland hat international ein wenig bekanntes Alleinstellungsmerkmal. Nein, nicht das mit der Autobahn, das wissen die Leute als erstes. Deutschland hat eine Ebook-Industrie, die zumindest innerhalb der Landesgrenzen Amazon etwas entgegenstemmen kann. Geschätzt liegt der Anteil an den Verkäufen des Tolino-Netzwerks bei 30 bis über 40 Prozent der Ebook-Verkäufe. Deshalb biete ich jetzt mein erstes Buch auch dort an. Man müsste es in allen Shops des Tolino-Readers finden, zum Beispiel bei Thalia. Zusätzlich können es Büchereien über die „Onleihe“ bestellen, es sollte also in der nächsten Zeit dort (kostenlos) zum „Ausleihen“ (real: ein kostenloses, aber zeitlich begrenztes Nutzungsrecht an der Datei) angeboten werden.

Ich kenne wenige Tolino-Nutzer, sehe sie aber häufig in der Eisenbahn (da sind sie typischerweise weiblich, über 30 und sehen über-Median-verdienend aus). Es mögen mir bitte Tolino-Leserinnen (App eingeschlossen) schreiben mit ihren Lesegewohnheiten. Und zuletzt: Ab dem 10. Juni gibt es im Tolino-Netzwerk eine Preisaktion, bei der das Buch dann 2 Wochen lang nur einen Euro kostet. Soll mal eine behaupten, ich wäre zu teuer!

Wie immer verschicke ich die Buchdatei (Epub ohne DRM) auch direkt an Leute, die gar keinem Vertriebsnetzwerk vertrauen (typischerweise Männer, die insbesondere Amazon vermeiden möchten). Das war ein Hintergrundaspekt u. a. der c‘t-Leserausgabe, von der das Titelbild oben stammt.

Kommentare:

ältere
  • Johnny meinte am 24. Juni 2022 um 20:29:

    Danke für den Hinweis, ich habe zugeschlagen und bin schon gespannt auf das Buch. Es ist übrigens sehr leicht, bei Thalia gekaufte eBooks auch auf dem Amazon Kindle zu lesen.

    Viele Grüße

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