Die Handwerker gehen um!

Clemens Gleich - 04.12.2014

<p>Runterschaltassistent! Haben wir doch FRÜHER (tm) auch nicht gebraucht!</p>

Es tut mir immer leid, wenn ich euch hier lesende gute Menschen vernachlässigen muss, deshalb zur Sicherheit: Der Alexander hackelt sich den Zeichenstift ab, damit die neue Seite voran kommt, und der Steven … ist im Urlaub, hat sich aber vorher seinen Stift abgeschabt mit einer coolen Illu. Es wird. Es wird keinen Termin für die neue Seite geben, außer den: “Wenn es fertig ist, und zwar gescheit.” Zwischenzeitlich möchte ich dennoch meine unsterbliche Liebe für meine Leser demonstrieren, indem ich zumindest den Test der 2015er-Superbimpf anleine. Ich wollte ja warten, bis es einen Preis gibt, aber für den gilt bei BMW offenbar dasselbe wie für meinen Riehlohnsch. Deshalb hier:

Kauft eine neue Superbimpf, sonst tun es Andere!

In Deutschland hungert man nicht so schnell

Clemens Gleich in Kategorie(n) - 26.11.2014

Heute mal kurz was in eigener, sehr persönlicher Sache. Eine mir bislang völlig unbekannte Autorin trifft mich ins Herz, denn sie schreibt darüber, in Deutschland keine Kohle zu haben, also über meine Kindheit und Jugend. Minus das Auto, das konnten wir uns nicht leisten. Und wie in den Kommentaren (lesen) kann man diese Liste endlos ergänzen. Das Schlimmste für mich war es, dass ich die 10 Mark Papiergeld in der Schule oft nicht bezahlen konnte und mir deren Erlass erbetteln musste. Kein Kind der Klasse verstand, dass man 10 Mark von den Eltern nicht auftreiben konnte, und diese Peinlichkeit sorgte dafür, dass ich anfing, selbst auf diese Papiergeldzahlungen zu sparen. Meine Mutter kann man bis heute damit glücklich machen, ihr einen großen Karton Waschmittel hinzustellen, weil der eine Art von Wohlstand verspricht: saubere Wäsche erstmal gesichert. Bis sie einem Wasser oder Strom abdrehen, dauert es ja lang.

Immerhin habe ich eines gelernt, das mir bis heute hilft: In Deutschland hungert man nicht so schnell. Das habe ich einmal in tröstender Absicht einem schreibenden Kollegen erzählt, der um eine seiner drei Eigentumswohnungen fürchtete. Er schnaubte nur verächtlich. Wenn man nie erlebt hat, kein eigenes Geld mehr zum Essen kaufen zu haben, tröstet einen das wahrscheinlich wenig. Aber vielleicht hilft dieser Einblick ein bisschen zum Verständnis, warum ich mich immer für die Nichtshaber in Deutschland stark mache. Denn obwohl sie sich tarnen: Es gibt sie, in einer Menge, die sich Vielhaber nicht vorstellen möchten, mit Problemen, die wir sonst gedanklich lieber zu den Armen Amerikas verschieben. Das Schlimmste für Nichtshaber ist, dass ihr Leben letztendlich teurer wird als das von Wenighabern, sie also nie aus ihrem Loch herauskommen. Das beste Beispiel dazu gibt Samuel Vimes’ Stiefel-Dilemma: Seit ich mir gescheite Schuhe leisten kann, kostet Schuhwerk einen Bruchteil der Ressourcen, ständig neuen Billigscheiß zu orgen.

Deshalb zur Vorweihnachtszeit: Eine Kerze und einen Fernprost für und auf alle Nichtshaber. Denn eines haben sie ja doch fast alle im Überfluss: ein großes, warmes Herz. Und es gibt sie in jedem Bekanntenkreis. Wer seine Antennen nicht bewusst einfährt, findet schnell heraus, wer sich über das alte Tablet zu Weihnachten ein Loch in den Arsch freut. Machen.

Götz Widmann – Arm sein ist teuer

Was Nichtshaben im Kopf macht

Geschottert, nicht gerührt

Clemens Gleich in Kategorie(n) , - 20.11.2014

So. Der Alpenartikel ist im MO am Kiosk. Ich entschuldige mich für die Fahrigkeit des Artikels, die aus der sehr kurzfristigen Dreitages-Deadline entsprang. Immerhin konnte so mein Friedensgruß an den Barmherzigen Gerhard unredigiert durch die Republik getragen werden, der ihn dann auch wie geplant fand. Letztendlich jedoch will ich die Geschichten dieser Fahrt noch einmal seriell hier aufbereiten. Die Entscheidung dazu kam, als ich bei der Hälfte der zur Verfügung stehenden Textmenge angelangt war, aber im Verlauf des Geschehens noch nicht einmal an unserem Treffpunkt am (Nicht-)Genfersee. Da habe ich noch einmal neu angefangen, diesen Elefant in sein Nadelöhr einzufädeln. Eine andere, vielleicht bessere Form des weit weglassenden Einfädelns hat Patrick gefunden: immer mal wieder die Action-Cam anschmeißen, und dann Bleifuß auf dem Zeitrafferpedal. Es woar so schee:

Ich schweife ab. Mit einem Autoblogger.

Clemens Gleich in Kategorie(n) , , - 08.11.2014

Nachdem ich ein paar Stunden mit dem Hammer auf meiner php-Installation herumgeschlagen habe, kann mein laaanges Gespräch mit Sebastian Bauer endlich online gehen. Wir sprechen über Gott, die Welt, Autos, dicke Männer, die Autobild, Geld, Reichweite, Zeit, die Freundin, Jahresurlaub, Präsentationen und den Hass der Grabenkämpfe.

… fast zwei Stunden lang.

Schweiz vs. Mailand

Clemens Gleich - 17.10.2014

Die EICMA! Vielleicht geh ich hin. Das glaubt mir jetzt wegen Intermot keiner mehr, aber die G’schicht, die ich in Köln machen wollte, funktioniert dort im Prinzip genauso, nur besser, weil Italien. In Italien ist alles besser, haben wir auf der Schottertour wieder festgestellt. In der Schweiz dagegen ist alles schlechter, was mit Fahrzeugen und Regeln zu tun hat. Eigentlich müsste man die Schweiz abschaffen. Warum hat da noch keiner eine Online-Petition gestartet? Wie toll man da fahren könnte, wenn diese Damokles-drakonischen Strafen nicht wären! 

Zum Beispiel mit einem Porsche 911 Turbo S