Mittags Umstieg auf die KTM 690 SMC R. BRAAAATT! Zweifle kurz, ob ich nicht vielleicht lieber das als die Duke haben will. Dann Fotostopp Straße: Alle im Gänsemarsch an einer Parkbucht und jemand schickt uns so lange hin und her, bis die Fotografen ein paar brauchbare Landstraßenfotos geschossen haben.

Fotostopp am Kliff. Stopps an Aussichtspunkten sind fast immer drin, damit die Leute schöne Fotos machen können.

Immer bis was passiert! Wir fahren die KTM 690 Enduro R so lange für Fotos durch Furten, bis 5 von 7 Airboxen Wasser geschluckt haben. Dann erstmal mit Vollgas freipusten. Ein Teilnehmer fährt zum ersten Mal im Leben Offroad. Der wird heute Abend gut schlafen.

Bilder von der Fotofurt reiche ich nach, die kommen eh in den Test.

Die 690 Enduro bleibt meine liebste ReiseENDURO. Jetzt mit Bordwerkzeug, mehr Lenkeinschlag, größerem Tank und einer erstaunlichen Offroad-Traktionskontrolle.

Anziehen, Frühstück. Um 7:45h geht‘s los mit ID-Shots, damit die Fotografen später die Fotos sortieren können. Daran sitzen sie oft in etwa so lang wie am Fotografieren selber.

Pressekonferenz. Der orange Welcome-Drink enthält keinen Alkohol, weil wir danach noch auf der Kartbahn im Sturzregen herumrutschen dürfen. Sehr lustig.

Interessant auch: Es sind zum ersten Mal mehr Youtuber da als Print-Redakteure. „Wachablösung“, sagte ein Stuttgarter Kollege.

Manchmal gibts dann ein Geschenk. Ich lasse das dann entweder auf dem Zimmer für die Putzfrau oder schenke es dem Pressesprecher, der üblicherweise nix kriegt. Manchmal habe ich sie auch Lesern weitergeschenkt. Grund: Ich kann ja schwerlich immer von meinem hohen Ross runterspucken und gleichzeitig sowas annehmen. Ich meine: Ich könnte schon. Aber wie sähe das denn aus?

Füllung: Traubenzucker und eine Motorex-Sonnenbrille aus Plastik.

Im Hotel-Foyer steht dann meistens das Zeug, um das es geht, hier also KTM 690 Enduro R und 690 SMC R:

Der Wunsch Mancher nach mehr Details: Ein Teil der Arbeit besteht darin, zu unchristlichen Uhrzeiten an Fluchhäfen herumzuhängen. Jetzt erstmal einen doppelten Espresso mit Crack!

Der Staub des Todes

Salzwasser auf den Straßen ist ehrlich. Da weiß man, worauf man sich einlässt. Ein echter Ficker dagegen ist Salzstaub, den du nicht siehst, wenn du bei schönstem Sonnenschein fährst. Dann stellst die Maschin‘ ab (“war ja trocken“), das Salz zieht Wasser an und die fröhliche Korrosion beginnt im Geheimen. Da musst uffbasse wie ein Schießhund.